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Hongkong: Marsch zur Erinnerung an den friedlichen Appell vor 14 Jahren

Am 28. April versammelten sich Falun Gong-Praktizierende beim Spielplatz an der King’s Road in North Point zu einer Kundgebung mit anschließendem Marsch gegen die Verfolgung von Falun Gong in China. Die Veranstaltung fand zur Erinnerung an den friedlichen Appell am 25. April vor 14 Jahren statt. Damals gingen mehr als 10.000 Falun Gong-Praktizierende zum Appellationsbüro bei Zhongnanhai [Zentralregierungsgebäude] in Peking, um mit den Führern bei der Zentralregierung zu sprechen und sie zu bitten, eine vernünftige Umgebung für ihre spirituelle Praktik zu erlauben.

Viele politische Schlüsselfiguren, Wissenschaftler und Bürger- bzw. Menschenrechtsaktivisten nahmen an der Veranstaltung in North Point teil oder hatten eine auf Tonband aufgezeichnete Botschaft geschickt, um die Kundgebung zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen.

Viele politische Schlüsselfiguren, Wissenschaftler und Rechtsaktivisten nahmen an der Veranstaltung teil, um die Kundgebung zur Beendigung der Verfolgung zu unterstützen

Unterstützung aus allen Gesellschaftsschichten zur Beendigung der Verfolgung

Herr Kan Hung-cheung, Sprecher für den Hongkonger Falun Dafa-Verein, berichtete den Zuhörern der Kundgebung, was damals am 25. April 1999 passierte. Er betonte, dass in den letzten 14 Jahren immer mehr Menschen die Fakten über die Verfolgung von Falun Gong verstanden hätten und über 137 Millionen Chinesen öffentlich der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und ihren Unterorganisationen den Rücken gekehrt hätten. „Wir fordern die Behörden in Hongkong auf, die Verfolgung von Falun Gong zu stoppen und die Gruppierung um Jiang Zemin davon abzuhalten, die Grenze zu überschreiten und Verbrechen zu begehen“, sagte Kan.

Albert Ho Chun-yan, Abgeordneter und Vorsitzender der chinesischen Menschenrechtsanwaltsinteressengruppe, verurteilte die unerbittliche Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh: „Viele wurden eingesperrt, gefoltert oder ihnen wurden ihre Organe aus Profitgründen geraubt. All das wird von jeder zivilisierten Gesellschaft verachtet.“ Ho deckte auch die Gewalt des Hongkonger Jugendfürsorgevereins auf, der Praktizierende provozierte und auf sie einen Anschlag verübte. He glaubte, dass hinter all dem die KPCh gestanden sei: „Ich habe wiederholt der Polizei von Hongkong gesagt, dass diese Aktivitäten [des Jugendfürsorgevereins] den gesellschaftlichen Frieden störten und nicht erlaubt werden sollten.“

Frau Teresa Chu, die Sprecherin für die Falun Dafa Menschenrechtsanwälte, sprach über Telefon zur Kundgebungsmenge. Sie rief die Anwälte weltweit dazu auf, das Strafverfahren für Jiang und die Mitglieder seines Regimes, die sich an der Verfolgung von Falun Gong beteiligten, zu unterstützen. „Wir wollen uns auf die große Verhandlung der Schuldigen an dieser grausamen Verfolgung – Jiang Zemin und seine Anhänger – vorbereiten.

Großer Marsch erstaunt Passanten

Die Kundgebung endete um 14:00 Uhr und Hunderte von Falun Gong-Praktizierenden marschierten vom Spielplatz King’s Road aus los. Die Tian Guo Marching Band führte die Parade an und spielte viele großartige Marschmusikstücke. Die Parade zog an geschäftigen Straßen der Insel entlang und zog die Aufmerksamkeit der Menschenmassen auf sich.

