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Japan/Fukuoka: 30.000 Unterschriften innerhalb von nur zwei Monaten für die Strafanzeige gegen Chinas Ex-Staatschef

Die Falun Gong-Praktizierenden in Kumamoto, Japan, haben Unterschriften gesammelt für die Strafanzeige gegen Jiang Zemin. Dieser hatte als damaliger Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) die brutale Verfolgung von Falun Gong befohlen und durchgesetzt.

Für die Unterschriftensammlung fahren die Praktizierenden aus Kumamoto seit März diesen Jahres jeden Tag 100 Kilometer nach Fukuoka, der größten Stadt der Region.

Fukuoka liegt im Norden von Kyusshu in Japan und hat 1,5 Millionen Einwohner. Die Unterschriftensammlung wird in einem Einkaufsgebiet durchgeführt. Große auffallende Plakate mit Informationen über Falun Gong und die Verfolgung in China ziehen dort die Passanten an. Über 30.000 Menschen in Fukuoka haben innerhalb von zwei Monaten die Petition unterschrieben.

Passanten unterschreiben eine Petition, um die Strafanzeigen gegen Chinas Ex-Staatschef Jiang Zemin zu unterstützen./center>

An einem Nachmittag Ende März kam ein Paar mittleren Alters, um die Petition zu unterschreiben. Der Mann sagte zu einem Praktizierenden: „Wir sind extra hierher gekommen, um die Petition zu unterschreiben. Wie kann eine so unmenschliche Verfolgung in der Welt stattfinden? Das ist unvorstellbar. Wir setzen uns für den Tierschutz ein. Viele Menschen verletzen Tiere, was man nicht tolerieren darf. Organe von lebenden Menschen zu entnehmen, ist keine menschliche Handlung. Wir haben die Verantwortung, das zu beenden!“

Die Verfolgung ist „zu brutal, um sie zu tolerieren“

Eine Japanerin las das Informationsmaterial und sagte danach: „Ich habe die Petition bereits unterschrieben. Ich habe euch letztes Jahr in einer anderen Stadt gesehen. Es war kalt damals. Ihr habt ein halbes Jahr lang Unterschriften gesammelt. Ich bewundere euch. Auch wenn ich hundert Mal gefragt würde, ob ich unterschreiben möchte, ich würde nicht ablehnen, weil die Verfolgung zu brutal ist, um sie zu tolerieren.“

Die Frau nahm Informationsmaterial mit mit den Worten: „Ich werde die Information an Bekannte weitergeben und sie bitten zu schauen, ob sie zum Unterschreiben herkommen können.“

An einem anderen Tag im März kam ein Dutzend Schüler der Oberstufe vorbei. Sie erkundigten sich nach Informationsmaterial über Falun Gong. Ein Junge sagte zu einem Mitschüler: „So eine brutale Verfolgung darf nicht ignoriert werden. Wir müssen alle die Petition unterschreiben.“ Nachdem sie das getan hatten, sagte er zu einem Praktizierenden: „Ihr arbeitet hart. Weiter so! Wir unterstützen euch.“
Chinesischer Jugendlicher erfährt von den Gräueltaten der Kommunistischen Partei und tritt aus ihr aus

Es gibt auch Chinesen, die zur Arbeit oder auf Urlaub in die Stadt kommen. Eines Tages ging ein junger Mann vorbei und beschimpfte die Praktizierenden: „Ihr verleumdet China. Ihr kommt hierher, um unserem Land zu schaden.“

Ein Praktizierender antwortete ihm: „Sie sind gutherzig, Ihre Worte zeigen Ihren Patriotismus für unser Land. Aber Sie haben eine Entscheidung zu treffen, wenn Sie die wahren Umstände gehört haben.“ Dann berichtete der Praktizierende dem jungen Mann davon, dass Menschen auf der ganzen Welt Falun Gong praktizieren, von der brutalen Verfolgung durch das kommunistische Regime, von der inszenierten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens und dass das chinesische Regime Gefangene aus Gewissensgründen tötet und sie ihrer Organe beraubt.

Der junge Mann war von den Informationen des Praktizierenden erschüttert. „Ist das wahr?“, wollte er wissen. „Ich dachte, die Propaganda der Regierung sei richtig. Jetzt habe ich auf viele Fragen Antworten bekommen. Ich bin berührt von Ihrer Gutherzigkeit. Ich habe keinen Grund, die Wahrheit zu leugnen. Ich möchte mit meinem richtigen Namen die Petition gegen Jiang Zemin unterschreiben und möchte auch aus der Partei austreten.“

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 17 Jahren zum Tod vieler Falun Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen das frühere Staatsoberhaupt an.

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