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Deutschland: Eine Gelegenheit, viele Menschen über die Verfolgung von Falun Gong in China aufzuklären

In Hannover kann man in einigen Stadtteilen Freizeitheime finden. Dort treffen sich regelmäßig die unterschiedlichsten Gruppen, um ihren Freizeitaktivitäten nachzugehen: Musikgruppen, Künstler, Handwerker, Heimatvereine, Literaturkreise, Briefmarkensammler, Theatergruppen…

An einem „Tag der offenen Tür“ (10.4.2005) stellten sich in unserem Stadtteil 59 Gruppen mit ihren kulturellen Aktivitäten der Öffentlichkeit vor; es gab dort viel Musik, Theater, Tanz, Essen und Trinken.
Unsere norddeutsche Falun Gong Gruppe war auch dabei, denn seit einiger Zeit nutzen wir die Räumlichkeiten für unsere Austauschtreffen und im Winter auch zum Praktizieren der Falun Gong Übungen.

Die Öffentlichkeitswirksamkeit solch einer Veranstaltung ist sehr gut: Die von der Stadt geförderte kulturelle Arbeit in diesem Freizeitheim wird von Politikern anerkannt und unterstützt. Eben diese Politiker, so z.B. der designierte Oberbürgermeister, erschienen zusammen mit Journalisten, um sich über das breite Spektrum der Aktivitäten zu informieren.

Unserer Falun Gong Gruppe war eine recht kleine Ecke auf einem großen Flur zugewiesen worden. Wir versuchten uns so gut es ging zu arrangieren und den Platz optimal auszunutzen. Eine Stunde vor Beginn hängten wir unsere besten Poster auf. In der Mitte über dem Info-Tisch ein Poster, dass eine friedlich im Lotussitz meditierende Europäerin zeigt und daneben eine Chinesin, die – festgebunden von zwei Polizisten – gefoltert wird. Wir zeigten auch das Schöne von Dafa: Fotos von Tänzerinnen in traditionellen Kleidern, Bilder von Fa-Konferenzen in China aus den 90ger Jahren und von Übungsplätzen mit hunderten von Praktizierenden. Unseren Info-Tisch zierten aus Papier gefaltete kleine Lotusblüten in allen Farben, und auf einem Monitor lief das Video, auf dem Lehrer Li Hongzhi (Begründer von Falun Gong) die Übungen zeigt.

Bald stellten wir erstaunt fest, dass ein großer, gut einsehbarer Platz neben uns nicht besetzt war. Eine andere Gruppe war nicht erschienen, und so konnten wir hier unsere 5 Übungen machen unter den Augen vieler Menschen, die in unmittelbarer Nähe an Tischen saßen und Kaffee tranken. Die gutherzige, harmonische Atmosphäre des Dafa war auf dem gesamten Flur zu spüren. Ständig flanierte ein Strom von Menschen an unserem Info-Tisch vorbei; die Menschen nahmen gerne unsere Zeitung und blieben zumeist stehen, um ihre Fragen zu stellen.

Mir fiel besonders eine Gruppe von etwa zehnjährigen Kindern auf, die sich mit großer Offenheit die Plakate ansahen. Die dargestellte Folterszene beschäftigte diese Kinder aufs Äußerste und sie scheuten sich nicht, uns über alle Einzelheiten zu befragen. („Was hat diese Frau denn gemacht? Warum wird sie gequält? Dürfen die das?“)

Ein afrikanisches Mädchen, das sehr gut deutsch sprach, übernahm die Führung der kleinen Gruppe. Später konnten wir beobachten, wie sie nach und nach alle ihre Freundinnen, ihre Mutter und deren Bekannte an unseren Stand führte und ihnen selber die Wahrheit erklärte. Sie äußerte zum Abschluss mit großer Klarheit ihre Meinung, dass die Folterer ja mit Sicherheit bald von Gott bestraft werden würden.

Gerne nahmen diese Kinder unsere Dafa-Lesezeichen. Die Kleineren zeigten uns stolz, wie gut sie schon lesen konnten: Falun Dafa, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht.

Am Abend verließen wir nach den „Aufrichtigen Gedanken“ als letzte Gruppe das Freizeitheim.

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