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Hongkong: Handlanger der KPCh stören Falun Gong Informationsstellen, lokale Regierungsbeamte unterstützen die Falun Gong-Praktizierenden

Seit dem 10. Juni hat die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die „Hongkong Youth Care Association“ benutzt, um die Informationsstellen von Falun Gong-Praktizierenden in Hongkong zu stören. Im August hat sich die Situation verschärft. Die Mitglieder der Gruppe hängten Transparente auf, die Falun Gong verleumdeten, verdeckten Transparente der Falun Gong-Praktizierenden und behinderten Touristen aus Festlandchina, die wahren Hintergründe zu erfahren. Sie verbündeten sich sogar mit einigen Polizisten und setzten diese unter Druck, sodass diese nicht angemessen auf die Belästigungen reagierten und stattdessen Falun Gong-Praktizierende verhafteten.

1. Hintergrund der Hongkong Youth Care Association

Die Hongkong Youth Care Association ist auch als Hongkong Youth Care Association Limited bekannt. Sie wurde am 8. Juni 2012 in Hongkong registriert. Sie steht unter der Leitung des Büros 610 der KPCh und der „Anti-Kult Association“ der KPCh. Die Gruppe, auch „Care Association“ genannt, wurde als Zivilorganisation gegründet, um Falun Gong und andere Glaubensgemeinschaften zu verfolgen, ist aber in Wirklichkeit ein Zweig der KPCh Regierung. Sie hat in jeder Provinz und Stadt Büros und bildet ein Netzwerk, das ganz China abdeckt. Die Hongkong Youth Care Association ist das neueste Mitglied in diesem Netzwerk.

Einen Tag nach ihrer Gründung befolgte die Hongkong Care Association Anweisungen des Komitees für Politik und Recht und dem Büro 610 der KPCh und zeigte in Hongkong Transparente und Plakattafeln, die Falun Gong verleumdeten. Dies verstößt gegen die Gesetze in Hongkong. Die Gruppe rekrutiert Mitglieder verbrecherischer Organisationen und nötigt Hongkonger Polizisten zu unrechtmäßigen Vorgehensweisen.

Basierend auf den Gesetzen in Hongkong benutzen Individuen und gemeinnützige Organisationen öffentliche Plätze auf der Basis „wer zuerst kommt, malt zuerst“. Andere Organisationen müssen eine Genehmigung beantragen, um einen öffentlichen Platz benutzen zu dürfen. Die Hongkong Care Association stellt keine Anträge und stört die Informationsstellen der Praktizierenden, die seit 10 Jahren bestehen. Obwohl ihr Vorgehen gesetzwidrig ist, schreitet die Polizei aufgrund der Verbindungen der Gruppe zur KPCh und der stillschweigenden Duldung der Regierung von Hongkong nicht rechtzeitig ein.

2. Die Störungen eskalieren wegen der stillschweigenden Duldung seitens der Polizei

In Zusammenarbeit mit Hongkonger Polizisten störte die Youth Care Association am 4. Juli die Lok Ma Chau Informationsstelle, verleumdete den Gründer von Falun Gong und beschuldigte Praktizierende fälschlicherweise des tätlichen Angriffes. Eine Woche später belästigten Mitglieder der Gruppe die Informationsstellen bei Ka Wai Chuen Hung Hom, Tung Chung und Wong Tai Sin.

Am 4. Juli kamen Mitglieder der Association zur Falun Gong Informationsstelle in Lok Ma Chau und hängten Transparente auf, die Falun Gong und dessen Gründer verleumdeten. Als die anwesenden Praktizierenden dies verhindern wollten, warf sich der Hauptverantwortliche der Gruppe auf den Boden, schrie und behauptete, dass die Praktizierenden ihn geschlagen habe. Obwohl Polizisten dies gesehen hatten, unternahmen sie nichts. Der Verantwortliche stand auf und drohte den Polizisten, indem er sagte: „Ich werde Anklage erheben, wenn Sie ihn nicht verhaften.“ Die Polizisten legten dem Praktizierenden Handschellen an, obwohl sie gesehen hatten, dass niemand geschlagen worden war. Der Praktizierende war ohnmächtig und wurde zur Lok Ma Chau Polizeiwache gebracht. Als sich andere Praktizierende zur Polizeiwache begaben, um seine Freilassung zu erbitten, waren die Polizisten unhöflich. Ein Polizist sagte, dass die Mitglieder der Gruppe ihre Belästigungen einstellen würden, wenn die Praktizierenden ihre Aktivitäten abbrechen würden.

