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Hongkong: Die Petition der Hongkonger Falun Gong-Praktizierenden vor dem chinesischen Verbindungsbüro fordert die Verfolgung zu beenden und Reisedokumente von Praktizierenden wieder herauszugeben (Foto)

Um Mittag des 7. Februar 2005 reichten etwa 50 Falun Gong-Praktizierende aus Hongkong vor dem chinesischen Verbindungsbüro eine Petition ein, welche die chinesische Regierung auffordert, die Verfolgung von Falun Gong zu beenden, alle eingesperrten Falun Gong-Praktizierenden freizulassen und den Hongkonger Praktizierenden ihre Reisedokumente zurückzugeben.

Ein Falun Gong-Praktizierender verliest einen offenen Brief vor dem Verbindungsbüro

Seit Ende 1999 wurden 30 Hongkonger Falun Gong-Praktizierenden ihre Reisedokumente nach China beschlagnahmt, weil sie an die chinesische Regierung appellierten oder Freunde und Verwandte in China besuchten. Frau Liu Yuling, heute über 60 Jahre alt, erzählte ihre eigenen Erfahrungen: Im November 1999 ging sie mit noch weiteren Praktizierenden nach Peking, um für Falun Gong zu appellieren. Sie wurde ausgewiesen, ihre Reisedokumente wurden aber damals nicht beschlagnahmt. Im Jahre 2000 ging Frau Liu zurück nach Peking. Am 15. Januar 2000 wurde sie festgenommen, weil sie in einem Park die Falun Gong-Übungen machte. Sie wurde erneut ausgewiesen und ihre Reisepapiere wurden beschlagnahmt. Seitdem kann sie nicht mehr in ihre Heimatstadt Peking fahren. Frau Liu drückte ihren Unwillen darüber aus. Sie meinte, es sei ein Grundrecht Hongkonger Einwohner, dass sie in ihre Heimatstadt fahren können. Sie wurde aber gesetzwidrig von Jiangs kommunistischem Regime dieses Rechts beraubt.

Ein paar Dutzend Praktizierende protestierten friedlich sitzend vor dem Gebäude; einige entfalteten ein Spruchband und verlasen einen offenen Brief am Tor des Verbindungsbüros. Der Brief forderte die chinesische Regierung auf, sofort die Verfolgung von Falun Gong durch Jiang und seine Gefolgsleute zu beenden, alle eingesperrten Falun Gong-Praktizierenden freizulassen und die Menschen vor Gericht zu bringen, die diese Verfolgung in Gang gesetzt und verübt hatten. Die Praktizierenden erklärten, dass es eine ernsthafte Verletzung der Menschenrechte ist, wenn man Hongkonger Einwohnern gesetzwidrig ihre Reiserechte vorenthält. Sie hofften, dass die Gesellschaft dieses Vorkommnis bemerken und ihm abhelfen würden. Sie machten deutlich, dass es 1353 Falun Gong-Praktizierende gibt, die innerhalb dieser 5 Jahre Unterdrückung zu Tode gefoltert wurden. Es gibt noch Tausende von Praktizierenden, die gesetzwidrig in Gefängnissen oder Arbeitslagern eingesperrt sind, darunter 4 aus Hongkong.

Die Falun Gong-Praktizierenden baten die chinesische Regierung, sich von der Kontrolle einer bösen Fraktion zu trennen und mit anderen gewissenhaften Menschen zusammen eine glänzende Zukunft zu erwählen.

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