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Kanadische Medien berichten: Falun Gong-Praktizierende verurteilen die gesetzwidrigen Organentnahmen, die von der KPCh geduldet werden

Am 18. August versammelten sich Falun Gong Praktizierende im Kongresszentrum von Vancouver und verurteilten die Verbrechen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Sie wiesen darauf hin, dass es unter ihrer Führung erlaubt sei, dass Organe von Falun Gong-Praktizierenden entnommen werden, um sie zu töten.

Wie die kanadische Presse berichtete, hatten Falun Gong-Praktizierende im Kongresssaal des „International Congress of Transplantation Society“ eine Transplantationsszene nachgestellt. Im Gespräch betonten sie unter anderem, dass sie gegenwärtig dabei seien, das Parlament anzurufen, ein sofortiges Ende der gesetzwidrigen Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas zu fordern.

Der für den Friedensnobelpreis 2010 nominierte Herr David Matas sprach auf dem Kongress über seine mehrjährigen Ermittlungen und Untersuchungsergebnisse zu den illegalen Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas. Er appellierte an die Verantwortlichen in China, den Missbrauch der Organtransplantationen sofort zu beenden. Er stellte gleichzeitig das von ihm herausgegebene Buch „Blutige Ernte“ vor, in dem nähere Einzelheiten zu dem Organraub geschildert werden.

Herr Matas erläuterte im Einzelnen: „Den Menschen in China, die sich aufgrund des Praktizierens von Falun Gong widerrechtlich im Gefängnis befinden, wurden ohne ihre Einwilligung Organe entnommen und sie wurden sehr wahrscheinlich getötet." Er befasse sich mit diesem Thema, weil ihm als Menschenrechtsaktivist vor allem die Menschenrechte am Herzen liegen würden. Wenn in China Ärzte im Krankenhaus diese illegalen Organentnahmen durchführen, wisse die Regierung ganz sicher darüber Bescheid, denn ohne ihr Einverständnis oder Duldung könne so etwas nicht geschehen. Um dieser illegalen Organentnahme-Praxis Einhalt zu gebieten, müsse unbedingt öffentlich protestiert und ein Gesetz über Organtransplantationen gefordert werden.

Herr Matas wies ausdrücklich darauf hin, dass in der Vergangenheit bereits zehntausende Falun Gong-Praktizierende verschwunden seien.

Doktor Trey bezog Stellung und sprach sich gegen die illegalen Organentnahmen aus. Er meinte, die Situation in China stelle sich so dar, dass zahlreiche freiwillige Organspender bereitstünden, die auf die Organempfänger warten würden. Es gäbe in China genügend Menschen, die Organe bei Lebzeiten spenden möchten. Im April 2006 habe er eine Annonce in einer chinesischen Zeitung gelesen, dass 20 gespendete Organe im Volkskrankenhaus in Provinz Hunan kostenlos zu Verfügung stünden. Wer ein Organ benötige, könne die Hotline des Krankenhauses anrufen und sich für eine Transplantation anmelden.

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