Am 9. Juli begaben sich um 9:00 Uhr vormittags drei Mitglieder der Gruppe in grüner Kleidung zur Ka Wai Chuen Hung Hom Informationsstelle und hängten an beiden Straßenseiten ein Dutzend Transparente auf. Sie belegten die Plätze, wo normalerweise die Transparente der Falun Gong-Praktizierenden hingen. Daraufhin mussten die Praktizierenden ihre Transparente an anderen Stellen aufhängen.

Die Praktizierende Frau Tao sagte: „Viele Reisegruppen aus Festlandchina gehen in der Umgebung der Yumin Street einkaufen. Wir haben die Touristen vom Festland hier über 10 Jahre lang über die Tatsachen der Verfolgung informiert. Dies war das erste Mal, dass wir daran gehindert wurden. Weil wir Praktizierenden immer höflich sind, sind die Angestellten der umliegenden Geschäfte, die Verwalter und Nachbarn sehr hilfsbereit. Sie missbilligen das Benehmen der Mitglieder der Gruppe, beschweren sich bei der Polizei, dass ihre Geschäfte beeinträchtigt werden, und bitten die Polizei, sie zu vertreiben.“

 

Touristen vom Festland studieren aufmerksam die Plakate über Falun Gong

Am 3. August um 19:00 Uhr begaben sich Mitglieder der Gruppe zur Tung Chung Metrostation und hängten bei der Falun Gong Informationsstelle Transparente auf, die Falun Gong verleumdeten. Als die Praktizierenden dies sahen, stoppten sie. Am nächsten Morgen schickte die Association mehr Mitglieder, die sich ihren Weg bahnten und viele Transparente aufhängten, die Falun Gong verleumdeten und die Transparente der Praktizierenden verdeckten. Laut einem dort anwesenden Praktizierenden, riefen die Praktizierenden die Polizei an und beschwerten sich. Die Polizei ignorierte sie jedoch und sagte, dass die Polizei nicht befugt sei, den Mitglieder der Gruppe zu verbieten, ihre Transparente aufzuhängen. Ein Polizist behauptete sogar: „Wenn sie Ihre Transparente verdecken, können Sie nur ihre verdecken.“ Ein Praktizierender wies darauf hin, dass dies nur zu Konflikten führe, und bat den Polizisten, die Täter zu stoppen.

Am Samstag, dem 4. August, störten Dutzende von Mitglieder der Association die Wong Tai Sin Informationsstelle, indem sie zahlreiche Transparente zeigten, die Falun Gong verleumdeten und sehr laute Lautsprecher nahe bei den Praktizierenden platzierten. Die Praktizierenden ließen sich nicht davon beeinflussen und fuhren fort, die Besucher über die wahren Hintergründe zu informieren und ihnen Flugblätter zu geben.

 

Die Person im grünen Hemd ist ein Mitglied der Hongkong Care Association und belästigt Falun Gong-Praktizierende mit einem lauten Lautsprecher

Frau Cheng Lan-sing von der Wong Tai Sin Informationsstelle berichtete, dass sie seit über 10 Jahren an diesem Ort über die wahren Hintergründe von Falun Gong und der Verfolgung aufkläre. Die Einwohner und Touristen würden sie gut kennen. Am 9. Juli gingen um 6:30 Uhr morgens Praktizierende nach Wong Tai Sin, um den Besuchern von Falun Gong zu berichten. Sie stellten fest, dass viele Transparente, die Falun Gong verleumdeten, am Zaun zum Eingang des Parkplatzes hingen. Wie Frau Cheng weiter ausführte, hätten an dieser Stelle schon sehr lange Aktivitäten zur Aufklärung über Falun Gong stattgefunden. Daher habe sie die anderen gebeten, ihnen etwas Platz zu machen, aber diese hätten sie lediglich beschimpft.

