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Kanada/Vancouver: Praktizierende halten eine Versammlung ab, um gegen den gewaltsamen Überfall zu protestieren

Am Nachmittag des 4. August 2007 hielten Falun Gong-Praktizierende eine Versammlung vor dem chinesischen Konsulat in Vancouver ab. Sie protestierten gegen das chinesische Konsulat für die ständige Verbreitung von Hasspropaganda im Ausland, mit dem Ziel, Falun Gong zu beschmutzen. Sie protestierten auch gegen den Vorfall, der sich am 2. August ereignet hatte, als drei bewaffnete Männer gewaltsam einen friedlich protestierenden Falun Gong-Praktizierenden vor dem chinesischen Konsulat angegriffen und eingeschüchtert hatte. Die Praktizierenden riefen die Polizei auf, eine sorgfältige Ermittlung durchzuführen, um die Täter und Anstifter hinter den Kulissen so bald als möglich zur Verantwortung zu ziehen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft des British Columbia Krankenhauses, ein ehemaliges Parlamentsmitglied, und die Vorsitzende von „Freunde von Falun Gong“ sowie andere Würdenträger beteiligten sich an der Versammlung.

Zhang Chunyu, der Falun Gong-Praktizierende, der angegriffen wurde, hält eine Ansprache

Falun Gong-Praktizierende auf der Versammlung

Es spricht Fred Muzin, Vorsitzender der Gewerkschaft des BC Krankenhauses

Sadie Kuehn, Präsidentin von „Freunde von Falun Gong“, hält eine Rede

Es spricht Frau Cima, ehemaliges Parlamentsmitglied

Am 2. August 2007 um 5.30 Uhr schüchterten drei asiatische Männer einen Falun Gong-Praktizierenden vor dem chinesischen Konsulat in Vancouver ein und griffen ihn gewaltsam an. Die Schläger zerstörten die Schautafeln, auf denen gegen die Verfolgung protestiert wurde, und traten mehrere große Löcher in die blaue hölzerne Hütte, die den Praktizierenden Schutz bot, die hier seit fünf Jahren eine Kerzenlicht-Mahnwache abhalten. Einer der Männer hatte eine Pistole und stellte sich dem Praktizierenden Zhang Chunyu entgegen, der dort meditierte. Der Mann zielte auf die Schläfe von Herrn Zhang und schrie: „Geh weg, du solltest nicht hier sein.“ Danach schlug er Herrn Zhang auf die Augen und den Kopf, wodurch der Knochen unter dem linken Auge von Herrn Zhang brach und sein linkes Auge blutete.

Eine Vertreterin des Falun Dafa-Vereins verlas während der Versammlung eine Stellungnahme, in der es hieß, dass sich in den letzten Jahren Übergriffe, Einschüchterungen und Belästigungen gegenüber Falun Gong-Praktizierenden bereits oft in Kanada ereignet hätten. Diese Vorfälle stünden oft direkt mit der chinesischen Botschaft oder dem chinesischen Konsulat in Verbindung oder mit Bewohnern von Gruppierungen, die unter dem direkten Kommando von Beamten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) stünden oder durch die Hasspropaganda gegen Falun Gong verursacht seien, verbreitet von der diplomatischen Vertretung der KPCh.

In den letzten acht Jahren der Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh unterlagen auch viele Praktizierende in Kanada einer ernsthaften geistigen Verfolgung, wie auf der schwarzen Liste der KPCh zu stehen, von Spezialagenten der KPCh überwacht zu werden, körperliche Drohungen oder Drohungen gegenüber ihren Familienangehörigen in China zu erhalten. Falun Gong-Praktizierende wurden oft von Telefonanrufen belästigt, die aus China kamen und ihre E-Mail-Verzeichnisse wurden attackiert. Einige Praktizierende wurden ihrer Rechte beraubt. Zum Beispiel verweigerte man ihnen ihre Visa-Anträge oder die Verlängerung ihres chinesischen Passes oder schob sie hinaus. Nach den Aufhetzungen durch die KPCh erkennt die chinesische Gemeinschaft Falun Gong nicht an.

Der Falun Dafa-Verein von Kanada rief die kanadische Regierung und die Polizei auf, nach den Verantwortlichen für diesen Übergriff zu suchen und die Beamten des chinesischen Konsulats davon abzuhalten, die Praktizierenden zu belästigen und Hass zu verbreiten.

Fred Muzin, der Vorsitzende der Gewerkschaft des British Columbia Krankenhauses, meinte, dass dies ein ungewöhnlicher Übergriff gewesen sei. Die Absicht der bewaffneten Männer war gewesen, diese Protestierenden so einzuschüchtern, dass sie den Ort verlassen. Die gewaltsame Attacke auf Falun Gong-Praktizierende ist nicht nur eine Verletzung der Menschenrechte einer einzelnen Gruppe, sondern eine Menschenrechtsverletzung der kanadischen Bürger.

Frau Cima, ehemaliges Parlamentsmitglied, machte darauf aufmerksam, dass die Attackierung von Falun Gong nicht zum ersten Mal vorgekommen sei und wir die Lektion daraus lernten sollten. Sie rief den kanadischen Premierminister Harper und den Außenminister auf, jede einzelne Person zu untersuchen, die im chinesischen Konsulat in Vancouver arbeitet und alle Täter ins Gefängnis zu stecken. Sie sagte, dass durch die Attackierung von Falun Gong auch kein anderer mehr sicher sei.

Die Vorsitzende der „Freunde von Falun Gong“, Sadie Kuehn, erklärte, dass es bekannt sei, dass das chinesische Konsulat eine Videokamera einsetze, um die Proteste von Falun Gong-Praktizierenden zu überwachen. Wenn man erfahren wolle, um wen es sich bei den bewaffneten Männern gehandelt habe, wäre es am einfachsten, das chinesische Konsulat aufzufordern, das Überwachungsvideo zu veröffentlichen, damit würde alles klar sein. Das chinesische Konsulat arbeite auf kanadischem Boden und sollte das Gesetz hier einhalten, mit der Polizei kooperieren und die Videoaufzeichnungen aushändigen, um die Ermittlung zu unterstützen.

Sadie Kuehn sagte, dass die KPCh die Falun Gong-Praktizierenden zweifellos im Festland China verfolge. Kanada jedoch erlaube solche Vorkommnisse nicht. Sie rief die drei Ebenen der kanadischen Regierung und des Justizwesens auf, diesen bösartigen Übergriff ernsthaft zu untersuchen, die Täter entsprechend dem Gesetz zu bestrafen und die sicher zu stellen, dass die Menschenrechte der Falun Gong-Praktizierenden gewahrt blieben.

Zhang Chunyu, der Falun Gong-Praktizierende [der Opfer des letzten Angriffs geworden war], nahm ebenfalls an der Versammlung teil. Er schilderte, dass die Erinnerung an das Ereignis immer noch schrecklich für ihn sei. Zhang meinte, dass sehr leicht zu erkennen sei, wer hinter dem Vorfall stünde. Es wären jene gewesen, die den Protest der Falun Gong-Praktizierenden vor dem Konsulat nicht sehen wollen. Zhang erklärte, dass er nicht eingeschüchtert sei, sondern weiterhin beständig dort protestieren werde.

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