Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Verurteilt, weil er gegen vorherige Gefängnisstrafen Berufung eingelegt hat

Einem Einwohner der Stadt Yiyang, Provinz Hunan droht eine weitere Gefängnisstrafe, weil er gegen die beiden vorherigen Haftstrafen Berufung eingelegt hatte. Er war wegen seines Glaubens an Falun Dafa verurteilt worden.

Mo Qibing wurde am 20. November 2021 verhaftet, weil er an die Bezirksstaatsanwaltschaft und das Bezirksgericht Ziyang Berufungen geschickt hatte. Dies geschah fünf Monate, nachdem er aus einer dreieinhalb Jahre langen Haftstrafe entlassen worden war.

Das Bezirksgericht Ziyang erhob Anklage gegen ihn und übergab seinen Fall an das Bezirksgericht Ziyang. Ihm wurde auch vorgeworfen, 50 Briefe an Regierungsbehörden verschickt zu haben, in denen er die Fakten über Falun Dafa erklärte. Er wurde am 14. April 2022 bei einer virtuellen Anhörung in der Haftanstalt verurteilt und wartet nun auf das Urteil.

Mo ist IT-Fachmann und fing im Jahr 2008 an, Falun Dafa zu praktizieren. Er wurde zweimal zu Arbeitslager und zweimal zu Gefängnisstrafen verurteilt, weil er für seinen Glauben eingetreten ist. Er war insgesamt sieben Jahre und sechs Monate inhaftiert.

Mo wurde erstmals am 7. März 2011 verhaftet, weil er die Beamten vom Büro 610 im Kreis Taojiang, Provinz Hunan aufgefordert hatte, die Verfolgung von Falun Dafa einzustellen. Später wurde er für ein Jahr in das Zwangsarbeitslager Xinkaipu eingewiesen.

Vier Tage nach seiner Entlassung wurde er erneut verhaftet, als er einen Praktizierenden besuchte. Polizisten durchsuchten auch die Wohnung dieses Praktizierenden. Nach 15 Tagen Haft wurde er zu einer 15-monatigen Haftstrafe im Zwangsarbeitslager Xinkaipu verurteilt. Aufgrund seines körperlichen Zustands weigerten sich die Wärter, ihn aufzunehmen, und er wurde daraufhin entlassen.

Mo wurde am 29. April 2013 erneut verhaftet, als er am Bahnhof der Stadt Changsha mit Menschen über Falun Dafa sprach. Ende 2013 wurde er zu drei Jahren Haft im Gefängnis Wangling verurteilt.

Als Mo im Jahr 2016 freigelassen wurde, zog er nach Ningbo, wo er zuvor ein IT-Unternehmen eröffnet hatte, um einen Arbeitsplatz zu finden. Ein Jahr später, am 14. Dezember 2017, wurde er verhaftet und am 21. März 2019 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Grund seiner Festnahme war, weil er eine Mitteilung der chinesischen Presse- und Veröffentlichungsbehörde verbreitet hatte, die das Verbot der Veröffentlichung von Falun-Dafa-Büchern aufhob.

Die Wärter des Gefängnisses Haishu wiesen die Insassen an, ihn abwechselnd zu verprügeln. Trotz des kalten Wetters und der fehlenden Heizung in der Zelle durchnässten die Wärter nachts die Kleidung von Mo und hielten ihn während des Schlafs in Handschellen und Fußfesseln.

Mo wurde am 16. April 2019 in das Gefängnis Nr. 2 der Provinz Zhejiang gebracht. Dort versetzten ihm die Wärter wiederholt Elektroschocks an Hals, Zunge, Geschlechtsteil und Beinen.

Als er am 13. Juni 2021 entlassen wurde, hielten ihn die Behörden 18 Tage lang in einer Gehirnwäsche-Einrichtung fest, anstatt ihn nach Hause gehen zu lassen. Die Polizei weigerte sich auch, ihm einen neuen Ausweis auszustellen, nachdem er aus der Gehirnwäsche-Einrichtung entlassen worden war. Dies bereitete Mo enorme Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche.

Kontaktinformationen zu den Tätern:

Cui Shan, vorsitzender Richter am Bezirksgericht Ziyang: +86-737-2770528

Yao Jianqing, Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft des Bezirks Ziyang: +86-737-2672103

Huang Daoan, Sekretär des Komitees für Politik und Recht der Stadt Yiyang: +86-737-3337733, +86-19873731288

Chen Tiejun, Sekretär des Komitees für Politik und Recht des Bezirks Ziyang: +86-13973723282

https://de.minghui.org/html/articles/2022/9/15/163267.html

Chinesische Version
https://www.minghui.org/mh/articles/2022/4/17/两次遭冤狱申诉-湖南益阳市莫其兵又被绑架开庭-441377.html

Alle Artikel, Grafiken und Inhalte, die auf Yuanming.de veröffentlicht werden, sind urheberrechtlich geschützt. Deren nicht-kommerzielle Verwendung ist erlaubt, wenn auf den Titel sowie den Link zum Originalartikel verwiesen wird.

Das Neueste

Archiv