Als ihr klar wurde, dass sie mit den anderen nicht vernünftig reden konnte, rief Frau Cheng die Polizei an. Der Polizist am Telefon wollte nichts unternehmen, aber Frau Cheng bestand darauf, dass die Polizei in dem Streit vermittele. Als endlich ein Polizist kam, sagte dieser, dass er nur sehen wolle, was hier vor sich gehe. Er rief den Manager des Parkplatzes herbei und forderte beide Seiten auf, ihre Transparente zu entfernen, keine Flugblätter mehr zu verteilen oder irgendetwas anderes aufzustellen. Lam Kwok, der Vizevorsitzende der Care Association, der den jüngsten Vorfall geleitet hatte, behauptete, solange die Falun Gong-Praktizierenden keine Transparente aufhängen würden, werde er dies auch nicht tun. Frau Cheng verurteilte den Plan dieser Personen, die Aktivitäten der Praktizierenden, die Menschen über die wahren Hintergründe von Falun Gong zu informieren, zu behindern. Sie sagte: „Sie wollen Unruhe stiften, um die Informationsstellen zu untergraben und Falun Gong-Praktizierende daran zu hindern, die Fakten über die Verfolgung zu verbreiten.“

Mehrere Praktizierende berichteten dem Reporter, dass sie einigen Mitgliedern der Association, die Plakate gezeigt hätten, die wahren Zusammenhänge bei der Verfolgung von Falun Gong erklärt hätten. Als ein Praktizierender ihnen sagte, dass die KPCh bösartig sei, hätten die Mitglieder genickt; als die Praktizierenden sagten, dass Falun Gong verfolgt werde, hätten sie wieder genickt. Als der Aufseher der Association sie dann angewiesen habe, Parolen zu rufen, hätten diejenigen, die mit den Praktizierenden gesprochen hätten, nicht mehr mitgemacht. Wann immer die Praktizierenden danach versuchten, mit weiteren Mitgliedern der Gruppe zu sprechen, habe sie der Aufseher unterbrochen.

Frau Cheng sagte, gleich was passiere, sie und die anderen Praktizierenden an den Informationsstellen würden sich nicht beeinflussen lassen, sondern mit ihren Bemühungen fortfahren und weitermachen. Sie sagte: „Falun Gong bringt den Menschen bei, freundlich zu sein. Aber Falun Gong-Praktizierende in China werden immer noch verfolgt oder ihrer Organe beraubt. Weil die KPCh Informationen unterdrückt, wissen viele Menschen die Fakten nicht. Daher wollen wir, dass noch mehr Menschen die wahren Umstände von Falun Gong und der Verfolgung erfahren, und an ihr Gewissen appellieren.“

Ladeninhaber reichen Beschwerden über die Täter ein

Die Mitglieder der Association hängten verleumderische Transparente auf und spielten ihre Recorder sehr laut ab. Sie stellten sich gezielt vor die Praktizierenden und hielten ihre Transparente hoch, um die Touristen davon abzuhalten, die Botschaften auf den Transparenten zu lesen. Ihr störendes Verhalten entrüstete die Anwohner. Viele reichten bei der Polizei Beschwerde wegen der Lärmbelästigung ein. Als die Polizei eingriff, hörten die Mitglieder der Gruppe auf, ihre Recorder abzuspielen.

