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Kanada/Ottawa: Rote Flaggen und weiße Mützen auf dem Parlament Hill

Chinesische Medien haben berichtet, dass Hu Jintao von chinesischen Studenten und kanadischen Bürgern herzlichen begrüßt worden sei. Doch in Wirklichkeit war die Begrüßung inszeniert und von der chinesischen Botschaft finanziert.

Die Chinesen, die Hu begrüßten, waren nicht nur aus Ottawa; einige kamen aus Toronto, Waterloo und Montreal. Reisten diese Menschen so viele Stunden nach Ottawa, nur um Hu Jintao zu begrüßen? Die Flaggen, die Trommeln und die allgegenwärtigen weißen Kappen suggerieren, dass die gesamte Szene nicht nur organisiert, sondern auch choreographiert worden war.

Bevor Hu kam, veröffentlichte die Epoch Times auf ihrer Webseite eine Tonaufnahme, die enthüllt, wie diese so genannte Begrüßung organisiert worden war. Die Stimme von Liu Shaohua, dem ersten Sekretär des Bildungsbüros in der chinesischen Botschaft in Ottawa, wurde aufgenommen, als er mit 40 bis 50 chinesischen – von der Regierung gesponserten – Gelehrten und Schülern sprach.

Ein Absatz daraus wurde übersetzt:

„Folglich ist die Situation ernsthafter, als wir geglaubt hatten. Inmitten dieser Schlacht – um die Ehre unseres Landes zu verteidigen – stellt die Botschaft, wie auch die chinesische Regierung hohe Anforderungen. Deshalb wurden speziell Sie eingeladen. Als vom Staat geförderte Studenten im Ausland sind Sie dazu verpflichtet, richtig?! Sie essen des Kaisers Körner. Sie müssen sich deshalb mehr der Sache hingeben als die Studenten, die sich selbst finanzieren. Jedoch sind Sie nicht alleine, denn ich kann Ihnen erfreulicherweise mitteilen, dass wir aus Montreal über 100 Menschen organisiert haben sowie auch alle vom Staat unterstützten Studenten in Toronto. Als Studenten vor Ort sollten Sie alle an dieser Aktivität teilnehmen. Ich erkläre Ihnen nun den genauen Ablauf …“

Diese Worte beweisen, dass die chinesische Botschaft in Kanada die „Begrüßung“ organisierte und dass der Befehl dazu direkt aus China kam. Liu Shaohua erklärte, dass der Job für die Studenten auch beinhalte, Falun Gong Demonstranten zu blockieren und niederzuschreien: „Wir übernehmen alle Kosten, aber erzählen Sie bitte niemandem davon, in Ordnung?! Sie haben sehr hart gearbeitet und der Staat ist willens, dafür zu bezahlen, denn es ist ein politischer Kampf.“

Deshalb, obwohl der Begrüßungspulk imposant aussah, war es dennoch nur eine Show. Die Fernsehzuschauer und Zeitungsleser in China sahen eine wunderbare Szene, doch wussten sie nichts von den unrühmlichen Details.

Kanada verbietet den öffentlichten Gebrauch von Trommeln, da diese die Ruhe stören. Die Polizei ermahnte die Begrüßungsgruppe, dass es ihnen nicht gestattet sei, Trommeln oder Lautsprecher zu benutzen. Dennoch ignorierte die Begrüßungsgruppe die Warnungen. Ein Polizist der Royal Canadian Mounted Police (RCMP) bemerkte: „Sie haben keine Angst vor Strafzetteln, denn die Regierung wird diese bezahlen … Ich meine die chinesische Regierung, nicht die kanadische.“

Die Menschen in China sahen natürlich nicht, dass den Trommlern Strafzettel ausgehändigt wurden. Hu Jintao fuhr an der Begrüßungsgruppe vorbei, ohne anzuhalten, sodass diese entmutigt wurde und bald darauf vor dem strömenden Regen auf dem Parlament Hill flüchtete, trotzdem die Studenten Regenmäntel trugen. Ihre roten Flaggen sanken im Regen alle nieder.

„Begrüßungsgruppe“ verschwand mit dem Regen

Natürlich wurde diese Szene nicht in den chinesischen Medien gezeigt. In der Zwischenzeit fuhr die Gruppe der Falun Gong-Praktizierenden damit fort, im Regen zu meditieren und ihre Transparente hochzuhalten.

Falun Gong-Praktizierende bitten barmherzig um Hilfe

Früh am Morgen kam Frau Shi, eine Praktizierende in Ottawa, am Westin Hotel an, wo Hu wohnte. Sie fand einige chinesische Studenten, die dutzende chinesischer Flaggen vor den Transparenten der Falun Gong-Praktizierenden aufgestellt hatten, um die Sicht darauf zu versperren. Sie sprach mit ihnen über Falun Gong und dessen Verfolgung und erklärte, warum die KPCh die Proteste von Falun Gong fürchte. Allmählich veränderten die Studenten ihre Einstellungen. Sie wechselten sich alle zehn Minuten ab, um nach den Flaggen zu sehen. Frau Shi sprach auf diese Weise mit jedem einzelnen persönlich und half ihnen, aus der KPCh und ihren anhängenden Organisationen auszutreten. Ein Student sagte Frau Shi nach seinem Austritt aus der KPCh: „Ich binde die Flagge tiefer an, damit eure Transparente herausragen.“ Er fügte noch hinzu: „Eure Transparente haben eine sehr gute Qualität und sind sehr robust. Die roten Flaggen werden nur mit dünnen Seilen gehalten und die Zeichen sind noch nicht einmal gerade angebracht.“

Eine andere Praktizierende, Frau Li, sprach zu den angeheuerten chinesischen „Begrüßungsleuten” über die Verfolgung und Falun Gong. Sie hörten ihr gerne zu. Ein älterer Mann sagte, während er auf seine weiße Kappe zeigte: „Wir sind wegen dieser weißen Kappe und wegen des hochklassigen Hotelzimmers gekommen und weil wir kostenfrei essen und spielen konnten. Aber wir wissen in unserem Herzen, dass die KPCh beseitigt werden muss.“

So haben viele der getäuschten „Begrüßungsleute” nun eine andere Meinung.

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