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Forderung zum Menschenrechtsdialog zwischen Großbritannien und China: Das Thema „Falun Gong“ ansprechen!

Die Falun Gong-Praktizierenden haben kürzlich in London die öffentliche Transparenz des jährlichen Menschenrechtsdialogs zwischen Großbritannien und China gefordert.

Am Donnerstag versammelten sie sich vor dem Haus in der Downing Street 10 und dem Außenministerium, zeigten Transparente und verteilten Flyer, um die Öffentlichkeit über die seit 17 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong in China zu informieren.

 
 
 

Protest der Falun Gong-Praktizierenden vor dem britischen Außenministerium

Dr. Liu Wei, Vorsitzender des Falun Dafa-Vereins in Großbritannien, sagte: „Wir haben festgestellt, dass der Menschenrechtsdialog zwischen Großbritannien und China hinter verschlossenen Türen stattfindet. Darin können wir keine positive Wirkung auf die seit 17 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong in China erkennen.

Die gesamte internationale Gemeinschaft muss von dieser brutalen, inakzeptablen Verfolgung wissen. Wir sind heute hier, um mit unserem Protest darauf aufmerksam zu machen. Und wir hoffen, dass sowohl die chinesischen als auch die britischen Teilnehmer des Dialogs unsere Stimme hören.“

Die Praktizierenden fordern von der britischen Regierung, dem Respekt der Menschenrechte und der Glaubensfreiheit verpflichtet zu bleiben und sich für die Angelegenheit „Falun Gong“ auszusprechen.

Das Versprechen der deutschen Regierungsbeamten

Deutsche Regierungsbeamte hatten versprochen, das Gespräch beim EU-China Menschenrechtsdialog auf das Thema „Falun Gong“ zu bringen.

Dazu hatte Bärbel Kofler vom deutschen Außenministerium letzten Mittwoch, den 26. Oktober, mehrere Menschenrechtsorganisationen zu einem Forum über Menschenrechtsverletzungen in China eingeladen.

Dort zeigten Manyan Ng und Hubert Körper von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Ernsthaftigkeit des staatlich geförderten Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China auf.

Die beiden Aktivisten überreichten Kofler eine Petition, die 21.000 deutsche Bürger unterschrieben haben, um den Organraub zu verurteilen. Außerdem unterrichteten sie Kofler über die aktualisierten Untersuchungsergebnisse unabhängiger Ermittler zu den Verbrechen des Organraubes in China.

 

Bärbel Kofler (rechts) erklärt Hubert Körper (links), dass sie den Organraub als „sehr sehr ernst“ betrachte.

Kofler versprach, dass der Organraub „egal wie“ beim EU-China Menschenrechtsdialog zum Thema gemacht werde.

Zwei Tage vor dem Forum hatten zwei deutsche Abgeordnete, Michael Brand und Martin Patzelt, Falun Gong-Praktizierende und andere Aktivisten zu einem Gespräch über den Organraub eingeladen.

Patzelt schrieb auf seiner Website, dass die deutsche Regierung in Erwägung ziehen solle, die Gesetze bezüglich Organtransplantationen zu erneuern, um den illegalen Handel von menschlichen Organen zu unterbinden.

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