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Provinz Hubei: Im Frauengefängnis der Stadt Wuhan werden Insassen aufgefordert, Falun Gong-Praktizierende zu foltern

Liu Jianying, Mitte 50, ist die politische Ausbilderin der 1. Unterabteilung, der Abteilung 7 des Frauengefängnisses in Wunhan, Provinz Hubei. Sie beauftragt die Wärter und die Insassen, die Falun Gong-Praktizierenden zu foltern.

Seit Anfang 2011 nutzte Frau Liu Jianying ihren Einfluss und ordnete noch grausamere Folter für Falun Gong-Praktizierende an. Die Praktizierenden dürfen nicht miteinander sprechen und müssen eine Distanz von einem Meter zueinander einhalten. Auch erhalten sie nur Nahrungsmittel und tägliche Gebrauchsgegenstände minderer Qualität. Ihre Familien dürfen sie weder besuchen noch Geld oder Lebensmittel schicken. Zusätzlich hat die Gefängnisleitung die Essenszeiten der Praktizierenden verkürzt und festgelegt, dass Praktizierende weniger häufig zur Toilette gehen können.

In diesem Gefängnis haben Falun Gong-Praktizierende keinerlei persönliche Freiheit. Wenn sie etwas machen wollen, müssen sie ein Formular ausfüllen, es abgeben und auf die Genehmigung warten. Verletzt ein Praktizierender diese Regel, werden ihm Handschellen angelegt und er wird gefoltert. Die Insassen, die die Aufgabe haben, den Praktizierenden zu überwachen, werden ebenfalls bestraft; ihnen werden Punkte abgezogen oder ihre Haftzeit wird verlängert. Aus diesem Grund ist die 7. Abteilung ein furchtbarer Ort und die Insassen, die die Praktizierenden bewachen, werden ermutigt, extreme Foltermethoden anzuwenden.

Frau Xiong Yan, Mitte 30, war für die Gefangenen der 1. Unterabteilung, der Abteilung 7, zuständig. Sie unterstützte die Täter und stiftete sie zu ihrem Vorgehen an. Sie arbeitete mit Liu Jianying zusammen und schreckte bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden vor nichts zurück. Beide bemühten sich, die Falun Gong-Praktizierende möglichst viele Stunden Zwangsarbeit verrichten zu lassen, um die Produktion zu erhöhen. Jeder Praktizierende musste täglich 60 Hosen herstellen, sodass jeden Tag 2000 Hosen angefertigt wurden.

Jeder Praktizierende musste seine Stückzahl erreichen, sonst durfte er nicht zu Bett gehen. Außerdem gab es jeden Monat drei Bewertungen. Die zehn langsamsten Praktizierenden wurden bestraft. Zehn Tage lang mussten sie vom ersten bis zum fünften Flur das Essen austeilen. Die Falun Gong-Praktizierende Yang Sufen musste viele Monate das Essen austeilen, weil sie die tägliche Hosenstückzahl nicht hergestellt hatte. Während dieser Zeit erzählte ihr der Wärter Ke Yuhong viele Lügen über Falun Gong. Außerdem stiftete er den Häftling Yu Xiaoyuan an, dafür zu sorgen, dass Frau Sufen keinen Schlaf mehr bekam und am Tag weitere Zwangsarbeit verrichten musste.

Frau Shi Yingxia, Mitte 50, wurde von einem Amtsgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Zwischen Juli und August 2009 war sie in das Frauengefängnis in Wuhan gebracht worden. Zur Zeit befindet sie sich in Zelle Nr. 9 in der 1. Unterabteilung der Abteilung 7.

Seit März 2011 arbeiteten die Wärter Wang Juan (30 Jahre alt) und Jing Shan zusammen. Sie schikanierten Frau Shi Yingxia, um sie damit zur Aufgabe ihres Glaubens an Falun Gong zu zwingen. Sie beauftragten unter anderem die Insassen Chen Yin und Sun Xiaoling, damit diese Frau Shies Verhalten und Aussagen genauestens registrierten. Die Insassen zwangen Frau Shi, fortwährend zu arbeiten, und beschimpften sie dabei.

Zum Beispiel musste sie die Toiletten putzen, die Betten machen, den Flur wischen und die Fenster putzen. Sie musste alles entsprechend den Erwartungen der Insassen reinigen. Wenn sie die Decken nicht richtig faltete oder einige Stellen nicht putzte, wurde sie von mehreren Häftlingen ins Gesicht geschlagen und getreten. Wenn Frau Shi versuchte, dies zu erklären, wurde sie nur noch schlimmer misshandelt. Praktizierende im Wuhan Frauengefängnis erleiden fast täglich Schläge, Schmerzen durch abgeschnürte Oberschenkel oder Beschimpfungen.

