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Liu’an Wang von der Tao Schule

Liu’an Wang lebte während der Westlichen Han-Periode. Er erfreute sich an der Taoistischen Praxis und es kamen viele Mit-Taoisten, um sich mit ihm zu kultivieren.

Eines Morgens wollte ein dürrer alter Mann Wang besuchen. Als er gesehen hatte, dass er einen großen Buckel hatte, sagte der Wächter zu ihm: „Mein Meister empfängt nur so ganz besondere Tao Praktizierende, die Tricks kennen und die ein langes ewiges Leben erreichen können. Offen gesagt, er möchte so einen wie Dich nicht sehen.“ Damit schickte der Wächter den alten Mann weg. „Gut. Wenn es einfach nur mein Alter ist, dass der Meister mich nicht sehen will, das kann ich leicht ändern.“ In Sekundenschnelle verwandelte er sich in einen jungen Menschen. Der Wächter rannte, um seinem Meister dieses Wunder zu berichten. Als Wang hörte, dass so ein hoher Vollender gekommen ist, um ihn zu besuchen, war er bestrebt, den alten Mann sofort zu sehen, er machte sich nicht einmal die Mühe, seine Schuhe anzuziehen und rannte barfuss nach draußen. Wang erwies Ba Gong seinen höchsten Respekt und fragte höflich:“ Was könnte ich für so eine hochrangige Gottheit wie Euer Exzellenz tun?“ Ba Gong sagte: „Ich bin der, der alles weiß, ich bin der Herr über Leben und Tod aller Wesen in der Welt. Ich befehle die Klimawechsel und den Wechsel der Zeit. Sogar Geister und Gespenster müssen meinen Befehlen gehorchen. Ich kann auch die Berge rundum bewegen und ich kann auf dem Meeresgrund leben, ich kann mich in alles, was ich will, verwandeln. Es gibt fast nichts, was ich nicht vollbringe.“ Nachdem er das gehört hatte, war Wang überzeugt und er erwies Ba Gong noch mehr Achtung. Wang lud den alten Mann ein, zu bleiben und seine Tao Schule zu leiten.

Einer von Wangs Schülern mit Namen Wu tat hinter Wangs Rücken viele böse Dinge. Er fürchtete immer, dass sein Meister das herausbekäme und dass er bestraft werden würde. Deshalb ging der schlechte Wu den Kaiser besuchen und erzählte ihm, dass sein Meister eine Rebellion gegen ihn plane. Der Kaiser glaubte ihm aber nicht. Jedenfalls bestimmte er, nach Wang zu schicken, damit er ihn prüfen könne. Bevor des Kaisers Bote ankam, sagte der alte Mann zu Wang: „Dein Schüler Wu macht Dich vor dem Kaiser schlecht. So ein Schüler wird vom Himmel bestraft werden. Du kannst jetzt abgehen. Ich frage mich, ob dies nicht die Art und Weise der Himmel ist, Dich abzuberufen. Wenn dieser Klatsch nicht entstanden wäre, würde ich mich gesorgt haben, ob du dich nicht nach so langer Zeit zu sehr an das Leben in dieser Menschenwelt gewöhnt hättest.“ Darauf bat Ba Gong die Diener, eine Medizin zu kochen und bot diese Wang und seiner ganzen Familie an. Die Reste wurden den Hühnern und Wachhunden gegeben. Nachdem sie die Medizin genommen hatten, erhoben sich alle 300 Mitglieder der Wangfamilie mitsamt allen Tieren vom Boden und stiegen zu den Himmeln auf.

Das ist die Herkunft des alten chinesischen Sprichwortes: „Wenn ein Mensch den Tao erreicht, sind davon auch Hühner und Hunde begünstigt.“ Jedoch im Lauf der Zeit hat sich der Sinn dieses Sprichwortes vom Guten zum Bösen gewandelt und man versteht es nun so: „Wenn ein Mensch Ruhm und Macht erreicht, profitieren sogar seine Diener gut davon.“

Quelle: http://clearharmony.net/articles/6422.html

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