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Hongkong: Falun Gong-Praktizierende reichen eine Klage ein, um ungerechte Behandlung richtig zu stellen

Am 29. Januar 2004 versuchten Falun Gong-Praktizierende von Hongkong bei einer Vorverhandlung vor einem Gericht für geringfügige Delikte, die ungerechte Behandlung von Falun Gong durch die Gesellschaft Hongkongs wieder richtig zu stellen. Mit der ungerechten Behandlung ist die Verfolgung von Falun Gong durch die Jiang Zemin Gruppe gemeint.

Die von der Klage betroffenen Parteien sind auf der einen Seite Falun Gong-Praktizierende vom Hongkong Falun Dafa Verein und auf der anderen Seite das Sheraton Hongkong Hotel und Hochhäuser. Der Vorfall ereignete sich am 15. Februar 2003. Sheraton Hongkong Hotel und Hochhäuser benachrichtigte überraschend den Hongkong Falun Dafa Verein, dass sie den Vertrag vom 28. November 2002 annullierten und führten dafür "Sicherheitsgründe" an. Der Vertrag hatte dem Hongkong Falun Dafa Verein erlaubt, bei Sheraton Hongkong Hotel und Hochhäuser einen Konferenzsaal zu nutzen, um eine Konferenz zum Erfahrungsaustausch abzuhalten. Es war eine Zahlung von 43 000 Hongkong Dollar vereinbart. Der Hongkong Falun Dafa Verein nahm die ungerechte Annullierung nicht an und setzte sich viele Male mit dem Hotel in Verbindung und hatte dabei die Erwartung, dass die Wahrheit erklärt werden könnte und das Problem korrekt gelöst werde. Nach wiederholten Anfragen, einen Termin zu vereinbaren, versprachen die Vertreter des Hotels, sich am 18. Februar mit den Praktizierenden zu treffen. Doch während dieses Treffens gaben sie keine weitere Erklärung für ihre Absage.

Die Praktizierenden forderten vom Hotel dem Vertrag entsprechend seine Pflichten zu erfüllen und einen dem ursprünglichen Saal gleichwertigen Ersatz zur Verfügung zu stellen. Am selben Abend noch stellte sich heraus, dass der neue Saal ein Nachtclub war, der nur 200 Menschen fasste. Infolgedessen suchten die Praktizierenden noch einen Konferenzsaal und fanden einen, der 700 Menschen fasste, aber immer noch viel kleiner als der ursprünglich reservierte Konferenzsaal war. Am Tag als die Konferenz abgehalten wurde, konnten 200 ortsansässige Praktizierende wegen des begrenzten Platzes im Saal nicht an der Konferenz teilnehmen. Am 20. Februar 2003 forderte der Hongkong Falun Dafa Verein vom Hotel, mindestens 50 000 Hongkong Dollar als Entschädigung zu zahlen und sich öffentlich zu entschuldigen.

Am 25. Februar erwiderte das Hotel, dass es 50,000 Hongkong Dollar Entschädigung unter der Bedingung zahlen würde, dass die Praktizierenden diesen Vorfall nicht an die Öffentlichkeit bringen. Weil diese Bedingung die Redefreiheit und die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit brach, lehnte der Hongkong Falun Dafa Verein die Bedingung ab. Als die Praktizierenden keine Antwort in ihrem Versuch erhielten, das Problem gerecht geregelt zu bekommen, reichten sie am 2. Dezember 2003 eine Klage bei einem Gericht für geringfügige Delikte ein mit der Forderung an das Hotel, eine Entschädigung von 50 000 Hongkong Dollar zu zahlen.

Die Praktizierenden wiesen darauf hin, dass sich der Vorfall während der Zeitspanne ereignete, als die Hongkong Regierung unter dem Druck von Jiang Zemin für den Artikel 23, die Anti-Subversions-Gesetzgebung, einen Vorstoß unternahm. Zu dieser Zeit hatten Falun Gong und andere Gruppen schweren gesellschaftlichen Druck auszuhalten. Der Verein hatte am 14. Februar die Polizei über die Konferenz zum Erfahrungsaustausch benachrichtigt. Das Hotel sagte den Vertrag am nächsten Tag ab. Der Grund hinter der Absage war arglistig ("Sicherheitsgründe"). Weil sich der Vorfall so plötzlich ereignete, wurden die Praktizierenden nervös und arbeiteten besorgt und hastig daran, einen neuen Ort für die Konferenz zu finden und innerhalb einer Woche neue Vereinbarungen zu treffen. Von dem Hotel eine Entschädigung zu fordern, ist begründet. Noch wichtiger aber war, dass die Klage das Hotelpersonal mit einbezog, und die ganze Gesellschaft erkennt, dass die Annullierung des Vertrages eine friedliche Gruppe von Menschen schädigte, die Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht praktizieren, deren rechtmäßigen Aktionen störte, und half, die Verfolgung von Falun Gong durch Jiang Zemin auszuweiten. Das Einreichen der Klage sollte den Menschen, die an dem Vorfall beteiligt waren, eine Chance geben, ihre Fehler zu korrigieren.

Die Praktizierende sagten, dass während der letzten vier Jahre der Verfolgung von Falun Gong durch die Jiang Zemin Gruppe, die Friedlichkeit, Vernunft, und der unbeugsame Geist, den die Falun Gong Praktizierenden zeigten, überall gepriesen wurde. Mit einer Atmosphäre von Frieden und Gelassenheit hielten Falun Gong-Praktizierende in der Vergangenheit mehrere großangelegte Aktionen ab. Es gab nie Probleme. Bei der Annullierung der Hotelreservierung gab das Hotel "Sicherheitsgründe" an, doch sogar die Hongkonger Polizeibehörde gab zu, dass Hongkong zu diesem Zeitpunkt kein Ziel von Terrorismus war, und es gab in keinem anderen Hotel Absagen von Zimmer-Reservierungen. So waren die "Sicherheitsgründe", aus denen heraus der Vertrag zur Nutzung eines Konferenzsaales annulliert wurde, grundlos, bezüglich der Situation draußen und genauso im Hotel selbst.

Der Fall wurde für eine Vorverhandlung am Morgen des 29. Januar 2004 angesetzt. Einige Falun Gong-Praktizierende gingen als Gasthörer zum Gericht. Der Fall wird am 29. März 2004 wieder verhandelt. Viele Medien haben sich für den Fall interessiert und hatten ihre Journalisten geschickt, um von der Veranstaltung zu berichten.

29. Januar 2004

Dieser Artikel auf Chinesisch:
http://www.minghui.org/mh/articles/2004/1/30/66160.html
Dieser Artikel auf Englisch:
http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2004/2/20/45303.html

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