Die Parade beginnt mit majestätischer Musik der Tian Guo Marching Band von Falun Gong-Praktizierenden

Aus Angst, dass ihr hinterhältiges Verhalten ans Tageslicht kommt, störten Mitglieder des Jugendfürsorgevereins die Kundgebung und spielten verleumderische Sätze über Lautsprecher ab. Als die Parade begann, mobilisierte der Jugendfürsorgeverein ungefähr zehn Fahrzeuge, um die Parade zu stören. Die Vereinsmitglieder mischten sich unter die Menge und riefen den Praktizierenden in der Parade bösartige Bemerkungen zu. Dadurch wollten sie verhindern, dass die Zuschauer die wahren Zusammenhänge über Falun Gong erfuhren.

Trotz dieser Schikane versammelten sich viele Menschen entlang der Paraderoute, um den Umzug gut zu sehen. Viele fotografierten auch. Einige machten die Übungsbewegungen der Falun Gong-Übungen nach.

Der große Marsch zieht die Aufmerksamkeit der Menschenmassen auf sich, viele fotografieren

Praktizierende, die von der Praktik profitieren, möchten anderen davon berichten

Die Falun Gong-Praktizierenden Frau Wu Qin (oben links) Herr Wang Ming (oben rechts), Herr Hu Yafa (unten links) und Frau Wu Jinyun (unten rechts) haben den gleichen Wunsch wie alle Praktizierenden: sie möchten die Schönheit von Falun Gong zeigen und die unrechtmäßige Verfolgung beenden

Diese Protestaktivität gegen die gesetzwidrige Verfolgung im Gedenken an das, was vor 14 Jahren am 25. April geschah, endete an diesem Nachmittag um 17:00 Uhr, als die Parade das Verbindungsbüro der Zentralen Volksregierung erreichte. Die Praktizierenden, die sich an dieser Veranstaltung beteiligen, kamen aus allen Gesellschaftsschichten und hatten ganz unterschiedliche Lebenserfahrungen. Nichtsdestotrotz profitierten sie alle grundlegend durch das Praktizieren von Falun Gong und sie alle hatten den gleichen Wunsch – die Schönheit von Falun Dafa aufzuzeigen und die rechtswidrige Verfolgung so bald wie möglich zu beenden.

Herr Wang Ming hatte früher hohen Blutdruck und war an der rechten Seite des Körpers gelähmt. Nachdem er Falun Gong gelernt hatte, war er nicht mehr gelähmt und konnte schnell und stundenlang gehen. „Einen Monat nach dem Beginn des Praktizierens konnte ich herumgehen und Flyer austragen und mich an Aktivitäten von Falun Gong beteiligen. Ich möchte jedem mitteilen, dass Falun Gong gut ist“, informierte Herr Wang.

Vor einem Jahr hatte Frau Wu Qin entzündete Regenbogenhäute und konnte kaum sehen. Die Medikamente schmerzten in ihren Augen schrecklich. Sie durfte sie jedoch nicht absetzen, weil sie sonst erblindet wäre. Die Medikamente hatten Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Magenschmerzen und Haarausfall.

Vor dem Hung Hom Bahnhof lernte sie die Falun Gong-Übungen und sofort hörten die Schmerzen in ihren Augen auf. „Von da an musste ich überhaupt keinen einzigen Medizintropfen mehr verwenden und konnte klar sehen. Ich weinte jedes Mal, wenn ich die Übungen machte. Ich wusste, dass ich wirklich Glück hatte.“

Herr Hu Yafa war sehr übellaunig, bevor er Falun Gong praktizierte. Er praktiziert mittlerweile seit zehn Jahren. Jetzt ist er nicht mehr ärgerlich und hat auch seine schlechte Gewohnheit zu spielen aufgegeben. Er ist gesund und fühlt sich entspannt.

Frau Wu Jinyun kommt aus einer großen Familie. Familienangelegenheiten und Streitereien gaben ihr oft das Gefühl nicht verstanden und unterdrückt zu werden. Nachdem sie angefangen hatte, Falun Gong zu praktizieren, behandelte sie jeden freundlich. Langsam wurde ihr Familienleben harmonischer und ihre Familienangehörigen unterstützten sie bei ihrer Praktik.

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