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Korea: Falun Dafa-Verein forderte, den Staatsbesuch von Chen Zhili abzusagen

Am 26. August 2010 reichte der Falun Dafa-Verein Korea beim koreanischen Parlament eine dringende Petition ein, mit der Forderung, den vom 29. bis zum 31. August stattfindenden Staatsbesuch der ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des Volkskongresses Chen Zhili abzusagen.

In der Petition wurde darauf hingewiesen, dass der Besuch von Chen Zhili, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden, eine Schande für das koreanische Parlament bedeute. Im Hinblick auf die Zukunft von Korea solle das Parlament die Einladung absagen.

Chen Zhili gehört zu den Haupttätern, die dem Befehl des ehemaligen Parteichefs Jiang Zemin folgten und seine Strategie bei der Verfolgung von Falun Gong ausführten. Sie zwang z.B. im Namen des Bildungsministeriums die Lehrer und Schüler dazu, verleumderische und attackierende Filme über Falun Gong anzusehen und Prüfungsfragebögen mit Falun Gong verleumdendem Inhalt zusammenzustellen. Zudem wies sie alle Schulen an, eine „Millionen-Unterschriftenaktion“ gegen Falun Gong zu starten.

Gleichzeitig setzte sie die Strategie um, Lehrern, die Falun Gong praktizieren, zu kündigen. Diese wurden sogar gesetzwidrig inhaftiert. Die Falun Gong praktizierenden Schüler und Studenten wurden von den Schulen und Universitäten verwiesen bzw. ihnen wurde verwehrt, ihr Studium fortzuführen und abzuschließen. Viele Praktizierende wurden gewaltsam in Einrichtungen zur Gehirnwäsche, Zwangsarbeitslagern und Psychiatrien eingesperrt. Bis heute beläuft sich die Anzahl der allein im Bildungswesen verfolgten und zu Tode misshandelten Falun Gong-Praktizierenden auf mindestens 61.

Zudem übte Chen Zhili Druck auf die chinesischen Botschaften und Konsulate in Übersee aus und forderte diese zu mehr Angriffen gegen Falun Gong auf.

Am 19. Juli 2004 strengten internationale Menschenrechtsanwälte während ihres Staatsbesuches in Tansania ein Gerichtsverfahren gegen das Mitglied des Staatsrates und ehemaligen Bildungsministerin Chen Zhili an. Sie wurde angeklagt wegen Folter und Mord an Falun Gong-Praktizierenden in Verbindung mit ihrer Verantwortlichkeit für das Bildungssystem Chinas. Im Zuge dessen war sie aufgefordert worden, am 19. Juli vor dem Gericht in Tansania zu erscheinen.

Während ihres Korea-Besuches vom 18. bis zum 20. Dezember 2004 hatten Falun Gong-Praktizierende gegen Chen Zhili Anklage erhoben. Dabei wurden ihr Völkermord-, Folterverbrechen und andere Verbrechen zur Last gelegt.

Der Verantwortliche des Falun Dafa-Vereins Korea äußerte, das Ziel des Protests gegen ihren Besuch und die Aufdeckung ihrer Verbrechen sei, einen öffentlichen Auftritt von Chen Zhili und den anderen heuchlerischen bösartigen Personen in Korea zu verhindern. Den Übeltätern solle damit der himmlische Grundsatz begreiflich gemacht werden, dass Gutes mit Gutem und Böses mit Bösem vergolten werde.

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