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USA: Zum 7. Jahrestag des 25. April appellieren die Falun Gong-Praktizierenden für die Untersuchung der Gräueltaten in den Arbeitslagern der KP Chinas

Vor sieben Jahren, am 25. April 1999, wurde dieses große Ereignis in Peking ein Fokus in der Geschichte: Mehr als zehntausend Falun Gong-Praktizierende aus verschiedenen Regionen Chinas trafen sich vor dem Petitionsbüro des Staatsrates in der Nähe des Zhongnanhai Regierungsgebäudes in Peking, womit zum ersten Mal in der 5000-jährigen Geschichte Chinas ein massiver bürgerrechtlicher Appell stattfand. Es ging um den großen friedlichen Appell der Falun Gong-Praktizierenden für die Wahrung der grundlegenden Rechte und des Glaubens. Alle Teilnehmer kamen spontan zu der massiven Appellaktion vor das Petitionsbüro, die später „friedlicher Appell vom 25.4.“ genannt wurde. Die KP Chinas bezeichnete jedoch das Geschehen als „Umzingelung des Zhongnanhai Gebäudes“, um dies als Vorwand für den Beginn der Unterdrückung von Falun Gong zu benutzen.

Am 25. April 2006 sprach Dr. Yang Sen, der Vorsitzende des Falun Dafa-Vereins, während einer Gedenkveranstaltung auf dem Bundesplatz von Chicago. Mehrere Dutzend Falun Gong-Praktizierende nahmen an dieser Veranstaltung teil und gedachten der Aktion am selben Tag vor sieben Jahren. Gleichzeitig protestierten sie gegen die fortwährende grausame Unterdrückung, besonders gegen die Gräueltaten des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und des Organhandels. Sie appellierten an die internationale Aufmerksamkeit und forderten dazu auf, die Untersuchung der Arbeitslager der KP Chinas zu unterstützen.

Die Falun Gong-Praktizierenden lasen die Resolution Nr.1113 des Bundesunterhauses von Illinois vor, die von 24 Abgeordneten des Unterhauses initiiert und abgestimmt wurde, um die Gräueltaten des Organraubs der KP Chinas zu verurteilen. Die Resolution fordert insbesondere die amerikanische Regierung dazu auf, alle ihr zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu ergreifen, den Tatbestand des Organraubs in China zu untersuchen und die barbarischen Gräueltaten der Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zum Zwecke von gewinnbringenden Transplantationen zu stoppen. Die amerikanische Regierung wurde auch aufgefordert, den Ärzten, die sich an diesen Verbrechen beteiligt haben, die Einreise in die USA zu verweigern. Die Resolution appellierte außerdem an die UNO, das Internationale Rote Kreuz, Amnesty International und andere Menschenrechtsorganisationen, die Untersuchung der Gräueltaten durchzuführen.

Während der Kundgebung wurden die Aussagen der beiden Zeugen, die die Existenz des KZs in Sujiatun aufdeckten, laut vorgelesen. Die Zeugen nahmen trotz des Risikos eines Mordanschlags gegen sie durch die KP Chinas teil. Ihre Zeugenaussagen bestätigten den barbarischen Organraub und den gewinnbringenden Handel mit den Organen der Falun Gong-Praktizierenden. Bei einer kürzlichen Kundgebung in Washington DC gaben sie bekannt, dass zwar die KP Chinas das KZ in Sujiatun bereits geräumt und die Gefangenen deportiert hätte, allerdings könnten sie nicht alle Arbeitslager räumen und verlagern, in denen die Falun Gong-Praktizierenden eingesperrt sind und in denen immer noch diese Gräueltaten gegen sie begangen werden. Die Zeugin Anni rief dazu auf, die Gefängnisse, Krankenhäuser und sonstigen Einrichtungen, in denen Organtransplantationen vorgenommen werden, zu untersuchen, weil die KP Chinas nicht in der Lage sei, alle Beweise zu vertuschen. Der Zeuge Peter drückte seine Hoffnung aus, dass die Falun Gong-Praktizierenden durch seine Aussage gerettet werden könnten. Er ermutigte alle Mitwisser, die die wahren Umstände der Verfolgung kennen, ihre Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen.

Sieben Jahre sind bereits vergangen. Und seit sieben Jahren protestieren die Falun Gong-Praktizierenden in aller Welt gegen diese Verfolgung in China. Inzwischen ist der gewaltsame Tod von 3000 Falun Gong-Praktizierenden durch die Verfolgung bestätigt worden. Die Falun Gong-Praktizierenden setzen sich weiter unermüdlich dafür ein, durch ihre barmherzigen und friedlichen Aktionen die Verfolgung zu stoppen.

Dr.Yang beendete seine Rede mit den folgenden Worten: „Gegenüber einem scheinbar starken Staatsapparat und dem Staatsterror, der überall in China herrscht, haben die Falun Gong-Praktizierenden und ihre Unterstützer einen erhabenen Weg gewählt: Frieden, Vernunft, und Tugend. Wenn man in die Geschichte zurückblickt, wird man verstehen, dass die Gewalt der Verfolgung gegen die großartige Kraft der Tugend selbstverständlich nicht standhalten kann. Damit bestätigt sich das alte Zitat Chinas: 'Gutes wird mit Gutem vergolten, Böses mit Bösem'".

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