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Rostock: Ein glücklicher Zufall?

Am 24. Juli, einen schönen Sommertag, kamen viele Menschen am Falun-Gong-Stand in der Rostocker Innenstand vorbei. In der Regel gaben zwei Praktizierende die Flyer aus und sprachen mit Interessierten. Eine größere Gruppe von Praktizierenden, darunter viele Neue zeigten derweil die Übungen von Falun Gong. Viele Menschen kamen von sich aus zum Informationstisch, um dort die Petition gegen den Organraub an lebenden Praktizierenden zu unterschreiben.

Ein älterer Mann aus Berlin kommt interessiert am Stand vorbei und informiert sich über Falun Gong. Er lässt sich Zeit, scheint nicht in Eile und will alles genau wissen. „Es war rein zufällig und gar nicht geplant, dass wir hierherfahren. Aber nachdem wir in Warnemünde trotz langer Suche keinen Parkplatz gefunden haben, haben wir uns entschlossen Rostock zu besichtigen“, sagt er zu einer vietnamesischen Praktizierenden. Eigentlich wollte er mit seiner Frau, Tochter und Enkelin einen Tag an der Ostsee verbringen, doch dort war der Andrang zu groß. 

Der ältere Mann lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn die anderen in der Familie bereits weitergegangen sind und seine Frau in einiger Entfernung wartet. Falun Gong ist jetzt wichtiger: „Die kennen mich schon. Sie wissen, dass ich mich immer sehr genau informiere“, sagt er.

Er selbst war in der DDR aufgewachsen. Die Verfolgung von Falun Gong erinnert ihn stark an seine eigenen Erlebnisse im damaligen kommunistischen Deutschland. Was Kommunismus bedeutet, hat er selbst erfahren. Er findet es schrecklich, wie Falun-Gong-Praktizierende in China wegen ihres Glaubens verfolgt werden und unterschreibt die Petition. Am Ende wünscht er noch „Viel Erfolg!“ und geht sichtlich zufrieden und Freude strahlend, dankbar für das Gespräch weiter.

Eine Gruppe von älteren adrett gekleideten Damen bleibt staunend in einiger Entfernung vor den Übenden stehen. Eine Frau strahlt über das ganze Gesicht. Sie ist sichtlich beeindruckt und fast schon aufgeregt sagt sie immer wieder: „Die sind wirklich vertieft“. Sie starrt immer wieder auf die Praktizierenden in der ruhigen Stehübung. „Wirklich beeindruckend, die sind wirklich drinnen“.

Eine polnische Frau lässt sich mit ihrem Sohn die Verfolgung erklären. „Leider werden dort alle Menschen mit Glauben verfolgt wie die Christen. Vom Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden habe ich schon gehört, das ist entsetzlich.“

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