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USA/Boston: "Die Olympischen Spiele können nicht mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit koexistieren"

Der Menschenrechts-Fackellauf (MRFL) mit dem Thema "Olympische Spiele und Verbrechen gegen die Menschlichkeit können nicht koexistieren in China" erreichte am 30. März 2008 Boston. 1000 Menschen nahmen an der Kundgebung teil und verschiedene angesehene Sprecher hielten ein Rede. Seitdem China die Austragung der Olympischen Spiele zuerkannt bekam, während es versprach, die Menschenrechtslage in China zu verbessern, hat es stattdessen die Verfolgung von Falun Gong verstärkt, speziell in den letzten Monaten vor dem Beginn der Olympischen Spiele.

Kongressabgeordneter Edward Augustus von Massachusetts
Madelyn Good, Repräsentantin von MRFL in Massachusetts Marsch, um MRFL zu unterstützen
Der Staat von Massachusetts verabschiedete eine Resolution, um MRFL zu unterstützen Herr Marzilli, Senator von Massachusetts, sandte einen Brief, um MRFL zu unterstützen

Mehr als zehn lokale Medien berichteten über dieses Ereignis, darunter Metro West, WCVB, ABC5, WHDH, NBC7, NECN, New England Cable TV, Emerson College, Videosphere und Wellesley.

Der siebenmalige Teilnehmer an den Bostoner Marathonläufen und Iron Man Gewinner Paul Guzzi rannte 43 Kilometer von Hopkinton nach Boston Common und trug dabei eine Fackel und eine Mitteilung. Am Mittag erreichte die Fackel das Boston Common, wo die Kundgebung stattfand.

Steve Gigliotti, der Sprecher für MRFL in Massachusetts, drückte aus, dass in Boston der Ursprung der amerikanischen Revolution war und es ein Symbol für Freiheit sei, deshalb sei es ein perfekter Ort, um den MRFL abzuhalten.

Für die Kundgebung am Boston Common wurden verschiedene Sprecher erwartet, wie die Senatoren Edward Augustus und Dianne Wilkerson und Repräsentanten von Studenten gegen Völkermord, Ärzte ohne Grenzen und die Tibetische Vereinigung von Boston.

In seiner Rede zitierte Senator Edward Augustus Edmund Burke, einen großen britischen Philosophen: "Das einzige, was für den Triumph des Bösen notwendig ist, ist dass gute Menschen nichts tun." Er begrüßte den MRFL in Boston.

Stadtratsmitglied Mike Ross sagte in seiner Rede, dass sein Vater ein Überlebender eines Konzentrationslagers der Nazis gewesen sei. Er sagte, dass ihn die Olympischen Spiele 2008 in China an die deutsche Version aus dem Jahre 1936 erinnere. Viele Leute dachten, dass die Olympischen Spiele Deutschland verändern könnten, doch das Massaker an den Juden geschah trotzdem. Er sagte, dass wir vor einer Schlacht stehen würden und ermutigte jeden dazu, gemeinsam zu kämpfen.

Senatorin Dianne Wilkerson sagte, dass die Menschen von Boston sich über die Olympischen Spiele freuen würden, doch dieses Jahr seien die Dinge anders. Die Olympischen Spiele 2008 seien nicht etwas, das Menschen fröhlich mache. Viele Menschen leiden unter der Verfolgung in China, aber viele Medien verhalten sich stumm. Sie dankte dem Menschenrechtsfackellauf, dass er den wirklichen Olympischen Geist bringen würde.

"Ich wünschte sehr, dass ich persönlich mit Ihnen an dieser wichtigen Kundgebung teilnehmen könnte", schrieb U.S. Senator Edward M. Kennedy in einem Brief an die Organisatoren und teilte seine Besorgnis über Chinas „ernsthafte Menschenrechtsverletzungen“ mit.

"Präsident Kennedy glaubte sehr stark daran, dass jeder einzelne von uns einen Unterschied bewirken könne, und jeder von uns sollte es versuchen”, schrieb der Senator, die Kundgebung lobend. "Dieses Prinzip sollte uns jetzt anleiten."

Senator Jim Marzilli schrieb in seinem Brief: "Die Olympischen Spiele sollen den Weltfrieden fördern. In den Worten von Dr. Martin Luther King Jr.: 'Unsere Leben beginnen an dem Tag zu enden, an dem wir still werden gegenüber den Dingen, die geschehen’."

Viele Bürger Bostons kamen zu dieser Kundgebung. Rollin Murray, ein Grundschullehrer, sagte: "Jeder besitzt Menschenrechte. Es wird gesagt, dass viele Amerikaner nicht aufstehen für jene, die keine Menschenrechte haben."

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