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Falun Gong Praktizierende wurden am Internationalen Frauentag ins Europäische Parlament eingeladen

Am 7. März 2005 wurden Xiong Wei und Chen Yin, Falun Gong Praktizierende aus Deutschland und Frankreich, die persönlich die Verfolgung in Chinas Zwangsarbeitslagern erlebt haben, ins Europäische Parlament in Straßburg eingeladen. Als sie an diesem Nachmittag den deutschen Parlamentsabgeordneten Herrn Gahler trafen, beschrieben sie nicht nur ihre persönlichen Erlebnisse, sondern gaben auch eine lebendige Beschreibung von Chinas unmenschlichen Folterungen gegen Mütter und Kinder bei der Verfolgung von Falun Gong. Als ein Mitglied der Europäischen Kommission für Menschenrechte drückte Herr Gahler seine Besorgnis über die Menschenrechtsverletzungen aus, die gegen Falun Gong Praktizierende begangen werden und sprach sich dafür aus, auf der Seite der Gerechtigkeit zu stehen. Als er die zwei Opfer zum erstenmal sah und ihre Erzählungen hörte, sagte er: "Ich bin zutiefst schockiert".

Herr Gahler verurteilte China aufs Schärfste dafür, daß es Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat. Außerdem deutete er an, daß die internationale Gemeinschaft sich nicht nur auf die Entwicklung von Wirtschaftsbeziehungen mit China konzentrieren sollte. Er drückte sein tiefes Mitgefühl und seine Unterstützung für die chinesischen Bürger aus, die unter der Verfolgung leiden. Er zeigte großen Respekt für Falun Gong Praktizierende und auch sein Vertrauen in sie.

Der deutsche Parlamentsabgeordnete Herr Gahler liest Berichte über Falun Gong Herr Gahler hört Chen Yin zu, wie sie ihre Erfahrungen beschreibt, widerrechtlich in China inhaftiert zu sein

Der Internationale Tag der Frau war der 8. März. Um 9:00 Uhr wurde in der EU Regierungsversammlung verschiedene Angelegenheiten bezüglich Frauen diskutiert, eine davon war das Thema "Peking plus 10": Vor 10 Jahren wurde die vierte Weltkonferenz zum Thema Frauen in Peking abgehalten. Damals wurden Xiong Wei, eine Bewohnerin von Peking und Chen Yin, die in Peking arbeitete, Zeuge des unbeständigen Verhaltens der chinesischen Regierung. Einerseits gab das Land große Summen Geld aus, um Einrichtungen aufzubauen, in dem Versuch, sein internationales demokratisches Image aufzubauen. Andererseits bemühten sich die Polizei, Sicherheitskräfte, Gemeinschaftspolizei und Straßenkomitees die lokalen Anwohner zu überwachen.

Währenddessen hatten alle staatlich kontrollierten Medien in China die Regierung für ihre Errungenschaften im Felde der Verbesserung von Menschenrechten und Chinas aufstrebende und friedliche Gesellschaft gelobt. Innerhalb des Zeitraums von einem Jahrzehnt hatten jedoch Xiong Wei und Chen Yin beide unmenschliche Folterungen erfahren. Was sie noch mehr betrübte, war, daß ein acht Monate altes Baby an den Füßen vor seiner Mutter aufgehängt und mißhandelt worden war. Dieser schreckliche Vorfall geschah in einem hohen Gebäude, nur 30 Minuten Fahrzeit weg vom Veranstaltungsort der vierten Frauen-Weltkonferenz in Peking. Dann warf die Polizei die Mutter und ihr Baby von dem Gebäude herunter, um die Beweise ihrer Verbrechen zu vernichten.

