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An einem Nachmittag in Genf, Schweiz

(Clear Harmony) An einem Nachmittag gab es keine gemeinsamen Aktivitäten. Diese Zeit, an dem die Sonne, die von einem stahlblauen Himmel schien und die Luft angenehm wärmte, nutzten viele Praktizierende um an der Promenade des Genfer Sees gemeinsam zu lesen, zu üben, zum Aussenden von Aufrichtigen Gedanken, zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zum Verteilen von Flyern an die vorbeikommenden Menschen, die diese gerne in Empfang nahmen. Einige kamen sogar mit ausgestreckten Händen auf uns zu, um sich einen Flyer zu nehmen. Entweder begannen sie gleich beim Weitergehen mit dem aufmerksamen Lesen oder sie fragten uns direkt nach weiteren Informationen und ihre Gesichter hellten sich zustimmend auf, wenn sie von den Prinzipien Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht hörten. Einige betonten sogar, dass sie die Handlungsweise, zuerst wohlwollend an die anderen zu denken und dann an sich selbst, sehr schön fanden.

Als mein Mann und ich die Promenade entlang gingen und Flyer verteilten, trafen wir einen Praktizierenden aus unserer Heimatstadt, der auf einer Bank saß und las. Anstatt keine Chance auszulassen, gesellten wir uns zu ihm und begannen über dieses großartige Feld hier in Genf und unsere guten Erfolge zu sprechen. Währenddessen kam ein junger Mann herbei, sein Blick war auf den Stapel Flyer gerichtet. Er sagte: „Was habt ihr da, kann ich einen haben?“ In dem Moment hatte er auch schon einen Flyer in seiner Hand. Beim Weitergehen schaute er freundlich auf uns zurück und sagte: „Eigentlich solltet ihr hier stehen und Flyer verteilen, oder?“ Wir schauten uns lächelnd an und uns war in diesem Moment, als ob uns ein Licht aufging. Danke, Meister, wir haben verstanden.

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