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Großbritannien: Falun Gong-Praktizierende protestieren vor der chinesischen Botschaft in London

Am 10.Dezember war Internationaler Tag der Menschenrechte und auch der 60.Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen. Falun Gong-Praktizierende aus Großbritannien protestierten friedlich vor der chinesischen Botschaft in London und Manchester gegen die bis heute andauernde Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Die Falun Gong-Praktizierenden, die an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben, hoffen, dass die Menschen etwas über diese beispiellose, in China stattfindende Menschenrechtskatastrophe erfahren. Bei diesen Veranstaltungen rufen sie die internationale Gesellschaft dazu auf, das Gewissen zu wahren und sobald als möglich konkrete Schritte zu unternehmen, um für Menschenrechte einzutreten und diese Verfolgung gemeinsam zu beenden.

Falun Gong-Praktizierende, die in London protestierten, standen mehr als zwei Stunden bei Dunkelheit und kühlem Wind. Die Banner, die sie auf Englisch und Chinesisch hochhielten, waren unter der Straßenbeleuchtung sehr auffallend und zogen viele Passanten an. Auf den Bannern war zu lesen: „Falun Gong-Praktizierende werden in China zu Tode verfolgt“; Falun Gong-Praktizierenden werden Organe am lebendigen Körper entnommen“; „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“. Während der Veranstaltung verteilten die Praktizierenden Infoblätter.

Als die Praktizierenden gefragt wurden, sprachen sie ihre Hoffnung aus, die Tyrannei der Chinesischen Kommunistischen Partei, die die Menschenrechte mit Füßen tritt, vollkommen zu entlarven und jedem in der Welt zu helfen, die Lügen dieser Partei zu durchschauen, um die Verfolgung von Falun Gong gemeinsam zu beenden.

Sean, ein britischer Praktizierender, sagte: „Es gibt immer noch ernsthafte Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern der Welt, insbesondere in China. Bereits in der Geschichte wurden Menschen für ihren Glauben brutal verfolgt, wie die Christen, die den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden. Es ist eine traurige und ernste Tatsache, dass Verfolgung aufgrund des Glaubens immer noch geschieht. Ein totalitäres Regime verfolgt sein eigenes Volk, während die Regierungen der demokratischen Länder wegschauen. Das sollte so nicht weitergehen.

Die Falun Gong-Praktizierende Frau Bi, die vor kurzem aus China kam, sagte: „In China werden die Menschen der Menschenrechte beraubt und sie werden der Freiheit beraubt, nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu praktizieren. Wer es trotzdem tut, wird gefoltert. Heute ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Ich bin hergekommen, um zur Einhaltung der Menschenrechte aufzurufen. Da die KPCh im Juli 1999 die Verfolgung startete, bin ich nach Peking gegangen, um friedlich zu appellieren; ich forderte Glaubensfreiheit und das Grundrecht, ein guter Mensch sein zu dürfen. Daraufhin wurde ich umgehend ins Gefängnis gesperrt und brutal gefoltert. Eines Tages sagte ein Polizist zu mir: „Wir haben hier keine Menschenrechte. Du bittest um Glaubensfreiheit – das haben wir hier nicht.“ In der Tat ist die Philosophie dieser Partei: Solange du dein Recht auf Glaubensfreiheit verteidigst oder deinen Glauben nicht aufgeben willst, verfolgt sie dich – sogar bis zum Tod. Heute vor der Chinesischen Botschaft habe ich gefordert, die Verfolgung von Falun Gong sofort zu beenden und den Menschen ihre Freiheit zurückzugeben, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu praktizieren um ein guter Mensch zu sein.

Die Falun Gong-Praktizierende Frau Zheng, die den Menschen in Londons Chinatown häufig die Wahrheit erklärt, hat ebenfalls an dem Protest teilgenommen. Sie sagte, dass sie hergekommen ist, um für die Menschen auf dem Festland-China zu sprechen und sich gegen die Verfolgung und Verletzung der Menschenrechte durch die KPCh einzusetzen, besonders gegen die Verfolgung von Falun Gong. Sie wolle auch den Chinesen auf dem Festland China Mut machen: der Zerfall der KPCh steht bevor. Nur nachdem die KPCh aufgelöst ist, kann es Menschenrechte und Glaubensfreiheit in China geben. Während der vergangenen Monate im Chinatown von London sind immer mehr Menschen aus der Partei und ihren angegliederten Organisationen ausgetreten, nachdem sie die Wahrheit erfahren haben. Das Sichuan Erdbeben und der Milchskandal hat vielen Chinesen die Augen über die wahre Natur der KPCh geöffnet, so dass sie nicht mehr an die Verbesserung der Situation durch die KPCh glauben. Heutzutage steigt die Anzahl der Menschen, die aus der KPCh austreten, schnell an.

Kurz vor dem Ende der Veranstaltung ging ein junger Polizist, der im Dienst war, daran vorbei. Als man ihn um ein Interview bat, sagte er, dass er während der Arbeit kein Interview geben dürfe, aber persönlich befürworte er diese Veranstaltung sehr.

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