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UK: Aufrechte Beamte in York geben dem Druck des Jiang Regimes nicht nach – Die Neujahrsfeier geht weiter! (Fotos)

„Kommt ihr noch?“ fragte ein Beamter, der in York ansässig ist, aufgrund der schlechten Wetterbedingungen. Er musste zu Hause bleiben wegen Blitzgefahr in der Region. „Oh, vielleicht wird es sich wieder aufklären,“ antwortete ich. „Auf jeden Fall werden wir kommen, auch wenn es schneit.“

Dieser Beamte führte uns, als wir am St. Sampson&#039s Square in York ankamen, in die oberen Räume eines nahegelegenen Restaurant, wo wir uns umziehen konnten. Er hatte außerdem dafür gesorgt, dass wir mit Erfrischungen versorgt wurden. Er unterstützte uns die gesamte Zeit über mit seiner Anwesenheit, wünschte uns oftmals gutes gelingen und hoffte, dass wir noch an anderen Veranstaltungen in York teilnahmen. Er nahm die VCDs und die „Compassion“ [Ein Journal, das über Falun Dafa in der Welt in farbigen Bildern berichtet] als Zeichen unserer Wertschätzung gerne entgegen.

Die Tänzer waren in wunderschönen roten Satinkostümen gekleidet, mit Blumen im Haar und führten einen chinesischen Tanz auf, der von Falun Gong Praktizierenden inszeniert und aufgeführt wurde. Die strahlenden Gesichter und die ernsthafte Musik gewannen die Herzen vieler Einkäufer, die anhielten, um diese Darbietung anzuschauen.

Ein Praktizierender begleitete die Dafa-Musik auf einer Flöte und ein anderer am Klavier. Die Lieder wurden von Falun Gong Praktizierenden in Chinesisch und Englisch gesungen. Ein Praktizierender, ein früherer Student der UMIST, appellierte an alle gutherzigen Menschen, die Rettungskampagne für seine unschuldige Freundin im Chinesischen Arbeitslager zu unterstützen. Sie wurde mit Tausenden anderer Praktizierender unrechtmäßig vom Jiang Regime eingesperrt, nur weil sie für die Grundsätze Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht eintrat, die Falun Gong verkörpern. Viele Menschen fühlten sich durch den Appell berührt und unterschrieben die Petition zur Rettung der Verwandten und Freunde der Praktizierenden. Eine große Anzahl an Menschen erhielten unsere vorbereiteten Informationszettel sowohl in chinesischer als auch in englischer Sprache. Viele derjenigen, die anhielten, um sich näher zu erkundigen, erfuhren auf diese Weise von der neu ins Leben gerufenen internationalen Organisation zur Untersuchung der Verletzungen gegenüber Falun Gong Praktizierenden und der Untersuchung der Anklagepunkte gegen Jiang für seine Verbrechen an unschuldigen Menschen. Viele sahen sich die Stellwände mit Bildern und Informationen über die Verfolgung aufmerksam an; die Bilder zeigten den Kontrast zwischen den grausamen Folterungen und den harmonischen Übungen.

Die Schönheit von Falun Gong zeigte sich in den Darbietungen der harmonischen Übungen. Viele Passanten bemerkten das. Ein Mann sagte, dass er ein Gefühl von Frieden und Licht wahrnahm, als er an uns vorbeikam. Er wusste zwar nicht, worum es sich handelte, aber das, was er spüren konnte, ließ in ihm den Wunsch entstehen, mehr darüber zu erfahren. Die Yorker Organisatorin sagte oft, dass sie beeindruckt war über die tiefe Verbundenheit, die sie zwischen uns wahrnahm. Sie lobte uns dafür, dass wir unser eigenes Equipment hatten und so selbstständig waren.

Diese berührende Feier hatte trotz der folgenden Entwicklungen im Hintergrund stattgefunden, über welche die lokale Bevölkerung Yorks in einem Beitrag des BBC Radio Yorks informiert wurde.

Es hatte alles mit einer Einladung an die Falun Gong Tänzer und ihr Unterstützungsteam angefangen, die von einem Mitglied der in York ansässigen Organisation gesendet worden war, die ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Yorker CSSA (Chinese Student and Scholars Association) zum Chinesischen Neujahrsfest veranstaltete. Nachdem viele Vorbereitungen und Gespräche gelaufen waren, versuchte die CSSA den Tanzbeitrag der Falun Gong Praktizierenden zu streichen. Das geschah durch den massiven Druck und der verleumderischen Propaganda gegen die friedliche Bewegung, die diese fälschlicherweise als „politisch“ verleumdeten. Die Person, die uns anfangs eingeladen hatte, verteidigte unser Recht mit einer mutigen und eloquenten Email an die CSSA. Sie war jedoch gezwungen von den Veranstaltungen zurückzutreten, da der Stress aufgrund des schändlichen Druckes der Propagandisten auf sie, ihren gesundheitlichen Zustand beeinträchtigt hatte. Die CSSA versuchte die Yorker Organisatoren schließlich zu erpressen, in dem sie sich von den Veranstaltungen zurückziehen würden, wenn Falun Gong teilnehme. Die Yorker Organisatoren jedoch weigerten sich in dieser Sache zu erliegen und fürchteten, dass diese Sache zu einem „Internationalen Fall“ würde. Sie waren so beunruhigt, dass sie das Außenministerium in London und ihren eigenen MP (Mitglied des Parlamentes) in Anspruch nahmen, um Unterstützung aus der Regierung zu erhalten. Sie veranstalteten ein Treffen, in dem sie die CSSA dazu aufforderten, vernünftig zu sein und ihnen klar machten, dass sie kein Recht hätten, Falun Gong Praktizierende chinesischen und westlichen Ursprungs auszuschließen. Die CSSA weigerte sich jedoch zuzuhören und wollte die Absage des gesamten Projektes erzwingen, ganz zur Enttäuschung aller Beteiligten und in Anbetracht des betriebenen Aufwandes.

Unerschrocken und auf Anraten der Yorker Organisatoren, die angaben, dass sie und ihre Kollegen wegen der Störungen von Seiten der Chinesischen Regierung verärgert waren, buchten wir erneut den Platz im Namen von Falun Gong und es wurde zu einem schönen Tag für alle. Der bewundernde Einsatz der Yorker Vereinigung, des FCOs (Außenministerium) und des lokalen Abgeordneten sind ein hoher Beitrag für sie und die Stadt. Wir möchten Ihnen sehr für Ihren aufrichtigen Beistand danken und Ihnen für die Zukunft alles Gute wünschen.

Den Mitgliedern der Yorker CSSA möchten wir ebenfalls unsere guten Wünsche übermitteln, in der Hoffnung, dass sie die schreckliche Realität der Verfolgung ihrer Mitmenschen in China erkennen können und die Lügen und Propaganda des Jiang Regimes durchschauen werden. Wir hoffen, dass sie sich dieser Dinge bewusst werden, bevor es zu spät ist und sie sich unwissend mitschuldig machen. Wenn später bewiesen wird, dass sich Jiang des Genozides schuldig gemacht hat, wer möchte dann noch auf derselben Seite mit ihm stehen?

Noch einmal zu der unsteten Wettervorhersage, gab es schließlich Sonnenschein mit kühler und klarer Frühlingsluft und einem blauen Himmel.

Blitze! Was für Blitze?

Englische Version: http://www.clearharmony.net/articles/200302/10107.html

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