Gegenwärtig ist immer mehr Menschen in Übersee und innerhalb von Chinas das wahre Wesen hinter Chinas widersprechendem Wesen bewußt geworden. Daheim übt die Kommunistische Partei Chinas eine Diktatur aus. International schafft sie ein falsches Bild, ein demokratisches Land zu sein. Mehrere Parlamentsabgeordnete gaben Erklärungen zu Chinas Menschenrechtssituation im Europäischen Parlament ab. Einer von ihnen erwähnte spezifisch das doppelte Gesicht des Landes bezüglich der Menschenrechte daheim und im Ausland.

Die Tagungshalle des Europäischen Parlamentes Xiong Wei und Chen Yin

Um 15:00 Uhr waren die beiden Falun Gong Praktizierenden eingeladen, bei einer Pressekonferenz zu sprechen. Der französische Parlamentsabgeordnete Alain Lipietz kam zu der Pressekonferenz, obgleich er erst kurz vorher darüber informiert worden war. Medien aus Deutschland, Belgien und Frankreich und auch EU Experten für Asienangelegenheiten nahmen an der Konferenz teil. Außerdem wurde die Pressekonferenz Life in das Büro jedes Abgeordneten des Europäischen Parlamentes in Bild und Ton übertragen.

Xiong Wei und Chen Yin geben bei der Pressekonferenz eine Erklärung ab

Als Reporter nach Chinas "Umerziehungs"-Methoden fragten, die dazu verwendet werden, Gehirnwäsche an Falun Gong Praktizierenden durchzuführen, sagte ihnen Xiong Wei: "Chinas Polizei zwang sie, ihren Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu widerrufen. Diejenigen, die fest an Falun Gong glaubten, wurden verbal attackiert und körperlich gefoltert. Dies ist ein Prozeß, um einen guten Menschen in einen Dämonen zu verwandeln." Chen Yin fuhr fort, zu beschreiben, wie die unmenschlichen Folterungen und Zwangsinjektionen von Drogen einen Nervenzusammenbruch bei ihr bewirkt hatten und wie sie später, in der freien westlichen Gesellschaft ihren Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht wieder erneuert hatte.

Alain Lipietz erklärte: "Nachdem ich den schockierenden Erzählungen der zwei Opfer zugehört hatte, möchte ich sagen, daß eine Verfolgung wie diese ein Sorgenpunkt der EU ist. Die EU hat ein Versprechen gegeben, die Religionsfreiheit und Glaubensfreiheit zu schützen und sie hat versprochen, gegen Folter aufzustehen, indem sie die internationale Menschenrechtskonvention unterzeichnet hat. Die EU sollte ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Ländern beenden, die Folter und andere brutale unmenschlichen Methoden ausführt. Die wichtigste Mission der Außenpolitik der EU ist, die großartigen Werte der Menschenrechte weltweit zu verbreiten. Die EU wird sich eine Politik überlegen, mit der sie auf das Land Druck ausüben kann, welches gegen sein eigenes Volk Folterungen begeht und sie wird dazu ermutigen, Nichtregierungsorganisationen dabei zu unterstützen, gegen die Folter aufzustehen."

An diesem Abend, bevor ein Film über Frauen, die gegen Gewalt in der Ehe kämpfen, gezeigt wurde, erzählte Chen Yin Frau Nurit Peled-Elhana aus Israel, der Gewinnerin des Sacharow Preises 2001, ihre persönlichen Erfahrungen in Chinas Zwangsarbeitslagern wegen ihres Glaubens an Falun Gong gefoltert worden zu sein. Chen Yin sagte ihr auch, daß die Verfolgung immer noch in China abläuft und daß dies der Grund ist, warum sie versucht, ihre persönlichen Erfahrungen jedermann mitzuteilen, in der Hoffnung, daß noch mehr gutherzige Menschen dabei helfen, den Völkermord gegen Falun Gong in China zu beenden.

Alain Lipietz läßt sich mit Xiong Wei und Chen Yin fotografieren Chen Yin beschreibt Frau Nurit Peled-Elhana ihre Erfahrungen

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