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54 Mitglieder des Gesetzgebungskomitee Taiwans fordern die internationale Welt auf, gründliche Untersuchungen in Arbeits- und Erziehungslagern in China durchzuführen

Um über die Gräueltaten des Organraubes bei lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China aufmerksam zu machen, legte Herr Lai Qing-De, ein Mitglied des Gesetzgebungskomitees Taiwans einen vorläufigen Entwurf vor. Hierin fordert er, den Gesetzgebungshof auf, eine Resolution auszuarbeiten, die an internationale Menschenrechtsorganisationen und Weltgesundheitsorganisationen appelliert, um Untersuchungen in Arbeits- und Erziehungslagern, Gefängnissen, und medizinischen Einrichtungen in China anzustreben. Er forderte außerdem die KP Chinas auf, diese Gräueltaten zu stoppen und entsprechende Klinikverordnungen für Transplantationen, zu veröffentlichen. Dieser Antrag wurde von 54 Mitgliedern des Gesetzgebungskomitees aus den unterschiedlichen Parteien unterschrieben und wird laut der Entscheidung des Vorsitzenden, am nächsten Dienstag (25.04.06) zur Diskussion im Prozesskomitee vorgebracht.

Pressekonferenz zum Vorwurf gegen den Organraub an lebenden FLG-Praktizierenden Herr Ming Ju-Zheng, der Vorsitzende des Rettungsvereins für die verfolgten FLG-Praktizierenden (Mitte) ruft die internationale Gesellschaft auf, Untersuchungen über die Verfolgung durchzuführen. Auf der linken Seite, Frau Tian Qiu-Ji
Mitglieder des Gesetzgebungskomitees während der Pressekonferenz außerhalb des Gesetzgebungshofes Aufmerksam verfolgen die Journalisten die Pressekonferenz

Am gleichen Tag findet eine Pressekonferenz außerhalb des Gesetzgebungshofes statt, unter dem Thema „Vorwurf gegen die Gräueltaten der Organentnahme an lebenden Menschen in China, Appell an die UNO für eine ausführliche Untersuchung der grausamen Ereignisse.“ Auf der Pressekonferenz waren die Menschen schockiert als ihnen in einer Szenenachahmung der Organraub an lebenden FLG-Praktizierenden vor Augen geführt wurde. Blutige Kleidungsstücke, leises Stöhnen und der Protest der FLG-Praktizierenden, sowie das Geschrei der chinesischen Polizisten erschreckten und berührten die Menschen vor Ort doch sehr.

Dramatisches Schauspiel Dramatisches Schauspiel

Das Schauspiel, welches den Vorwurf gegen die Organentnahmen an lebenden FLG-Praktizierenden darstellt, zieht auch die Medien an.

Der Vorsitzende des Falun Dafa – Vereins, Herr Zhang Qing-Xi war auch bei der Pressekonferenz anwesend. Er spielte Aufzeichnungen von Telefonaten vor, wobei Journalisten mit den Krankenhäusern auf dem Festland Chinas telefonierten. Ihre klaren Worte und leichtsinnigen Ausdrucksweisen jenseits des Telefons verdeutlichten, dass tatsächlich viele Organe aus gesunden Körpern von 20-30 jährigen zur Verfügung stehen. Die Lebertransplantate sind sogar vollständig. Die Ärzte führen angeblich rund um die Uhr in Schichtarbeit Operationen durch. Wenn man eine Transplantation machen will, müsse man sich beeilen, da dies wohl alles bis zum Mai vorbei sein dürfte.

Diese aufschlussreichen Telefonaufnahmen erzeugten einige Vorwürfe der Mitglieder des Gesetzgebungskomitees. Herr Huang Zhao-Hui äußerte, dass eine Organtransplantation in China gefährlich ist, da das chinesische Gesetz nicht einwandfrei ist. Die Patienten sollten hier sehr vorsichtig sein und darüber nachdenken.

Herr Tian Qiu-Jin dachte anfangs auch dass diese Vorgehensweise äußerst unglaublich sei, er wollte auch nicht glauben, dass es so etwas geben könnte. Er dachte, wenn diese Sache aufgedeckt ist, wer wagt es dann noch im Festland China FLG zu üben? Diese Sache wurde aber von den FLG-Praktizierenden selbst aufgedeckt. Zur Zeit der Nazis wurde das internationale Rote Kreuz auch zu den KZ`s der Nazis eingeladen und sie sahen dann dort nur einen wunderschönen Garten voll blühender Blumen. Ähnliches geschieht jetzt im Festland Chinas.

Herr Liao Guo-Dong äußerte, dass er gegen die Ärzte, die daran beteiligt sind, starke Vorwürfe erhebt. Sie vergehen sich nicht nur an den Menschenrechten, sondern verstoßen auch gegen den Eid, den sie als Ärzte abgelegt haben.

Frau Wang Yu-Ting sagte, dass Menschenrechte universelle Werte in der Welt sind. In Taiwan muss man zwar auf Organe warten, aber die Transplantationen sind sicher und moralisch zu vertreten. Wenn man zur Transplantation nach China fährt, und sich dann herausstellt, dass man mit einem Organ von einem getöteten FLG-Praktizierenden lebt, ist dies nicht auch für den betroffenen Patienten eine lebenslange psychische Belastung ?

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