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Deutschland: Praktizierende appellieren an die EU, China zu hindern, die Verfolgung gegen Falun Gong nach Russland auszudehnen

Am 15. Mai 2007, vor dem Beginn des EU-China Menschenrechts- Dialogs in Berlin, berichtete die internationale Presse Schockierendes: die russische Regierung habe sich dem Druck der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gebeugt und den 73jährigen Falun Gong-Praktizierenden Gao Chunman nach China deportiert. Der ehemalige Professor an der Tsinghua Universität in China besitzt seit 2003 UN-Flüchtlingsstatus, seine Frau ist russische Staatsbürgerin. Viele deutsche Falun Gong-Praktizierende schrieben daraufhin an die am EU-China-Dialog teilnehmenden EU-Beamten und forderten diese auf, die russischen Behörden davon abzuhalten, weiter mit dem chinesischen Regime zusammen zu arbeiten und die Menschenrechte zu verletzen.

Am 28. März 2007 war bereits die Falun Gong-Praktizierende Mai Hui zusammen mit ihrer acht Jahre alten Tochter aus St. Petersburg entführt und nach China deportiert worden. Dies hatte in der internationalen Gemeinschaft große Besorgnis hervorgerufen. Als Falun Gong-Praktizierende in Deutschland von der Abschiebung Professor Gaos erfuhren, kontaktierten sie sofort das deutsche Außenministerium, um die deutsche Regierung auf den Fall aufmerksam zu machen. Sie riefen die deutsche Regierung auf, das chinesische Regime beim Menschenrechts-Dialog zu verurteilen, der am folgenden Tag stattfinden sollte. Sie sollte den Versuch verurteilen, die Verfolgung gegen Falun Gong ins Ausland auszudehnen, indem westliche Demokratien mit ökonomischen Vorteilen geködert werden.

Dann hieß es, der EU-Russland Gipfel würde am 17. und 18. Mai 2007 in Russland stattfinden, unter den Themen seien: Freiheit, das Rechtssystem und Menschenrechte. Angela Merkel würde über den Gipfel präsidieren, da Deutschland die EU-Präsidentschaft im Jahre 2007 inne habe. Der deutsche Falun Dafa Verein und die deutsche Falun Gong-Arbeitsgruppe fuer Menschenrechte appellierten an die Kanzlerin wegen der widerrechtlichen Deportation von Gao Chunman und drängten die russische Regierung, die schweren Menschenrechtsverletzungen zu stoppen.

In der Petition das Falun Dafa Vereins hieß es: "Während die Verfolgung gegen Falun Gong-Praktizierende in China immer noch anhält, ist es sehr gefährlich, Falun Gong-Praktizierende nach China zurück zu schicken. Dass die Regierung Russlands in Bezug auf Falun Gong mit dem KP Regime gemeinsame Sache macht, verstößt gegen die UN_Menschenrechtskonvention." Weiter hieß es: "Am 10. Mai 2007 verabschiedete das deutsche Parlament eine historische Resolution, in dem Chinas Zwangsarbeitslagersystem verurteilt wurde, und das KP Regime dazu aufgerufen wird, dieses unmenschliche System zu beenden. Wir unterstützen diese Resolution, und wissen den Mut der deutschen Regierung und ihre Bemühungen zu schätzen, die sie unternommen hat, um die Gerechtigkeit zu verbessern. Wir fordern Frau Merkel auf, die russische Regierung beim Treffen mit dem russischen Präsidenten dazu zu drängen, keine weiteren Falun Gong-Praktizierenden zu deportieren, und Ma Hui, ihrer Tochter und Professor Gao Chunman dabei zu helfen, nach Russland zurückzukehren."

Währenddessen schrieben viele Falun Gong-Praktizierende an Beamte der EU, die am EU-China Dialog teilnahmen.

Die KPCh hätten die westlichen Länder lange genug ausgenutzt. Oberflächlich würde man Menschenrechts-Angelegenheiten mit westlichen demokratischen Ländern bespechen, in Wirklichkeit hätte China sie getäuscht und versucht, sie zu Komplizen bei der Verfolgung von Falun Gong zu machen und die unmenschliche Vorgehensweisen fortzuführen. Aus diesem Grund hätten Falun Gong-Praktizierende alle westlichen Regierungen dazu aufgerufen, das KP Regime offen zu verurteilen, um die Gerechtigkeit zu verbessern und die Verfolgung zu beenden.

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