Schweden/Stockholm: Mahnwache und Info-Veranstaltung zum Gedenken an den 20. Juli

Falun Gong-Praktizierende in Stockholm sind um 9:30 Uhr des 20. Juli vor der chinesischen Botschaft zusammengekommen, um gegen die Verfolgung von Falun Gong zu protestieren.

20. Juli 2016: Falun Gong-Praktizierende vor der chinesischen Botschaft in Stockholm; sie fordern, dass Jiang Zemin vor Gericht gebracht wird.

Zwei schwedische Passanten sprachen einen der Praktizierenden an und waren empört, als sie von dem Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China erfuhren. Einer von ihnen sagte: „Jedes Jahr sehen wir Sie hier. Die Übungen sind harmonisch und das Umfeld ist sehr angenehm. Wir wollen es auch gerne lernen.“ Als sie erfuhren, dass jener Praktizierende der Betreuer des Übungsplatzes ist, bei dem sie die Falun Gong-Übungen kostenlos lernen konnten, freuten sie sich und vereinbarten sogleich einen Termin für die darauffolgende Woche.

Mynttorget-Platz, Stockholm: Passanten über die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) informieren

Fotos oben: die Menschen über die Verfolgung aufklären; Fotos unten: Passanten unterschreiben Petitionen gegen die Verfolgung

Um 13 Uhr fand eine weitere Veranstaltung der Praktizierenden statt: Auf dem beliebten Mynttorget-Platz, der neben dem Stockholmer Schloss liegt, informierten sie die Passanten in Gesprächen, durch eine nachgestellte Organraub-Szene, anhand von Übungsvorführungen und Plakaten. „Schweigen Sie weiter, wenn die Kommunistische Partei Chinas Falun Gong-Praktizierenden die Organe raubt?“, war auf einem der Plakate zu lesen. Das zog die Aufmerksamkeit und das Interesse vieler Menschen auf sich. So blieben sie stehen und hörten sich die Erläuterungen der Praktizierenden aufmerksam an.

Einer der Passanten, ein jetzt in Schweden lebender Pilot, war erschüttert, als er von der Verfolgung erfuhr. Er sagte, dass er so etwas Schreckliches noch nie gehört habe. Er war der Ansicht, dass die schwedischen Medien nicht einfach tatenlos zusehen dürften. Stattdessen sollten sie für Gerechtigkeit eintreten und dabei helfen, die brutale Verfolgung in China zu beenden, so der Pilot. Er bedankte sich bei den Praktizierenden für die Informationen.

Ein Ehepaar aus Kalifornien, USA, sah sich die nachgestellte Organraub-Szene an; der Mann sagte: „Ich weiß schon länger darüber Bescheid. Was Sie hier tun, ist großartig.“

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