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Erörterung von Sorge

Es gibt einige Leute, die leicht ängstlich werden und sich Sorgen machen. Zum Beispiel, ein Mann, der morgens einen Zug bekommen muss. Obwohl er einen Wecker hat, kann er doch nicht gut schlafen. Es gibt auch andere Fälle: Eine Person kann nicht gut schlafen, weil am nächsten Tag eine Prüfung bevorsteht. Eine Person spricht zusammenhanglos und mit zitternder Stimme vor einem Publikum. Wenn er beschäftigt ist, hastet er zur Arbeit und vergisst immer etwas.

Ich werde oft ängstlich und in der Vergangenheit hielt ich es für eine Charakterschwäche. Ich schenkte dem nur wenig Aufmerksamkeit, bis ich das Zittern meiner Stimme am Telefon bemerkte, wenn ich gerade schwierige Arbeit für Falun Gong erledigte. Anfangs fürchtete ich mich davor und doch zitterte ich immer noch, obwohl andere Leute mit meinen Kommentaren einverstanden waren. Ich fühlte mich seltsam. Warum schlotterte ich ohne Furcht? Warum war mein Hauptbewusstsein nicht in der Lage, mich zu kontrollieren? Ich weiß, dass ich den zweiten Zug nehmen kann, wenn ich den ersten verpasse, kann aber dennoch nicht einschlafen. Die gewöhnlichen Menschen nennen das „Neurasthenie“ (Nervenschwäche), übermäßige Empfindlichkeit, aber im Kultivierungskreis wird das nicht auf diese Weise interpretiert.

Wir wissen, dass „Geist und Materie eins sind“. Solche Spannungen decken bestimmte Materie in unseren Körpern auf, wodurch angespannte Emotionen aufkommen. Wir wissen alle, dass Erleuchtete nicht besorgt sein sollten, einschließlich derjenigen, die sich bereits auf der Position eines Arhat befinden. Was auch immer geschieht, sein Herz rührt sich nicht und er wird immer lächeln. Von dieser Perspektive her ist das Gefühl der Sorge ein Eigensinn, der beseitigt werden muss.

Bezüglich des „Himmelsauges“ lehrte uns Lehrer Li, dass etwas weder Schwarzes noch Weißes auftaucht. Je mehr wir streben, desto mehr wird diese Substanz und formt ein großes Feld, das unsere Körper umschließt. Sorge ist eine Art von Eigensinn. Wenn sie ignoriert wird, wandelt sie sich um in Angst. Zwei chinesische Schriftzeichen symbolisieren Geistesabwesenheit: „Eile“ und „Vergesslichkeit“. Diese zwei Worte weisen darauf hin, dass wir uns unserer Taten nicht bewusst sind. Unser Lehrer fordert von uns, jederzeit eine barmherzige und friedliche Stimmung zu behalten, so dass wir eine Pufferzone haben und die Dinge gut erledigen können. Wenn wir es nicht schaffen, den Eigensinn der Sorge zu beseitigen, können wir wohl kaum dieses Ziel erreichen.

Von diesem Gesichtspunkt aus sind wir gefordert, diesen Eigensinn zu beseitigen und uns selbst daran zu erinnern, dass wir uns nicht zu sorgen brauchen. Der Lehrer schreibt im Zhuan Falun (Hauptwerk von Falun Gong): „Ich hoffe, dass ihr euch bei der zukünftigen Kultivierung als Praktizierende betrachtet und euch wirklich weiter kultiviert.“ Ständig erinnere ich mich daran, ein Falun Gong Praktizierender mit starken aufrichtigen Gedanken zu sein, um allen Eigensinn zu beseitigen. Wenn dieser Eigensinn beseitigt wird, werden wir wahrscheinlich alles ohne Furcht behandeln und können die Dinge aus der Perspektive eines Erleuchteten betrachten.

Chinesische Version: http://www.yuanming.net/articles/200401/27650.html
Englische Version: http://www.clearharmony.net/articles/200401/17279.html

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