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Schweiz: "Obwohl weit entfernt von China, sollten wir dennoch mithelfen, die Verfolgung zu beenden"

In der schneebedeckten Winterlandschaft sprang das Banner mit den Worten “Falun Dafa ist gut” besonders ins Auge. Die melodiöse Falun Gong Übungsmusik hallte durch die Luft. Während des Weltwirtschaftsforums am 28. und 29. Januar 2009 rückte Davos in der Schweiz in den Fokus der Weltmedien. Falun Gong-Praktizierende kamen wieder hierher, um den Menschen über die anhaltende, blutige Verfolgung gegen Falun Gong in China zu informieren. Sie zeigten Fotos, auf denen die Folter von Falun Gong-Praktizierenden, durch das kommunistische Regime Chinas, dargelegt wurden.

Praktizierende führen die Falun gong Übungen vor Gerne nehmen Menschen die Informationen über Falun Gong entgegen
Menschen unterzeichnen die Petition mit einem Aufruf zur Beendigung der Verfolgung Mutter (re.) und Sohn (mi.)aus Davos

Vielen Einwohnern von Davos ist der Falun Gong Informationsstand schon sehr bekannt. Manche von ihnen kamen direkt an den Stand, um die Petition mit dem Aufruf zur Beendigung der Verfolgung zu unterzeichnen, während andere sich erkundigten, wie sie dies noch mehr unterstützen könnten. In den vergangenen sechs Jahren kamen die Falun Gong-Praktizierenden jedes Jahr während des Weltwirtschaftsforums nach Davos.

Eine Mutter und ihr Sohn aus Davos erzählten den Praktizierenden, dass sie jedes Jahr die Petition für Falun Gong unterschreiben. Der junge Mann sagte: „Es ist sehr wichtig, dass Sie nie aufgeben und Sie sollten die Bemühungen die ganze Zeit aufrecht erhalten. Immer mehr Menschen werden sich mit dieser Verfolgung befassen.“

Bei der Erwähnung, dass Falun Gong-Praktizierende einer brutalen Verfolgung durch das kommunistische Regime Chinas ausgesetzt sind, sagte die Mutter: „Ich finde diese Verfolgung schrecklich. Dies ist eine Verachtung der Menschheit. Menschen sind verschwunden und sind gefoltert worden. Das Regime raubt sogar Organe von lebenden Menschen. Kein Mensch würde so etwas machen. Ich muss sagen, dass das kommunistische Regime Chinas lügt. Menschen hofften darauf, dass sich das Regime durch die Abhaltung der Olympischen Spiele bessern würde. Doch die Veränderungen sind nur oberflächlich. Es ist gleich Schauspielerei.

Ich bin der Meinung, dass unsere Regierung sowie alle Regierungen Druck ausüben sollten, um diese Verfolgung zu einem Ende zu bringen und die Hauptschuldigen vor Gericht zu stellen. Das ist meine Ansicht. Mein Mann und meine ganze Familie teilen meine Auffassung. Ich meine, die Verfolgung ist zu brutal und hätte niemals stattfinden dürfen. Wir alle wissen, dass die Juden in der Vergangenheit in Konzentrationslagern verfolgt wurden. Damals haben wir nichts getan. Wir sollten uns bemühen, diese Verfolgung zu beenden. Auch wenn wir sehr weit von China entfernt sind, sollten wir dennoch etwas unternehmen.“ Bevor sie weggingen, nahmen sie einige Petitionsformulare mit, um beim Sammeln von Unterschriften helfen zu können.

Unter den Menschen, die die Petition unterschrieben, waren Kinder, ältere Menschen, örtliche Einwohner, Teilnehmer am Forum und Reporter. Nachdem sie die Wahrheit über Falun Gong erfahren hatten, sprachen die Menschen auch ihren Dank an die Falun Gong-Praktizierenden aus. Ein älterer Herr aus Großbritannien sagte erfreut zu einer Praktizierenden, sein Neffe sei auch ein Falun Gong-Praktizierender und dass sein Neffe zusammen mit anderen westlichen Praktizierenden auf den Tiananmenplatz, den Platz des Himmlischen Friedens in Peking in China ging, um Falun Gong Banner zu entfalten. Er freute sich sehr, hier Falun Gong-Praktizierende zu treffen.

Während eines Gesprächs mit Praktizierenden sagte eine Person, dass die Schweiz zu klein und der Einfluss [der Praktizierenden] zu gering sei, sodass dies nur eine geringe Wirkung haben könne. Die Praktizierenden erwiderten, dass wenn jeder aufstehe und „Nein“ zum kommunistischen Regime Chinas sagen würde, das Regime sehr ängstlich werden würde. Wenn jeder so denken würde, dass er machtlos sei und keinen Einfluss habe, könne das kommunistische Regime Chinas wirklich tun, was es wolle.
Schließlich unterzeichnete auch diese Person die Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert.

Der Bürgermeister von Davos, der den Falun Gong-Praktizierenden die Erlaubnis zur Aktivität gegeben hatte, kam auch an den Informationsstand. Er sagte, er habe bereits auch etwas über Falun Gong erfahren, weil die Falun Gong-Praktizierenden jedes Jahr hierher kommen. Bevor er wegging, nahm er gerne die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ entgegen, in denen die bösartige Natur der Kommunistischen Partei Chinas aufgedeckt wird.

Jedes Jahr Ende Januar veranstaltet Davos das Weltwirtschaftsforum. Dieses zieht viele Medien und wichtige Persönlichkeiten aus der ganzen Welt an, darunter auch viele wichtige Regierungsbeamte.

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