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USA/New York: Wie die KPCh den chinesischen Studentenverein steuert, Falun Gong zu verfolgen (Teil 1)

Der NYUCCC (New York University Chinese Culture Club) veröffentlichte auf Hinweis des chinesischen Konsulats einen Brief zur Unterschriftensammlung, um den ersten chinesischen Tanz-Wettbewerb von NTDTV zu stören. Seit langem setzt das chinesische Außenministerium große Kraft ein, um den chinesischen Tanz-Wettbewerb von NTDTV zu unterdrücken. Da sich NTDTV nicht von der KPCh kontrollieren lässt und sich auf die Verfolgung von Falun Gong konzentriert, versucht die KPCh immer wieder, diesen TV-Sender zu unterdrücken. Nach ausgedehnter Verleumdungspropaganda durch die eigenen Sprachrohre steuert die KPCh den Studentenverein als Spionage-Organe im Ausland, um den Wettbewerb zu stören.

In Wirklichkeit ist es kein Geheimnis, dass die KPCh die Studentenvereine im Ausland steuert. Besonders seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong in1999 nutzt die KPCh die Studentenvereine aus, um die legitimierten Aktivitäten von Falun Gong zu behindern. Manche Zuständige von Studentenvereinen oder ähnlichen Organisation betreiben Spionagetätigkeiten, um Falun Gong zu verfolgen. Die folgenden drei Beispiele verdeutlichen die von der KPCh angewandten Methoden.

Im Hintergrund aufhetzen

Am 24.05.2007 wurde an der Universität von Chicago die Vorlesung „Die neue Massenvernichtung in China“ abgehalten. Der berühmte Menschenrechtsanwalt Herr David Matas, der Experte für Menschenrechte und Gesundheit Herr Kirk Allison von der Universität Minnesota und der Vorsitzende des Asien-Instituts Herr Zhang Erping referierten vor ca. 100 Zuhörern in Bezug auf den in China stattfindenden Organraub an Falun Gong-Praktizierenden. Ihre Reden machten die Zuhörer auf die Menschenrechtslage in China aufmerksam.

Aber kurz vor Eröffnung des Forums verteilten einige jüngere chinesische Studenten
Flyer mit dem Inhalt, dass es keinen Organraub gäbe, sie verbreiteten Lügen unter den Teilnehmern. Als die Praktizierenden auf sie zukamen und ihnen den tatsächlichen Sachverhalt darstellen wollten, hörten sie nicht zu und beschimpften sie. Hinter den Studenten beobachtete ein Mann stillschweigend die ganze Szene. Als ein Praktizierender sie fotografieren wollte, verhielten sich die Studenten gleichgültig, aber dieser Mann versteckte sich sofort. Dubioserweise flüchteten die Studenten sofort, als die Praktizierenden mit ihnen zur Polizei gehen wollten. Etwas später stellte sich Sicherheitspersonal der Universität vor den Eingang des Hörsaals. Als die Studenten das sahen, veränderte sich ihre Gesichtsfarbe und sie fragten das Personal, warum sie zu dieser Veranstaltung eingeladen wurden. Sie schienen ein Theater machen zu wollen, verschwanden jedoch später ohne weiteres Aufhebens.

Unruhe anstiften, die Studenten provozieren, Falun Gong zu bekämpfen

Der Wahlkampf des Vorsitzenden des chinesischen Studentenvereins der Universität von Minnesota war ein typisches Beispiel. Weil es ganz und gar eine von dem chinesischen Konsulat inszenierte Posse war, wurden die chinesischen Einwohner sehr aufmerksam auf dieses Ereignis. Danach traten 9 Mitglieder des Vereins zurück. Nachdem viele Beschwerden und Klagen bei der Universität eingegangen waren, stellte sie eine Untersuchung an. Der ehemalige Vorsitzende des Studentenvereins, der Menschenrechtler Herr You Yunqing und die ehemalige Kandidatin zur Vorsitzenden Wang Xiaodan konnten sich noch an die damaligen Hintergründe erinnern. Die Dajiyuan hatte sie interviewt.

