Hamburg: Meditieren mit Falun Dafa auf dem Winterhuder Straßenfest

Am Wochenende des 09. und 10. September 2023 fand in Hamburgs Stadtteil Winterhude ein großes Straßenfest statt. In dem bunten Treiben von Musik, Aktivitäten und verschieden Angeboten war auch der Stand von Hamburger Falun-Dafa-Praktizierenden erneut vertreten.

Praktizierende zeigen die Falun-Dafa-Übungen.

Am Stand wurden die Übungen von Falun Dafa gezeigt. Mit Musik und Schautafeln sowie Flyern wurden Interessierte darüber informiert, was Falun Dafa überhaupt ist. Ein Praktizierender schrieb chinesische Kalligraphie und bot an, den Namen der Passenten zu schreiben. Dabei erklärte er immer genau, welche Bedeutung der Name im Chinesischen hat, bzw. erläuterte er die Silben-Zusammensetzungen auf chinesisch. Die tiefere Bedeutung hinter jedem Zeichen faszinierte die Passanten und unermüdlich erklärte der Praktizierende in der Schlange wartenden Passanten geduldig die Kalligraphie.

Der Praktizirende S. Huang erstellt Kalligraphien.

Ein besonderer Anziehungspunkt war das Selberfalten von kleinen Lotusblumen aus Papier, an denen kleine Lesezeichen mit den Prinzipien von Falun Dafa hängen. Das glänzende Papier lässt die kleinen Blüten besonders strahlen und unterstreicht ihren Wert – handgefertigt, mit viel Geduld und investierter Mühe – einfach unbezahlbar. Das Falten dieser kleinen Kostbarkeiten ist auch eine durchaus meditative Art und sehr beliebt bei Jung und Alt.

Die Lotusblume ist ein mystisches Symbol aus der chinesischen Kultur und es wird überliefert, dass der Buddha auf einer Lotusblüte sitzt. 

Groß und Klein hatten viel Freude beim Lotusblumenfalten.

Ein kleiner sechsjähriger Junge war besonders angetan von den Farben und dem Glanz der Lotusblumen, und mithilfe seiner Mutter konnte er selbst eine anfertigen. Angetan von der Arbeit, bastelte sich die Mutter dann noch eine Blume. Der Junge war voller Energie und es fiel ihm nicht leicht, lange still zu sitzen.

Die Mutter erklärte, dass es heutzutage schwer sei, die Kinder von zu viel Medienkonsum abzuhalten. Andere Dinge zu finden, die stattdessen förderlich für die Entwicklung sind, sei heute nicht immer einfach. Der Junge schaute dann bei den Falun-Dafa-Übungen zu und plötzlich zog er sich seine Schuhe aus und setzte sich auf einen freien Platz neben einer Praktizierenden, die gerade die Meditationsübung machte. Er überkreuzte seine Beine in den doppelten Lotusssitz und rief freudestrahlend seiner Mutter zu: „Guck mal, Mama! Ich kann das auch!“ Und dann schloss er seine Augen und machte einfach bei der Meditationsübung mit.

Sein Gesicht war ganz ruhig und er blieb länger in der Position. Seine Mutter war erleichtert und auch berührt. Beim Fertigstellen ihrer Lotusblume erfuhr sie dann mehr über Falun Dafa, was sie sehr interessierte, weil sie schon Yoga kannte. „Ich sollte wohl mehr und regelmäßiger meditieren, das tut mir gut und ist für jeden wertvoll. Gerade heutzutage, in dieser hektischen Welt, ist es umso wichtiger, für sich zur Ruhe zu kommen.“

Die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – und deren Bedeutung, ließen sie nachdenklich werden. Dann sagte sie: „Ja, das stimmt, jeder möchte nach den Prinzipien behandelt werden. Aber nur wenige sind bereit, das ebenso zurückzugeben.“

Als sie von der Verfolgung erfuhr, konnte sie es kaum nachvollziehen. Großartig fand sie, dass Meister Li Hongzhi, der Lehrer von Falun Dafa, die Übungen und alles an Materialien und Büchern kostenlos weitergebe. Sie wollte sich weiter auf der Website zu Falun Dafa erkundigen und vielleicht sogar mit ihrem Sohn einmal zum Übungsplatz in Planten un Bloomen kommen.

Zwei Väter wollten mit ihren Kindern Lotusblumenfalten lernen und fotografierten sich die einzelnen Bastelschritte ab, um später zu Hause weitermachen zu können. Auch ihnen waren die wahren Umstände über Falun Dafa und die Verfolgung unbekannt. Im weiteren Gespräch erklärte der eine Vater, dass er froh sei, nicht wie gehabt zum Schwimmen gegangen zu sein, sondern doch hier zum Stand gekommen war und Falun Dafa kennengelernt zu haben.

Ein weiterer Mann kam freudig auf den Tisch zu und bat darum, das Falten der Blumen beigebracht zu bekommen. Er selber sei auch Vater und zudem als Erzieher tätig. Die Lotusblumen fand er sehr schön und symbolträchtig. Beim Basteln erfuhr er, wie brutal Falun Dafa in China vom kommunistischen Regime verfolgt wird. „Glaubensfreiheit und Menschenrechte dürfen nicht eingeschränkt werden“, sagte er.

Die fertigen Lotusblumen wurden immer wie kleine Schätze behandelt und die Besitzer gingen meist mit einem Strahlen im Gesicht fort.

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