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Belgien: Abgeordnete drängen die Europäischen Regierungen in einem offenen Brief, den sich in China ereignenden Völkermord zu verhindern

Die Belgischen Abgeordneten Jan Peumans und Jan Loones fordern in einem offenen Brief die Untersuchung des Organraubs in Chinas Konzentrationslagern, bei dem anschließend die Leichen eingeäschert werden. In ihrem Brief fordern sie die Europäischen Regierungen auf, umgehend alle erdenklichen Maßnahmen zu ergreifen, um diesen neu entdeckten Völkermord in China nicht weitergehen zu lassen und zu stoppen.

Brüssel
24. April 2006

Ein offener Brief an:
Herrn Guy Verhofstadt, Bundespremierminister
Frau Zhang Qiyue, Botschafterin von China zu Belgien
Herrn Yves Leterme, Flämischer Ministerpräsident
Herrn Geert Bourgeois, Flämischer Minister für Außenpolitik, Medien und Tourismus

Sehr geehrte Damen und Herren,

In den vergangenen Wochen sind Beweise über die Existenz von chinesischen Konzentrationslagern aufgetaucht. Laut Aussage zweier Zeugen befindet sich versteckt in einem Krankenhaus, das auf Organtransplantationen spezialisiert ist, ein Todeskonzentrationslager für Falun Gong Praktizierende im Bezirk Sujiatun von Shenyang in Nordostchina. Das Konzentrationslager wurde gebaut, um frische menschliche Organe für Transplantatoperationen zu liefern. Nachdem diese schrecklichen Tatsachen offenbart wurden und während laut unterschiedlicher Medienberichte die Kommunistische Partei Chinas (KPC) den Bereich Sujiatun evakuierte, kam ein dritter Zeuge, der sich als ehemaliger Militärchirurg zu erkennen gab, mit der Nachricht an die Öffentlichkeit, dass mehr als 35 solcher Lager in China existierten.
Der Organhandel ist ein äußerst lukratives Geschäft. Organe werden entnommen, während die Opfer noch lebendig sind. Als Kosten ersparende Maßnahme wird kaum anästhesiert. Hinterher werden die Leichen der Opfer sofort eingeäschert. Die Familien haben keinen Anhaltspunkt bezüglich des Schicksals ihrer Lieben, nachdem sie verschwunden sind.

Solch eine Welle des Organraubs hat seine Wurzel anscheinend in neuen Gesetzen in China – „Übergangsbestimmungen für Organtransplantationen“. Die Gesetze, die vom Gesundheitsministerium am 28. März verabschiedet worden sind, ist die gewaltsame Entnahme von Organen theoretisch als illegal definiert worden. Das Gesetz wird jedoch erst am 1. Juli in Kraft treten, was volle drei Monate für die profitsüchtigen Beamten der KPC bedeutet, die nur auf die Entnahme von Organen aus sind. Die neuen Gesetze folgten umgehend auf die Enthüllung der Existenz des Sujiatun Konzentrationslagers durch Falun Gong Praktizierende am 3. März. Zuvor hatte China nie solche Maßnahmen ergriffen, nicht einmal nachdem der geheime Organhandel in China durch den US-Kongress im Detail bestätigt wurde. Die Folge dieser Ereignisse ist offensichtlich: Die Konzentrationslager wurden aufgedeckt; die alarmierten KPC Beamten nahmen sich drei Wochen, um ihre Aktionen zu erörtern; eine riesige Maschine zur Vertuschung wurde gestartet, die Leugnung, Tünchungsgesetze und verrückte Profitgier enthielt, die vor der Gesetzgebung wirkte (http://www.faluninfo.net)

Die oben genannten Verbrechen seitens der KPC sind zutiefst gewissenlos und enthüllen die bösartigsten Konzentrationslager, die nicht zum 21. Jahrhundert gehören. Heute jedoch brachte uns ein von den Führern der Welt als wichtigen Wirtschaftspartner betrachtetes Land auf die qualvollste Weise dazu, mit diesen entsetzlichen Verbrechen konfrontiert zu sein. Belgien sollte dringend eine unabhängige Untersuchung dieser Verbrechen organisieren. Sobald die Wahrheit bekannt ist, wird sich die Geschichte nicht mehr wiederholen.

Tief bedauernd, dass sie nicht in der Lage gewesen waren, das Massaker zu stoppen, versprach die internationale Gemeinschaft nach dem Zweiten Weltkrieg feierlich „nie wieder“. Sechzig Jahre sind vergangen, bevor die Geschichte der zivilisierten Welt eine Chance gibt, die Dinge richtig zu stellen. Wir hoffen, dass diese Generation stolz sagen kann: „Nicht nur haben wir ein Versprechen gegeben, wir haben es erfüllt.“

Wir fordern die Europäischen Regierungen auf, unmittelbar Maßnahmen zu ergreifen, mit allen nur erdenklichen Mitteln diese neue Runde des Völkermords, der sich in China ereignet, zu stoppen. Jede Minute Verzögerung kostet das Leben unschuldiger Menschen und ist eine Schande für die Menschheit.
Wir freuen uns darauf, Ihre Ansichten zu dieser Angelegenheit zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Peumans
Jan Loones

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