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Straßburg: Falun Gong Thema Nr. 1 im Europaparlament

Es ist die letzte Plenarsitzung vor der Sommerpause gewesen – im Europaparlament (EP) im französischen Straßburg vom 4. bis 8. Juli. Gesprächsthema Nummer 1 war „Falun Gong“ und der „Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in Chinas Arbeitslagern“ – Organraub, begangen durch die KP Chinas. Die Rede ist von 1 bis 1,5 Millionen Opfern in den letzten 15 Jahren. Es handelt sich um Völkermord – so zeigen aktuellste Untersuchungsergebnisse eines Expertenteams. [1]

Falun Gong-Praktizierende aus ganz Europa waren angereist, um die EU-Parlamentarier über diese neuesten Erkenntnisse zu informieren und diese Verbrechen mittels einer schriftlichen Erklärung durch das EU-Parlament sofort beenden zu helfen. Sobald mehr als die Hälfte der Parlamentarier (377 von insgesamt 751 Abgeordneten aus 28 Nationen) diese schriftliche Erklärung unterschreibt, kann das Parlament die Erklärung bei der nächsten Vollversammlung an die EU-Kommission und den Rat übermitteln. Die Erklärung kann dann zu einer neuen EU-Resolution werden.

Neben den Gesprächen im Parlament fanden die gesamten drei Tage über Gruppenübungen und Mahnwachen auf einer Rasenfläche in der Nähe des Parlaments statt zur Unterstützung.

Gruppenübung auf der Rasenfläche in der Nähe des EU-Parlaments

Michael Oberli, ein Angestellter des europäischen Parlaments, unterschreibt die schriftliche Erklärung. Er möchte auch seine Kollegen darüber informieren.

Besucher des EU-Parlaments unterschreiben die Erklärung gegen den Organraub.

Mitglied des EP: Es sollten mehr Menschen von Falun Gong erfahren

Die italienische Abgeordnete des EU-Parlaments, Renata Briano, unterstützt die Falun Gong-Praktizierenden.

Nach den Gesprächen mit den Praktizierenden unterschrieben einige Abgeordnete nicht nur die schriftliche Erklärung, sondern kamen außerdem auf die Praktizierenden zu, um ihre Unterstützung persönlich mitzuteilen.

So ließ sich die italienische EU-Abgeordnete Renata Briano vor der Gruppe der Falun Gong-Praktizierenden fotografieren, die gerade die Falun Gong-Übungen vorführten. Sie wollte das Bild auf ihre Facebook-Seite stellen, damit noch mehr Menschen Falun Gong sehen können.

Die Abgeordnete unterschrieb die schriftliche Erklärung und reichte sie beim Europaparlament ein. „Ich finde, dass er [der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden] schrecklich ist. Ich hoffe, dass ich den Falun Gong-Praktizierenden damit helfen kann.“ Das EP habe bereits 2013 eine Entschließung verabschiedet, fügte sie hinzu, in der das Parlament eine klare Position gegen den Organraub der KPCh beziehe. Ihre Hoffnung sei, dass diese aktuelle schriftliche Erklärung die Haltung des EP gegen den Organraub bekräftige.

Chinesische Teilnehmerin der EP-Sitzung von den Gräueltaten erschüttert

Eine Chinesin, die an der Plenarsitzung des EP teilgenommen hatte, kam zufällig am Stand der Falun Gong-Praktizierenden vorbei. Sie war überrascht, als sie die Gruppenübung sah, und fotografierte sie. Eine Praktizierende sprach sie an. Es zeigte sich, dass die Dame zwar aus China war, jedoch nicht viel über die Verfolgung von Falun Gong wusste. Die Praktizierende berichtete ihr daher von der Verfolgung, die ihre Familie in China selbst erlebt hatte. Dort war die Mutter dieser Praktizierenden mehrmals verhaftet worden, nur weil sie Falun Gong praktizierte. Auch die Wohnung der Familie war durchsucht worden. Die Praktizierende zeigte ihr dazu noch den Untersuchungsbericht von zwei kanadischen Anwälten, der sich auf umfangreiche Beweise für den Organraub in China stützt.

Die Dame war von der Brutalität der Verfolgung erschüttert, insbesondere von dem Organraub an lebenden Praktizierenden. Nach dem Gespräch ging sie tief in Gedanken versunken weiter.

„Wie könnten wir nicht unterschreiben?“

Philip und Anna aus der Schweiz: „Wie könnten wir nicht unterschreiben, wenn wir das (den Organraub) sehen?“

Ingrid (links) und Stephanie

Ingrid und Stephanie sind Mutter und Tochter aus Belgien. Sie waren gerade auf dem Weg ins EU-Parlament, als sie auf die Falun Gong-Praktizierenden stießen. Da Stephanie Jura studiert, hatte sie bereits über Menschenrechte im EU-Parlament gehört, aber bekam nun von den Falun Gong-Praktizierenden Informationen aus erster Hand.

Stephanie und ihre Mutter unterschrieben beide die Erklärung, um das Engagement der Falun Gong-Praktizierenden gegen die Verfolgung zu unterstützen. Stephanie sagte sofort: „So etwas [Grausames] muss beendet werden.“ Ingrid fügte hinzu: „Wir leben in einer modernen Gesellschaft. Wir dürfen nicht erlauben, dass solche Dinge passieren. Ich hoffe, dass die Welt ein besserer Ort wird.“

[1] Die aktuellsten Untersuchungsergebnisse von David Matas, David Kilgour und Ethan Gutmann wurden kürzlich in einem 680 Seiten starken Bericht veröffentlicht.

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