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Geschichten aus dem alten China: Gute Taten sammeln De (Tugend) an; Nachsicht verhindert Unglück

Die folgende Geschichte aus Yi Zhi Lu („Aufzeichnungen, die Weisheit fördern“) erzählt davon, wie ein Mensch durch eine gute Tat De sammelte und dadurch, dass er der Empfehlung einer Gottheit folgte und nachsichtig handelte, eine Katastrophe in seiner Familie abwenden konnte.

Das Buch wurde von Jie Jian in der Qing Dynastie (1644 – 1912 n. Chr.) verfasst.

Güte und Nachsicht sind sehr wichtig. Güte bringt Wohlergehen. Nachsicht kann allen Kummer und Hass auflösen und sogar das Schicksal der Menschen verändern, weil sie damit den Zyklus der karmischen Vergeltung überschreiten.

Su Cheng aus dem Gebiet des Kreises Zouping in der Qing Dynastie war ein gütiger Mensch und vollbrachte eine Menge Wohltaten. An einem heißen Sommertag ruhte er sich auf seinem Nachhauseweg unter einem großen Weidenbaum etwas aus.

Da sah er einen blinden Mann aus dem Osten, der so schnell lief, dass selbst Menschen mit gutem Augenlicht nicht mit ihm hätten Schritt halten können. Während er unter dem Baum durchging, sagte er zu sich: „Heute hatte ich noch keine Möglichkeit, um Geld zu betteln. Hier im Schatten des Baumes ist es angenehm, ich werde einmal schauen, wie seine Zukunft aussieht.“

Dann sagte er: „Oh, wie traurig! Diese Weide wird bald sterben. Es ist, als würde ich das Schicksal eines toten Menschen vorhersagen.“ Er schüttelte seinen Kopf und ging weiter.

Su schenkte seinen Worten nicht viel Aufmerksamkeit und dachte, der Mann hätte nur einige beiläufige Bemerkungen gemacht. Doch schon bald darauf rückten einige Männer mit Äxten und Sägen heran und informierten Su, dass sie jetzt den Baum fällen würden.

Su war überrascht und versuchte, sie von ihrem Vorhaben abzubringen. Er sagte: „Dieser Baum steht am Wegesrand. Wenn er gefällt wird, können die Menschen, die hier vorbeikommen, sich nicht mehr im Schatten des Baumes ausruhen.“ Die Männer sagten: „Der Eigentümer des Baumes hat uns den Baum verkauft. Was sollen wir jetzt machen?“ Su sagte: „Wenn ihr den Baum zum Wohle der Passanten stehen lasst, bin ich bereit, euch einen besseren Preis für den Baum zu bezahlen. Wäret ihr damit einverstanden?“ Die Männer waren es und Su verabredete sich mit ihnen für den nächsten Tag, um den Kauf abzuwickeln.

Su dachte: „Der alte, blinde Mann wusste, was geschieht. Ist er nicht eine Gottheit? Nur jemand mit göttlichen Fähigkeiten kann in die Zukunft sehen! Aber warum konnte er nicht vorhersehen, dass jemand den Baum retten würde!“ Er lief dem alten Mann eiligst hinterher und fragte ihn: „Warum konnten Sie nicht sehen, dass der Baum gerettet werden wird?“

Der alte Mann sagte: „Sie haben recht. Ich sah, dass jemand den Baum kaufen und ihn retten könnte. Doch heutzutage gibt es zu wenige gute Menschen auf der Welt. Deshalb habe ich es nicht erwähnt.“

Su sagte: „Ich bin derjenige, der den Baum gerettet hat.“ Der alte, blinde Mann sagte: „Sie haben eine gute Tat vollbracht. Sie sind in der Lage, Katastrophen zu verhindern und gute Dinge zu ermöglichen!“ Su fuhr fort: „Ich würde es sehr schätzen, wenn sie mir einige Ratschläge für meine Zukunft geben könnten.“

Einen riesigen Pass überwinden

Der alte Mann entgegnete: „Abgesehen von allem anderen, Sie werden noch heute einem außergewöhnlichen Unglück begegnen. Aber da Sie durch die Rettung des Baumes einige De gesammelt haben, werden Sie einen Ausweg finden. Erinnern Sie sich daran, nachsichtig zu sein, dann können Sie das Unglück abwenden.“

Als Su vernahm, dass ihm ein Unglück widerfahren wird, eilte er nach Hause. Als er dort ankam, sah er, dass seine Frau mit einem jungen Mann zusammen im Bett lag. Er war wütend und wollte die beiden töten. Doch dann erinnerte er sich an die Empfehlung des alten Mannes und gab seinen Plan auf.

Er weckte seine Frau und stellte sie zur Rede: „Wer ist das, mit dem Du im Bett liegst?“ Seine Frau antwortete: „Das ist unsere Tochter.“ Su lächelte und fragte: „Warum ist unsere Tochter wie ein Mann gekleidet?“ Die Frau sagte: „Heute ist mein Geburtstag. Es ist eine Schande, dass wir keinen Sohn haben. Und so bat ich unsere Tochter, sich einmal wie ein Sohn anzuziehen.“

Su war erleichtert und sagte: „Wenn ich nicht auf den Ratschlag eines alten blinden Mannes gehört hätte, hätte ich euch beide getötet.“ Dann erzählte er seiner Frau die Geschichte von dem Weidenbaum.

Im heutigen China haben die Menschen ebenfalls zwei Möglichkeiten: Die Tätern bei der Verfolgung von Falun Gong zu unterstützen, oder Falun Gong-Praktizierenden zu helfen, in dem sie andere Menschen über die Verfolgung informieren. Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) begeht eine Menge grausamer Verbrechen, einschließlich der erzwungenen Organentnahmen an lebenden Praktizierenden. Diejenigen, die Falun Gong-Praktizierende unterstützen und ihnen helfen, sammeln viel De (Tugend) und werden gesegnet sein.

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