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Arztforum in Kanada/Toronto: Der Organraub gleicht dem Frevel von Massenvernichtung

Am Nachmittag des 17.05.2007 wurde vor der Universität Toronto vor dem Gebäude für Medizin ein Forum zum Thema "Organraub der KPCh" veranstaltet. Gemeinsame Veranstalter waren „Doctors Against Organ Harvesting“ (Doktoren gegen Organraub) und das China Institut der Universität Toronto. Sprecher des Forums waren Doktor Torsten Trey, einer der Initiatoren des „Doctors Against Organ Harvesting“, sowie Herr David Kilgour, Autor des „Untersuchungsberichts zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China“ und der Falun Gong Sprecher Herr Zhang Erping.

Doktor Hoffman aus Toronto: „Aus Gewissensgründen kann ich einem solchen Verbrechen gegenüber nicht weiter schweigen.“

Doktor Trey, Sprecher der „Doktoren gegen Organraub“ auf dem Forum

Spontane Äußerung einer Ärztin aus Toronto: „Die Falun Gong-Praktizierenden sind so friedlich und gutherzig. Niemand hat das Recht, ihre Organe zu rauben."

Massenvernichtung in China

Moderator des Forums war Doktor G. Hoffman aus Toronto. Er wies darauf hin, dass die Organentnahme an lebenden Falun Gong-Praktizierenden Massenvernichtung sei.

Herr Hoffman ist seit 35 Jahren als Arzt tätig. Er hatte zufällig in der Epoch Times den Bericht über den Organraub gelesen und, nachdem er sich noch eingehender darüber im Internet informiert hatte, sich entschlossen sich den Aktivitäten gegen den Organraub anzuschließen. Er sagte: „Ich bin Jude. Viele meiner Familienmitglieder starben in den Konzentrationslagern der Nazis. In Anbetracht solcher Verbrechen kann ich es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren zu schweigen.“

In China gibt es eine riesige Datenbank für Organe von lebenden Menschen

Doktor Trey, einer der Initiatoren der Organisation gegen den Organraub, erläuterte die Beweise des Organraubes der KPCh.

Er wies darauf hin, dass sich, seitdem die KPCh Falun Gong verfolgt, die Transplantationen in China drastisch erhöht hätten. Laut Berichten von Phönix TV gab es vor Beginn der Verfolgung nur 106 Kliniken für Nierentransplantationen, wobei in 22 Kliniken außerdem noch Lebertransplantationen vorgenommen wurden. Nach 1999 erhöhte sich die Anzahl der Kliniken für Nierentransplantationen auf 368, wovon 200 unter ihnen auch Lebertransplantationen durchführen. Die China Daily berichtete, im Jahr 2005 seien in China 20.000 Transplantationen durchgeführt worden.

Des Weiteren führte Dr. Trey aus, der chinesischen Vize-Minister für Gesundheit, Huang Jiefu, hätte öffentlich behauptet, dass die meisten zu Transplantationszwecken verfügbaren Organe von zum Tode Verurteilten stammen würden, als im Jahre 2005 der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh aus Profitgründen ans Licht gekommen war. Tatsächlich stammen sie jedoch von verhafteten Falun Gong-Praktizierenden.

Laut Amnesty International, so Dr. Trey, betrug die Anzahl der Hinrichtungen in China von 2000 bis 2005 etwa 9.696. Bis 2005 wurden in China jedoch 90.000 Transplantationen durchgeführt. Nach der Erklärung von Huang Jiefu ist die Herkunft von 41.500 Transplantationen fragwürdig.

Darüber hinaus erklärte Dr. Trey, dass in der Fernsehwerbung in der Provinz Hunan 20 kostenlose Leber- oder Nierentransplantationen angeboten würden. Daraus sei zu schließen, dass die Organquelle sehr groß sein müsse. Am 17.05.2007 besagte ein Bericht von China Time: Innerhalb von 48 Stunden sei eine Person für 220000 RMB (chinesische Währung, es entspricht ca. 22.000 Euro) zweimal einer Nierentransplantation unterzogen worden. „All die Beweise deuten auf eines hin, in China muss eine riesige Datenbank für Organe lebender Menschen existieren“, so Dr. Trey.

Der Sprecher der Falun Gong-Praktizierenden, Zhang Erping, ergänzte: „Die festgenommenen Praktizierenden machen oftmals gegenüber den Polizisten keine Angaben zu ihrem Namen und ihrer Adresse, aus Rücksicht auf ihre Familie und Arbeitsgeber. Dadurch sind sie zur Zielgruppe für den Organraub geworden.“

Augenzeuge berichtet

Frau Dai Ying war in China fünf Jahre lang inhaftiert gewesen. Sie erzählte von ihren Erlebnissen im Sanshui-Zwangsarbeitslager der Provinz Guangdong.

Die 48-jährige Praktizierende Frau Dai Ying war im Sanshui-Arbeitslager heftigen Schlägen ausgesetzt, ihre Zähne wurden mit einem Eisengegenstand gewaltsam auseinandergehebelt, damit die Polizisten ihr Chili-Wasser einflößen konnten. Und sie musste unter Schlafentzug leiden. Im Mai 2004 wurde sie, genauso wie mehr als 160 weitere verhaftete Praktizierende, zur Blutentnahme gezwungen und einer gründlichen körperlichen Untersuchung unterzogen.

Aufruf von Dr. Trey zur sofortigen Beendigung des Organraubes

Dr. Trey sagte, die Organisation der „Ärzte gegen Organraub“ bestehe aus Ärzten, die sich für die Aufrechterhaltung ihrer Berufsmoral einsetzen und keinen kommerziellen Zweck verfolgen würden. Er erklärte: „Wir betrachten diese Angelegenheit nicht nur einseitig für die bedrohten Menschen, sondern sehen darin auch eine Bedrohung des Berufsstandes der Mediziner. Was uns auch veranlasst herauszutreten, damit alle Ärzte sowie diejenigen, die im Medizinbereich tätig sind, und alle anderen Menschen davon erfahren!“

Zum Schluss appellierte er dafür, dass in den Zeitschriften keine Berichte über Transplantationen mehr veröffentlicht werden, die von Ärzten in China geschrieben wurden. Diese dürften nicht für medizinisches Wissen gehalten werden. Ärzte sollten ihre Patienten über diese Angelegenheit informieren, damit das Vertrauen zwischen Arzt und Patient nicht verloren gehe. Zudem sollten alle Menschen dazu beitragen, diesen Frevel schnell zu beenden.

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