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Australien: Praktizierende übergeben dem Oberstaatsanwalt einen Brief, der die Verbrechen von Zhou Yongkang verurteilt

Vor der Ankunft von Zhou Yongkang, dem Leiter des „Büro 610“ (1) und Minister des Komitees für Politik und Recht der KPCh (Kommunistische Partei Chinas), reichten australische Praktizierende gegen Zhou eine Klage am obersten Gerichtshof von New South Wales ein. Am 5. November 2008 übergaben sie eine Kopie des Schreibens an Robert McClelland, Sekretär des Oberstaatsanwalts, und baten ihn um eine Unterschrift und um die Weitergabe des Schreibens an den Angeklagten.

Einer der Praktizierenden, die den Brief überreichten, betonte, dass die australische Regierung solch einen Verbrecher, der die Menschenrechte dermaßen missachtet, nicht einladen sollte. Zhou ist einer der vier Haupttäter bei der Verfolgung von Falun Gong. Er beging Verbrechen wie Folter und Völkermord. In China beteiligt er sich aktiv an der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden und Anhängern anderer Glaubensgemeinschaften, von denen viele zum Krüppel gefoltert oder sogar umgebracht wurden. Die Verfolgung in China dauert schon seit 9 Jahren an.

Ein Berater des Sekretärs traf sich mit den Klägern und zwei weiteren Praktizierenden. Die Praktizierenden sagten: „Wir waren überrascht zu erfahren, dass Australien den Menschenrechstverletzer Zhou Yongkang in dieses Land einlädt. Wir fordern den Generalstaatsanwalt auf, sich die Beweise, die gegen Zhou Yongkang vorliegen, anzusehen. Wir möchten, dass Zhou Yongkang die Petition über diplomatische Kanäle zugestellt bekommt.“

Der Praktizierende Hu Jian sagte: „Ich denke, dass es wichtig ist, der australischen Regierung diese Information zuzustellen, denn wir sind nicht nur Falun Gong-Praktizierende, sondern auch Bürger von Australien. Um die Grundsätze dieses demokratischen Landes zu schützen, sind wir verpflichtet, den Sekretär des Ministeriums des Generalstaatsanwalts über die Verbrechen von Zhou Yongkang zu informieren.“

Der Berater von Herrn McClelland nahm den Brief an und hörte die Praktizierenden an. Die auffälligen Transparente und Plakate informierten über die Fakten über Falun Gong und die Verbrechen von Zhou. Viele der Passanten wollten weitere Informationen.

Der Praktizierende Zeng Lin, der die Spruchbänder am frühen Vormittag erstellt hatte, kam, um an dem Protest teilzunehmen und sagte: „Zhou Yongkang hat in China viele Verbrechen verübt. Wir wollen, dass die ganze Welt erfährt, dass er der letzte ist, den ein Land willkommen heißt. Wir wollen, dass die Regierung Australiens die Tatsachen kennt und dass sie einen Kriminellen wie diesen nicht für einen Staatsbesuch nach Australien einreisen lässt. Sein Besuch wird keine wirtschaftlichen Vorteile bringen, sondern Australien schaden.

Anmerkung:
(1) „Büro 610“: Das „Büro 610“ ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.

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