Herr You sagte, dass das chinesische Konsulat mehr als 60 Studentenvereine kontrollieren und ihnen politische Aufgaben zuteilen würde, wie zum Beispiel „Die Bekämpfung von Falun Gong“. Sie ordnen Studenten an, die gegen Falun Gong sind, als Vorsitzende des Vereins zu agieren. Sie arrangierten Spione, sich in den Universitäten der USA niederzulassen und gaben dem Vorsitzenden direkt Taschengeld. Außerdem forderten sie den Verein auf, jüngere Chinesen anzuheuern, um die chinesischen Staatsführer bei Staatsbesuchen zu empfangen.

Herr You selbst war von 2002 bis 2003 Vorsitzender des Studentenvereins der Minnesota Universität. Im Jahr 2004 war er Mitglied des Vereins. Laut seiner Schilderung luden Cheng Jiacai und Jiang Bo von der Bildungsabteilung des chinesischen Generalkonsulats in Chicago am 26.01.2004 über 10 Mitglieder des Vereins zum Essen ein. Zwei Falun Gong-Praktizierende, Frau Wang Xiaodan und Herr Chi Xuedong, waren auch dabei. Jiang Bo war ein Kulturrat, der speziell für die Verfolgung von Falun Gong zuständig war. Er erkundigte sich nach Name und Hintergrund jedes anwesenden Studenten, zum Beispiel wie ihre Namen in Chinesisch geschrieben sind, welche Universität sie absolviert hatten, ihre Adresse in China, Informationen über ihre Eltern und ob sie in Zukunft nach China zurückkehren möchten. All dies wurde ausführlich aufgeschrieben.

Des Weiteren erzählte Herr You, dass nachdem Wang und Chi weggegangen waren, Cheng Jiacai damit begonnen hätte, Falun Gong zu attackieren und forderte den Verein auf, keinerlei Verbindung zu Falun Gong zu unterhalten. Darüber hinaus sollten sie Falun Gong aktiv bekämpfen. Cheng sagte: „Wenn Falun Gong Veranstaltungen in der Schule abhalten will, müsst ihr dagegen protestieren. Wenn ihr in den USA seid, ist das Konsulat euer einziger Schutz. Wenn euch etwas in den USA passiert, kann euch nur das Konsulat vertreten.“

Wang Xiaodan sagte: „Alle wussten, dass ich eine Falun Gong-Praktizierende bin. Deshalb verrieten die Mitarbeiter des Konsulates nichts in meiner Anwesenheit, sondern sprachen immer heimlich hinter meinen Rücken.“ Am Tag des Wahlkampfs des Vereinsvorsitzenden waren Wang und Li Ming zwei Kandidaten. Über 100 Wähler waren dabei, viel mehr als in den anderen Jahren. Li Ming hielt eine Rede und hetzte die Studenten auf: „Falun Gong wird den Studentenverein erobern.“ Als Wang seine Rede halten sollte, fing jemand an zu randalieren. Eine Frau (keine Praktizierende) gab ihre Wahlstimme für Wang ab, wurde aber sofort als eine im Verein versteckte Falun Gong-Praktizierende angegriffen. Schließlich gewann Li Ming die Wahl. Vorher hatte Li Ming darauf hingewiesen, dass seine Teilnahme am Wahlkampf dazu dienen würde, Wang Xiaodan zu hindern, da Wang Xiaodan Falun Gong praktiziert.

You merkte an: „Plötzlich tauchten über 100 Menschen auf. Selbst am Kinotag kommen nicht so viele, geschweige denn beim Wahlkampf.“ (Anmerkung der Übersetzerin: Um sich bei den Studenten beliebt zu machen, veranstaltet das chinesische Konsulat im Ausland regelmäßig einen Kinotag, damit sich die Studenten kostenlose Filme ansehen können.) Dass der vorherige Vorsitzende Zhang Xiaowu zurücktrat und dass Li Ming plötzlich auftauchte, all das war vom Konsulat geplant. Ein Tag vor dem Wahlkampf rief das Konsulat die Studenten noch an, einen nach dem anderen.

(Fortsetzung folgt)

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