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Kanada/Toronto: Kundgebung ruft zur Beendigung der Verfolgung von Falun Gong auf

Am 31. Juli organisierte der kanadische Falun Dafa Verein eine Parade und eine Kundgebung in der Innenstadt von Toronto, um zu einem Ende der Verfolgung von Falun Gong in China aufzurufen.

Die Parade der Falun Gong-Praktizierenden bewegt sich durch Chinatown

In Gedenken an jene chinesischen Praktizierenden, die infolge der Verfolgung in China gestorben sind

Mitglieder von One Free World International unterstützen Falun Gong

Das Fa Schiff der Praktizierenden

Der Versammlungsort

Die Versammlung fand vor dem Parlamentsgebäude in Ontario statt. Zhaozhin Zhang, ein Repräsentant des kanadischen Falun Dafa Vereins, erklärte den Grund der Veranstaltung. „Wir sind hier, um zur Beendigung der seit elf Jahren andauernden Verfolgung von Falun Gong in China aufzurufen. Die Verfolgung basierte auf puren Lügen und Propaganda. Um die Lügen der Kommunistischen Partei China gegen Falun Gong aufzuzeigen und die Menschen die Wahrheit wissen zu lassen, erdulden die Praktizierenden in China seit elf Jahren unglaubliche Schwierigkeiten. Man hat sie allen Arten von Folterungen unterzogen – sogar Organentnahmen bei lebendigem Leib. Bis heute sind über 3.000 Praktizierende gestorben.“

Zhaozhin Zhang, ein Repräsentant des kanadischen Falun Dafa Vereins

Lizhi He, ehemaliger leitender Ingenieur im Ministerium für Wohnbau und städtisch-ländliche Entwicklung

Herr Lizhi He war leitender Ingenieur im Ministerium für Wohnungsbau und städtisch-ländliche Entwicklung in China und erhielt viele nationale Auszeichnungen. Er hielt auf der Kundgebung eine Rede. „Weil ich versuchte, den Menschen die wahren Begebenheiten von Falun Gong zu erklären, wurde ich zu dreieinhalb Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Im Arbeitslager schockte man mich wiederholt mit Elektrostäben und hielt mich vom Schlafen ab. Sie zogen mich nackt aus und übergossen mich mit kaltem Wasser … Die Folterung tötete mich beinahe… Mein Cousin, Lixun He und mein Bruder, Lizhong He wurden letzten Februar verhaftet und wir wussten lange Zeit nicht, wo sie sind. Vor zwei Wochen stellte das kommunistische Regime Chinas sie vor Gericht. Wegen meiner persönlichen Erfahrungen bin ich sehr um ihre Sicherheit besorgt.“

Majed El Shafie, Präsident von One Free World International

Majed El Shafie, Präsident von One Free World International, verwies darauf, dass die Verfolgung von Falun Gong eine Menschenrechtsangelegenheit sei. „Ich bin Christ. In China kann das, was Falun Gong-Praktizierenden passiert, auch Tibetern und Uiguren passieren. Egal wie einschüchternd das Böse ist, Menschen, die nach Freiheit streben, werden siegen. Bitte erinnert euch: Sie können Menschen töten, die träumen, aber sie können keine Träume töten.“

Menschenrechtsanwältin Chantal Desloges

In ihrer Ausführung sagte die Menschenrechtsanwältin Chantal Desloges: „Wir unterstützen die Rechte von religiösen Gruppen in China. Wir möchten Kanada und die ganze Welt auch daran erinnern, dass die chinesischen Autoritäten Chinesen, einschließlich Falun Gong-Praktizierende und Christen unterdrücken.“

Sie meinte, dass die Regierungen und Firmen, die es nicht schaffen, die Verfolgung zu verurteilen, ebenso dafür verantwortlich sind, weil sie es bevorzugen, trotz der Menschenrechtsgräueltaten zu schweigen, um ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu China zu erhalten. „Ich möchte klar machen, dass Geld keine Entschädigung für die Misshandlung und den Verlust von Leben ist. Wir möchten die Menschen jeden Tag daran erinnern, dass das chinesische kommunistische Regime Menschenrechte verletzt.“

Clement Rodrigo, Leiter der süd-asiatischen Gemeinschaft in Toronto

Clement Rodrigo, Leiter der süd-asiatischen Gemeinschaft in Toronto, merkte an, dass der unnachgiebige Geist der Falun Gong-Praktizierenden bemerkenswert sei. „Elf Jahre sind vergangen, dennoch sind die Falun Gong-Praktizierenden (in China) immer noch standhaft. Sie sind Helden und ebenso die Praktizierenden außerhalb Chinas. Ich habe sie gesehen, wie sie Jahr für Jahr Informationsmaterial verteilen. Für euren Glauben habt ihr das persönliche Leben und Geld aufgegeben. Ich bin sehr gerührt. Ihr zeigt, dass ihr die belastbarsten Menschen seid.“

Der Einwanderer Liao kommt ursprünglich aus Guangdong. Er sah die Parade und erzählte: „Ich hörte 1998 von Falun Gong. Nachdem ich nach Kanada gekommen war, erfuhr ich durch die Zeitung Epoch Times die wahren Umstände über die Verfolgung. Elf Jahre sind zu lang … Ich möchte die Schriften von Falun Gong lernen.“

Während der Parade durch Chinatown sagte Efily von den Philippinen: „Diese Gruppe wird in China verfolgt und sie benutzen einen guten Weg, um Bewusstsein zu schaffen. Die Menschen sollten zusammenarbeiten, um die Verfolgung zu beenden.“

Peter aus Italien hob seinen Daumen nach oben, als er die Parade sah. Er erklärte den Reportern: „Sie leisten eine großartige Arbeit. Ihre Parade lässt die Regierung und die Leute von der andauernden Verfolgung wissen und somit handeln, diese zu beenden. Sie sind so friedlich … die Gräueltaten in China müssen sofort beendet werden.“

Blurm ist ein Geschäftsinhaber in Chinatown und sieht sich die Parade der Falun Gong-Praktizierenden jedes Jahr an. Er sagte: „Sie beeindrucken mich sehr. Elf Jahre sind zu lang. Ich habe verstanden, ich denke, dass wir etwas für sie tun sollten.“

John Weiss, ein Geschichtsprofessor an der Cornell Universität in den USA, kam aus Rochester nach Toronto, um an der Kundgebung und Parade teilzunehmen.

John Weiss, Geschichtsprofessor an der Cornell Universität

Weiss sagte in seiner Rede, dass er von der „Unabhängigen Untersuchung der Anschuldigungen des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China“, geschrieben von David Matas und David Kilgour, inspiriert worden sei. Seiner Ansicht nach sollte man alle effektiven Wege nutzen, um die wahren Hintergründe der andauernden Verfolgung von Falun Gong in China weit zu verbreiten.

Wie er berichtete, warte seine Frau auf eine Nierentransplantation. Nachdem sie jedoch erfahren hatte, dass die Organe in China von lebenden Falun Gong-Praktizierenden stammen, weigerte sie sich jedoch, nach China zur Transplantation zu reisen. Mehr noch, sie bat Weiss, ihre Unterstützung für Falun Gong auf der heutigen Versammlung zum Ausdruck zu bringen.

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