 
Folternachstellung: Schläge und Tritte

Frau Yang Sufen ist Mitte 40 und aus Xishui, der Provinz Hubei. Sie wurde zu acht Jahren Gefängnis verurteilt und 2008 in das Frauengefängnis in Wuhan gebracht. Zurzeit befindet sie sich auf der 1. Unterabteilung der Abteilung 7.

Wärterin Ke Yuhong, 50 Jahre, veranlasste, dass Frau Yang Sufen auf verschiedene Weise gepeinigt wurde. In dem Versuch, Frau Yang von ihrem Glauben in Falun Gong abzubringen, zwang sie sie drei Monate lang, jede Nacht mit dem Gesicht zur Wand zu stehen, ohne sich dabei bewegen oder die Augen schließen zu dürfen. Die Häftlinge Yu Xiaoyuan, Xiang Qixiang, Shi Xiaolan und Li Xianhong beobachteten Frau Yang rund um die Uhr. Wenn sich Frau Yang nur ein wenig bewegte oder ihre Augen schloss, traten, schlugen und beschimpften sie sie. Nach einiger Zeit waren Frau Yangs Füße und Hände eingefroren, da es Winter war und sie dem kalten Luftzug ausgesetzt war. Ihre Haut wurde rissig und es fing an zu bluten und zu eitern. Auf den Hautrissen an ihren Händen und Füßen waren Schichten von Schorf. Wegen der starken Schmerzen konnte sie keinen harten Gegenstand mit ihren Händen berühren. Ihre Füße und Beine waren ebenfalls geschwollen, sodass sie kaum ihre Schuhe und ihre Hose anziehen und kaum laufen konnte.

Über Jahre hinweg zwang Ke Yuhong Frau Yang Sufen, Zwangsarbeit zu verrichten, um Kleidungsstücke für den Export herzustellen. Am Abend war Frau Yang gezwungen, sich Videos mit Lügenpropaganda über Falun Gong anzuschauen. Ke Yuhong stiftete die Insassen Yu Xiaoyuan, Xiang Qixiang, Shi Xiaolan und Li Xianhong an, Frau Yang dazu zu zwingen, den Flur, die Toiletten, Eimer und Zellenfenster innerhalb von 30 Minuten zu putzen. Sie ließen sie auch das Essen austragen. Wenn sie mit ihrer Arbeit nicht zufrieden waren, bekam sie kein Essen und wurde gezwungen, stundenlang mit dem Gesicht zur Wand zu stehen. Außerdem durfte sie die Toilette noch eingeschränkter benutzen. Zusätzlich wies Ke Yuhong die Bemühungen von Frau Yangs Familie ab, sie besuchen zu können oder ihr Geld und Lebensmittel zu schicken. Obwohl ihre Familie eine lange Anreise hatte, erlaubten die Wärter ihr nicht, Frau Yang zu besuchen.

Frau Li Peihong ist Mitte 30 und kommt aus Wuhan, Provinz Hubei. Sie wurde vom Amtsgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt und 2010 in das Frauengefängnis gebracht. Nun befindet sie sich in Zelle 8 der 1. Unterabteilung der Abteilung 7. Han Jie, ein 28-jähriger Wärter ist direkt für ihre Verfolgung verantwortlich.

Han Jie zwang Frau Li über Jahre hinweg, sich täglich Videos anzuschauen, die Falun Gong verleumden. Auf Anweisung von Han Jie wurde Frau Li jeden Abend von den Häftlingen Gong Yufeng (um die 50), Zhang Ying (30) und anderen gezwungen, über eine lange Zeit hinweg mit dem Gesicht zur Wand zu stehen, um ihr so systematisch den Schlaf zu entziehen.

Besonders schlimm wurde es dann im März diesen Jahres. Han Jie beauftragte unter anderem die Insassen Gong Yufeng und Zhang Ying, Frau Li erneut zu foltern. Sie zwangen sie, sieben Tage und Nächte mit dem Gesicht zur Wand zu stehen. Sie entzogen ihr den Schlaf, gaben ihr weniger zu essen, griffen sie verbal und körperlich an und gewährten ihr weniger Toilettengänge. Hinzu kommt, dass die Gefängnisleitung der Familie das Besuchsrecht verweigerte und sie Frau Li nicht erlaubten, Essen oder Dinge für den täglichen Bedarf zu kaufen.

Die oben aufgeführten Fälle sind nur einige Beispiele von dem, was im Frauengefängnis in Wuhan vor sich geht.

Englische Version:
http://www.clearwisdom.net/html/articles/2011/11/14/129469.html
Chinesische Version:
http://minghui.ca/mh/articles/2011/10/13/武汉市女子监狱恶警教唆犯人施虐-247796.html

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