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Frankreich/Straßburg: Breite Unterstützung für die Forderung, den Organraub in China untersuchen zu lassen

„Mein Parlamentsmitglied ist Unterstützer der Resolution, weil wir über die Menschenrechtssituation in China besorgt sind. Wir wissen über die Verfolgung von Falun Gong Bescheid, also wollen wir uns Ihrem friedlichen Widerstand anschließen. Wir unterstützen Sie“, sagte Lukas Bachta, der Assistent eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments (MEP), den Falun Gong-Praktizierenden vor dem Gebäude der Europäischen Union (EU) in Straßburg, Frankreich.

Lukas Bachta aus der Tschechischen Republik möchte mit seinem MEP dabei helfen, den illegalen Organhandel in China zu beenden. Zur Unterstützung der Falun Gong-Praktizierenden nimmt er 30 Minuten an den Gruppenübungen teil.

Falun Gong-Praktizierende hielten in der Woche des 6. Juni 2016 während der Sitzung des Europäischen Parlaments (EP) Aktivitäten in Straßburg. Sie hatten sich versammelt, um ihre Unterstützung für das Schreiben 48/2016 zu zeigen. In diesem Schreiben fordern 12 MEPs das Europäische Parlament auf, den staatlich geförderten Organraub an Gewissensgefangenen in China, von denen die meisten Falun Gong-Praktizierende sind, untersuchen zu lassen. Wenn die Hälfte der Mitglieder des Europäischen Parlaments die Erklärung unterschreibt, wird diese automatisch zur Resolution werden.

Falun Gong-Praktizierende machen außerhalb des europäischen Parlaments in Straßburg friedlich die Übungen.

Gespräche mit Menschen über die Verbrechen in China

Menschen aus ganz Europa unterzeichnen die Petition gegen den Organraub in China.

Viele Mitglieder des Europäischen Parlaments trafen sich mit Praktizierenden. Bisher haben mehr als 100 die Erklärung gemeinsam unterzeichnet. Einige Mitarbeiter der MEP-Büros nahmen an der Veranstaltung der Praktizierenden teil, unterzeichneten die Petition und baten um mehr Informationen über den Organraub.

Bertrand, ein EU-Mitarbeiter, bemerkte: „Falun Gong ist friedlich. Ich bin daran interessiert. Ich sehe Ihre Barmherzigkeit, die beständig ist. Die Verfolgung ist sinnlos und hässlich. Sie werden gewinnen.“

Bertrand, ein EU-Mitarbeiter, unterschreibt die Petition gegen den Organraub in China. Er sagt: „Ich will helfen, sodass Falun Gong [Praktizierende] ihren Glauben frei praktizieren können und die Welt ein besserer Ort wird.“

Raphael Mukandila Ngalula aus dem Kongo hatte im letzten Monat während der Sitzung des Europäischen Parlaments mit Praktizierenden gesprochen und über den Organraub in China erfahren. Er war in Straßburg, um mit Abgeordneten zu sprechen. „Das ist im 21. Jahrhundert nicht vertretbar“, sagte er. „Machen Sie nur weiter. Die Menschen in China sollten ebenso wie die Europäer Redefreiheit haben. Sie sollten Gerechtigkeit, Toleranz und Gedankenfreiheit haben. Das sind Werte, die die chinesische Regierung akzeptieren und fördern sollte.“

Raphael sagte, dass er während seines Treffens mit den Europaabgeordneten den Organraub in China zur Sprache gebracht habe, und sie aufgefordert habe, das Schreiben mit zu unterzeichnen. Einer der Abgeordneten aus Frankreich habe die Erklärung unterzeichnet.

Nicolas, ein Reporter von einem Französischen Studentenradiosender, sprach eine Stunde lang mit den Praktizierenden. Am nächsten Tag kam er noch einmal für ein ausführlicheres Interview und unterzeichnete auch die Petition.

Fabienne Saits aus Frankreich hatte noch nie über die Verfolgung von Falun Gong gehört. „Ich bin erschüttert. Es ist erschreckend. Davon hat man ja in den Medien noch nichts gelesen“, meinte sie. Eine Praktizierende sagte ihr, dass viele Regierungen und Organisationen wegen wirtschaftlicher Interessen beschlossen hätten, diese Gräueltat einfach zu ignorieren. Fabienne stellte fest, dass die Überbetonung der wirtschaftlichen Interessen manchmal Menschen schade.

Sie war auf dem Weg zu einem Treffen und sagte, sie würde von den 100-plus-Teilnehmern Unterschriften sammeln. Sie fügte hinzu, dass sie auch ihre Europaabgeordneten um Hilfe bitten würde. „Wir unterstützen Sie. Unsere Herzen sind immer bei Ihnen. Ich werde mehr Menschen darüber erzählen“, sagte Fabienne.

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