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Genf: Honoratioren besuchen Filmvorführung von „Brief aus Masanjia“

Falun-Dafa-Praktizierende in der französischsprachigen Schweiz veranstalteten am 26. April 2022 in Genf eine Filmvorführung von „Brief aus Masanjia.“ Der Dokumentarfilm enthüllt die Wahrheit über die brutale Verfolgung von Praktizierenden in China. Er hat zahlreiche Preise gewonnen und wurde 2019 am Genfer Filmfestival und am Internationalen Forum für Menschenrechte (FIFDH) gezeigt.

Der Dokumentarfilm zeigt offen die Inhaftierung des Falun-Dafa-Praktizierenden Sun Yi im berüchtigten Masanjia-Arbeitslager, wo er gezwungen wurde, billige Halloween-Dekorationen herzustellen. In den fertigen Verpackungen versteckte er etwa 20 Briefe, in denen er die Gräueltaten in Masanjia beschrieb. Julie Keith, eine Frau in Oregon, fand einen der Briefe. Ihre Entdeckung setzte eine Kette von Ereignissen in Gang, die zur Schließung des gesamten Arbeitslagersystems in China führte. Die Verfolgung von Falun Dafa ging jedoch weiter und Sun Yi musste aus China fliehen.

Abgeordnete bewegt

Die Bundesparlamentarier Francois Pointet und Nicolas Walder sowie mehrere Mitglieder des Kantonsparlaments sahen sich den Film an.

Der Abgeordnete Nicolas Walder sagte, Sun Yis Mut habe ihn sehr bewegt. „Er ist dieses Risiko allein eingegangen und hat seine Geschichte, die Tausenden, wenn nicht Millionen von Gläubigen widerfahren ist, der Welt bekannt gemacht. Ich bin wirklich gerührt. Ich habe wirklich Mitgefühl mit ihm.“

Er sagte, das Ende des Films zeige der Welt „die Infiltration durch allgegenwärtige chinesische Agenten“ und dass das Schweizer Parlament einen Gesetzesentwurf (Postulat) hinzugefügt habe, um zu verstehen, was chinesische Agenten gegen Tibeter, Uiguren, Falun Dafa und andere Gruppen auf Schweizer Boden getan haben und in welchem Ausmaß. „Wir wissen, dass sie sich einmischen, aber wir brauchen natürlich einen Bericht, damit wir das Ausmaß der Einmischung verstehen“, so Walder. „Das zeigt einmal mehr, dass diese chinesische Regierung gefährlich ist und dass wir unsere wirtschaftliche Abhängigkeit von ihr rasch reduzieren müssen.“

Die Vertreter der Generalversammlung des Kantons Genf, Patrick Dimier, André Pfeffer und Daniel Sormanni, sahen sich den Dokumentarfilm zwischen den Sitzungen an. Sie waren sich einig, dass die im Film dokumentierte Geschichte auch Tausenden, ja Millionen von Chinesen widerfährt und dass es an der Zeit ist, diese Situation zu ändern und die Verfolgung in China und anderswo zu beenden.

Viele im Publikum waren von dem Film berührt und sagten, sie hätten den Mut der Falun-Dafa-Praktizierenden gesehen. Einige erklärten, sie wollten mehr über Falun Dafa wissen und die Praxis erlernen.

Quelle: Minghui

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