Herr Guo, ein Anlieger, sagte, dass die Praktizierenden friedlich seien und er ihren Mut und ihre Beharrlichkeit bewundere. Er war entrüstet wegen der Übergriffe seitens der Care Association. „Dies muss von der KPCh geplant sein“, betonte er und reichte eine Beschwerde bei der Polizei ein. In Bezug auf die Reaktion der Polizei sagte er, dass die Association viel Geld und viele Ressourcen habe. Nur der Befehl von ihren Vorgesetzten könne die Polizei zum Handeln veranlassen.

 

Mitglieder der Care Association (in grünen Shirts) verdecken gezielt die Transparente der Falun Gong-Praktizierenden

Eine Dame bat um mehrere Exemplare der Zeitung The Epoch Times und rief mehrmals: „Falun Dafa ist gut“, um ihre Unterstützung auszudrücken. Auch die Sicherheitskräfte vor Ort waren unzufrieden über die Mitglieder der Association.

Abgeordnete unterstützen Falun Gong und rufen zum Widerstand gegen die KPCh auf

Hinsichtlich der Vorgehensweisen der Care Association, die Falun Gong-Praktizierenden an ihrer Aufklärungsarbeit zu hindern, brachten mehrere Abgeordnete ihre Besorgnis zum Ausdruck und forderten Widerstand gegen die KPCh.

Leung Yiu-chung, Mitglied des Legislativrats von Hongkong, betonte, dass die Falun Gong-Praktizierenden seit 13 Jahren friedlich gegen die Verfolgung protestiert hätten. Ihre Anstrengungen hätten die Unterstützung und Anerkennung der Öffentlichkeit gewonnen. Er sagte: „Unsere Falun Gong-Freunde haben so viele Jahre lang ihren Glauben aufrechterhalten. Ich finde, dass dies respektiert werden sollte, weil es für alle Menschen wichtig ist, ihre Meinung friedlich ausdrücken zu können.“

Albert Chan, Mitglied des Legislativrats, sagte, seit der Übertragung der Souveränität von Hongkong nach China vor 15 Jahren versuche die KPCh fortwährend die Rede- und Religionsfreiheit in Hongkong zu unterdrücken, indem sie immer schlimmere und verachtenswertere Mittel nutze. Die Polizei sei zugunsten der pro-kommunistischen Lager zunehmend voreingenommen. Er sei der Ansicht, dass diese Welle der Unterdrückung von Falun Gong in Hongkong vom Komitee für Politik und Recht der KPCh geplant werde. „An diesen Aktivitäten gegen Falun Gong kann man die offensichtliche Nutzung spezieller Mittel und Maßnahmen erkennen. Die Möglichkeit einer Sonder-Finanzierung vom Fond zur Aufrechterhaltung der Stabilität kann nicht ausgeschlossen werden, da so viele Personen mit zahlreichen Transparenten beteiligt sind und eine strenge Organisation dahinter steht“, erklärte Albert Chan.

Als Chow Wai-tung, der Direktor des Demokratischen Bezirks, von der Angelegenheit erfuhr, sagte er, dass die jüngsten täglichen Übergriffe in Hung Hom und Lok Ma Chau nicht unvorbereitet gewesen seien, sondern im Hintergrund vom Komitee für Politik und Recht geleitet würden. Er und die Falun Gong-Praktizierenden verurteilten gemeinsam die Vorfälle. Herr Chow sagte: „Man kann ganz klar erkennen, wie die chinesischen Kommunisten bei der Verfolgung von Falun Gong vorgehen. Wir alle wissen, dass der Minister des Komitees für Politik und Recht, Zhou Yongkang, und seine Interessengruppe auf dem Festland in letzter Zeit auf wackeligem Boden stehen und sich daher bemühen, ihre Macht beizubehalten und die Verfolgung nach Hongkong ausweiten.“

Ein Teil der Telefonnummern für die Lok Ma Chau Polizeiwache:
Suze Hsiung, Polizeiinspektor: 36614401
Chen Chiang-ming: 36614402
Liang Nitto: 36614405
Lee Chia-hung: 24828794
Hsu Yu-chen (weiblich): 36614440
Mak Wai-chuen: 36,614,407
Lee Sir: 22527102

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