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Hongkong: Falun Gong-Praktizierende verurteilen die Verfolgung und deren Ausdehnung auf Hongkong

Kürzlich nahm das KPCh-Regime einen Falun Gong-Praktizierenden aus Hongkong und das Familienmitglied eines Hongkonger Falun Gong-Praktizierenden fest. Die Beamten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) behaupteten, dass sie alle Falun Gong-Praktizierenden von Hongkong festnehmen würden, die es wagen, nach China zu gehen. Um die Verfolgung und ihre Ausdehnung auf Hongkong zu verurteilen, versammelten sich Praktizierende und ihre Unterstützer am 23. Mai 2007 im Standard-Garten.

Die Kundgebung

Am 23. Mai 2007 hielten Falun Gong-Praktizierende und Herr Liung Kwok-hung, Mitglied des Gesetzgebenden Rats von Hongkong, im Standard-Garten eine Kundgebung ab. Danach gingen die Teilnehmer zur Stadtregierung und übergaben Donald Tsang, dem Chef der Exekutive von Hongkong, einen Appell-Brief, in welchem sie um Hilfe baten bei der Befreiung von vier Falun Gong-Praktizierenden aus Hongkong, die im vorigen Jahr vom KPCh-Regime festgenommen worden waren.

Zu der Kundgebung kamen einige nicht zu identifizierende Leute, um Videoaufnahmen von den Falun Góng-Praktizierenden zu machen. Die Praktizierenden versuchten, sie daran zu hindern; aber sie hörten nicht auf, Aufnahmen zu machen. Die Praktizierenden forderten die Spione der KPCh auf, ihre Tätigkeit einzustellen und damit aufzuhören, die KPCh mit Informationen zu versorgen.

Die KPCh dehnt ihre Verfolgung von Falun Gong auf Hongkong aus

Herr Kann Hung-Cheung, der Sprecher des Falun Gong-Vereins von Hongkong, erklärte, dass ein Falun Gong-Praktizierender aus Hongkong sowie das Familienmitglied eines anderen Praktizierenden am 18. und 19. Mai in Shenzhen festgenommen worden seien und dass einige von ihnen rechtswidrige Gerichtsverfahren erwarten würden. Herr Kann sagte, dass diese Festnahmen zeigten, dass die KPCh ihre Verfolgung von Falun Gong auf Hongkong ausgedehnt habe.

Frau Liu ist Familienangehörige eines Falun Gong-Praktizierenden in Hongkong. Sie wurde am 22. April festgenommen, einfach, weil sie an einer Aktivität teilgenommen hatte, welche die 20 Millionen Austrittserklärungen aus der KPCh unterstützte. Die Beamten der KPCh behaupteten, dass sie jeden Praktizierenden festnehmen würden, der China betreten würde. Ein Polizist der KPCh erzählte den Praktizierenden, dass die KPCh alle Aktivitäten für die Feier des Welt Falun Dafa Tages per Video aufgenommen und dass sie von jedem Teilnehmer ein Foto hätte. Herr Kan verurteilte dieses schlechte Verhalten der KPCh.

Aufruf an die Regierung von Hongkong, ihre Bürger zu schützen

Herr Kan stellte fest, dass die Spione der KPCh die Hongkonger Bürger belästigen, die Menschenrechte verletzen und die Freiheit der Menschen störe. Er rief zur Wachsamkeit auf.

Herr Kan sagte: „Die KPCh hat ihre Verfolgung von Falun Gong auf Hongkong ausgedehnt. Ihre Spione machen Videoaufnahmen von unseren Aktivitäten. Wir rufen die Regierung von Hongkong zu größerer Wachsamkeit auf. Sie sollte den KPCh-Spionen nicht erlauben, die Aktivitäten ihrer Bürger zu stören.“

Herr Kan machte deutlich, dass die Regierung von Hongkong die Pflicht habe, die Hongkonger Falun Gong-Praktizierenden zu befreien, die in China gefangen sitzen, sowie ihre Bürger zu schützen.

Leung Kwok-hung: Die Hongkonger Regierung sollte helfen, die Falun Gong- Praktizierenden zu befreien

Leung Kwok-hung, Mitglied des Gesetzgebenden Rats von Hongkong, erklärte, dass die Regierung von Hongkong verpflichte sei, bei der Befreiung der in China eingesperrten Falun Gong-Praktizierenden zu helfen. Er sagte: „Viele Rechtsanwälte in China wie z.B. Gao Zhisheng, werden verfolgt, weil sie Praktizierenden geholfen haben. Ich bitte die Anwälte, die in China ihre Lizenz haben, den Falun Gong-Praktizierenden ihre Hilfe anzubieten. Ich bitte auch die Gesellschaft der Anwälte von Hongkong, ihre Aufmerksamkeit der Verfolgung von chinesischen Anwälten zuzuwenden.“

Szeto Wah: Die KPCh führt eine Schwarze Liste

Herr Szeto Wah, Präsident der „Unterstützung der chinesischen demokratischen Bewegung durch die Bürger von Hongkong“, der an der Versammlung nicht teilnehmen konnte, sagte, dass die KPCh immer noch eine tyrannische Macht sei, wenn sie auch an der Oberfläche so erscheine, als sei sie offen. Herr Szeto sagte: „Die KPCh greift immer noch jeden Ausdruck einer anderen Meinung an und verletzt die Redefreiheit. Ich glaube, dass man sagen kann, dass aufgrund der Festnahmen dieser Falun Gong-Praktizierenden die politische Lage in China immer noch ernst ist.“

Er meinte: „Ich glaube, dass es in Hongkong eine Menge Spione der KPCh gibt, welche Informationen sammeln und eine Schwarz Liste von Falun Gong-Praktizierenden anlegen. Ich hoffe, dass die Menschen das merken.“

Herr David Kilgour schrieb an den Chef der Exekutive von Hongkong und bat ihn um Hilfe

David Kilgour, der ehemalige Parlamentsabgeordnete und Staatssekretär für die Asiatisch-Pazifische Region von Kanada, schrieb an Donald Tsang, den Chef der Exekutive von Hongkong, mit der Bitte um Hilfe für Falun Gong-Praktizierende. Herr Kilgour berichtete, dass Frau Fu, deren Mann am 18. Mai in Shenzhen festgenommen wurde, ihn um Hilfe gebeten habe. Herr Kilgour sage, dass die Olympischen Spiele nicht in einem Land abgehalten werden sollten, in welchem Falun Gong-Praktizierende verfolgt werden. Er bat Herrn Tsang, zu der Befreiung von Herrn Fu beizutragen.

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