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Mutter und Sohn leben jetzt in Deutschland und erstatten Strafanzeige gegen Chinas Ex-Staatschef

Die Falun Gong-Praktizierende Xu Hui, die früher in Peking zuhause war, ist nach Deutschland emigriert. Von der Folter, die sie in einem chinesischen Arbeitslager erleiden musste, hat sie sich nicht völlig erholt. Ihre Hände blieben behindert. Außerdem hat sie drei Zähne verloren, als die Wärter sie mit einem „Mundöffner“ folterten.

Im August 2015 erstatteten Frau Xu und ihr Sohn Cai Chao Strafanzeige gegen Jiang Zemin, den früheren Staatschef Chinas, der die gewaltsame Verfolgung von Falun Gong befahl.

Frau Xu hatte 1995 mit dem Praktizieren von Falun Gong angefangen. Sie weigerte sich, diese Kultivierungspraktik aufzugeben und petitionierte bei der Regierung für die Beendigung der Verfolgung. Deshalb wurde sie drei Mal festgenommen und an über zehn verschiedenen Orten inhaftiert.

Herr Cai, auch ein Falun Gong-Praktizierender wurde zweimal festgenommen und an fünf Orten eingesperrt. Zwischen 2007 und 2009 waren beide im berüchtigten Arbeitslager Masanjia eingesperrt. Dort wurden sie den schlimmsten Foltermethoden ausgesetzt, die man sich nur vorstellen kann.

Streckfolter

Als Frau Xu im Oktober 2007 in das Arbeitslager Masanjia gebracht wurde, wendeten die Wärter an ihr die sogenannte „Streckfolter“ an, um sie zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben. Ihre Hände wurden an Heizungsrohren festgekettet, wobei eine Hand oben und die andere Hand unten festgemacht wurde. In dieser Position musste sie acht Stunden lang ausharren.

Im drauffolgenden Monat wurde sie einer ähnlichen Streckfolter ausgesetzt. Dabei wurden beide Hände an dem oberen Ebene eines Stockbettes festgemacht und ihre Füße zusammengebunden. In dieser Position ließ man sie 15 Stunden lang. Dann hoben die Polizisten ihre Füße, so dass ihr Körper in der Luft war und ihr Gewicht auf ihren Handgelenken lastete.

Folternachstellung: Streckfolter

Die Streckfolter wurde ungefähr fünf Tage lang fortgesetzt, wobei verschiedene Körperpositionen verwendet wurden. Frau Xu konnte ihre Arme nicht beugen und ihre Hüfte nicht in eine gerade Position bringen. Es dauerte viele Tage, bis die Wunden an ihren Handgelenken heilten. Ihre Hände blieben dauerhaft behindert.

Trotzdem machten die Wärter weiter. Sie ketteten ihre behinderten Hände zwei Monate lang ohne Unterbrechung an die Metallstange eines Bettes. Dann machten sie sie erst los. In diesen zwei Monaten durfte sie sich weder waschen noch ihre Kleider wechseln.

Nach ihrer Entlassung aus dem Arbeitslager im August 2009 stellten die Ärzte fest, dass sie eine periphere Nervenschädigung an beiden Armen hatte.

Zwangsernährung mit Mundöffner

Bald nachdem Frau Xu in das Arbeitslager Masanjia eingeliefert worden war, trat sie in Hungerstreik, um gegen die Misshandlung zu protestieren. Im November 2007 wurde sie zwangsernährt. Die Wärter benutzten eine Vorrichtung, um ihren Mund gewaltsam zu öffnen. Das war äußerst schmerzhaft und verletzte die Innenwand ihres Mundes. Jede Zwangsernährung dauerte zwei Stunden, dabei kam der Mundöffner die ganze Zeit zum Einsatz. Im Verlauf von acht Tagen wurde sie zweimal pro Tag zwangsernährt.

Mundöffner

Im Juni 2008 wurde sie wieder zwangsernährt. Neun Tage lang in Folge benutzten die Wärter diese Vorrichtung, um ihren Mund bis aufs Äußerste sechs Stunden pro Tag zu öffnen. Ihre behinderten Hände wurden an die beiden Seiten eines „Folterkarrens“ gebunden. Ihre Beine wurden an die Metallrohre des Karrens gebunden. In den sechs Stunden war sie gezwungen, sich Propaganda anzuhören, mit der Falun Gong angegriffen wurde. Außerdem war es ihr nicht erlaubt, zur Toilette zu gehen.

Eine Krankenschwester aus dem Arbeitslager stieß den Mundöffner gegen ihre Zähne und brach dabei einige Zähne und lockerte andere. Das Ergebnis war, dass Frau Xu drei Zähne verlor.

Frau Xu wurde einmal mit Wasabi-Öl zwangsernährt. Dabei wäre sie fast erstickt.

Neben der Zwangsernährung und der Streckfolter musste sie im September und Oktober 2008 auch noch 17 Stunden pro Tag gerade da stehen. Dabei bekam sie hohen Blutdruck und ihre Beine schwollen sehr stark an. Vor jeder Zwangsernährung gab man ihr gegen ihren Willen Medikamente, die den Blutdruck senkten, um einen Herzanfall zu vermeiden.

Sohn gezwungen, bei der Folterung seiner Mutter zuzusehen

Frau Xus Sohn war Anfang zwanzig, als er und seine Mutter im Juli 2007 festgenommen wurden. Er wurde auch in das Arbeitslager Masanjia gebracht und musste auch die Streckfolter erleiden. Als er losgebunden wurde, konnte er mehr als 20 Tage lang seine Arme nicht mehr heben.

Als Frau Xu gefoltert wurde, zwangen die Wärter ihren Sohn dazu, sie zu überreden, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben. Die Wärter drohten ihr auch damit, ihren Sohn auch zu foltern, wenn sie ihren Glauben nicht aufgeben würde.

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

Frühere Artikel:

Grausame Streckfolter, angewendet in den Zwangsarbeitslagern des kommunistischen Regimes in Festlandchina – Teil 1 (Fotos)

http://de.minghui.org/html/articles/2013/7/26/74746.html

Frau Xu Hui nach Misshandlungen körperlich behindert

http://de.minghui.org/html/articles/2011/1/3/62894.html

Ms. Xu Hui Tortured in Masanjia Forced Labor Camp
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2009/12/11/113042.html

Mutter und Sohn ins Zwangsarbeitslager geschickt
http://de.minghui.org/html/articles/2007/12/17/43791.html

Englische Version:
http://en.minghui.org/html/articles/2015/12/26/154241.html

Chinesische Version:
http://www.minghui.org/mh/articles/2015/12/18/在马三家遭酷刑迫害-徐慧母子控告江泽民-320606.html

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