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Deutschland/Berlin: Protest vor der chinesischen Botschaft gegen die Gräueltaten des Sujiatun Konzentrationslagers

Am 16. und 17. März 2006 protestierten Falun Gong-Praktizierende aus Berlin vor der chinesischen Botschaft gegen die neulich an die Öffentlichkeit gebrachten Gräueltaten im KZ Sujiatun in der nordostchinesischen Metropole Shenyang.

Frau Cao, eine Falun Gong-Praktizierende von über 60 Jahren, sagte: „Am 9. März habe ich eine schockierende Nachricht gelesen. In einem geheimen Konzentrationslager im Stadtteil Sujiatun der Stadt Shenyang sind ca. 6.000 Falun Gong-Praktizierende eingesperrt. Das Lager ist mit einem Krematorium ausgestattet und eine ungewöhnlich große Anzahl von Ärzten lebt und arbeitet dort. Organe der Falun Gong-Praktizierenden werden entnommen und die Leichen werden verbrannt. Mit diesen grausamen Verbrechen hat die Kommunistische Partei China bereits die Grenze des Entsetzlichen überschritten. Sie ist noch schlimmer als die Nazis, denn sie tötet nicht nur die Menschen, sondern macht noch lukrative Geschäfte durch den Verkauf der Organe der Opfer. Das ist eine Schande in der menschlichen Geschichte. Dabei werden nicht nur die (Menschenrechte der) Falun Gong-Praktizierenden ernsthaft verletzt, sondern auch die der gesamten Menschheit und Gesellschaft.“

Einige Passanten hielten an und schauten sich die Bilder und Informationen auf unseren Tafeln an. Marianne, eine deutsche Falun Gong-Praktizierende aus Berlin, verteilte Infomaterial und unterhielt sich mit interessierten Passanten. Ein Herr, der oft an der Botschaft vorbeigeht, sagte zu Marianne, er sei tief berührt von der beständigen Protestaktion der Falun Gong-Praktizierenden gegen die Menschenrechtsverletzungen in China. Als er von der Nachricht des KZ in Sujiatun hörte, war er sehr schockiert. Er schlug vor, alle Politiker in Deutschland über diese Sache zu informieren, denn „sie sollen sich alle über diese Sache kümmern“. Der gutherzige Herr sagte noch, dass er alle seiner Freunde und Verwandten diese Information weitergeben werde.

Außer Berlin wird am 18. März noch in mehreren deutschen Städten, u.a. Frankfurt, Nürnberg, Ansbach, Mahnwachen gegen das KZ Sujiatun stattfinden.

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