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Mit über 60 Jahren lernte ich einen Computer zu bedienen, um Menschen zu helfen, die Wahrheit zu erfahren

Ich bin schon bald 70 Jahre alt und technisch nicht begabt, geschweige denn, eine Computerexpertin. Doch ich habe die Notwendigkeit erkannt, den Menschen in China über das Internet Informationen zu übermitteln, damit sie erfahren, was es mit der Verfolgung auf sich hat. Daher sagte ich zu meinem Sohn: „Geh doch bitte und kaufe mir einen Computer.“ Mein Sohn fragte mich wiederholt: „Mama, bist du dir sicher, dass du lernen willst, wie man einen Computer bedient? Machst du einen Scherz? Wenn ich dir einen Computer kaufe, du aber nicht lernst, ihn zu bedienen, werde ich ihn nicht mehr verkaufen können.“ Ich sagte zu ihm, ich sei mir sicher, einen Computer zu benötigen. Mein Sohn sagte: „Lass mich noch meine Schwester anrufen und mit ihr darüber sprechen.“ Meine Tochter kam und sagte: „Das kannst du nicht mehr lernen. Ich selbst habe mehrere Monate gebraucht, um einige Grundkenntnisse zu lernen, obwohl die Leute sagen, ich sei geschickt.“ Mein Sohn sagte: „Ich habe drei Monate einen Computerkurs gemacht und doch konnte ich ihn nicht gut einsetzen. Du bist schon bald 70 Jahre alt!“

Was sie sagten, machte mich nachdenklich. Ich stellte fest, dass mein Gehirn diese „Technologie“ nicht beherrschte. Ich habe zuvor niemals mit einem Computer gearbeitet und wusste überhaupt nichts über Computer. Und da ich nun so alt war, was könnte ich tun, wenn ich es schließlich nicht lernte? Diese Frage stellte ich einer Mitpraktizierenden, die sich mit Computern gut auskennt und sie sagte: „Mach dir keine Sorgen. Ich kann dir das beibringen und einen Computer für dich kaufen.“ Sie erwarb einen Computer für mich und richtete das Zubehör ein, was ich sehr schätzte.

Nachdem die Vorbereitung abgeschlossen war, war der zweite Schritt für mich, ihn bedienen zu lernen. Die Praktizierende startete den Computer und zeigte mir die einzelnen Schritte. Die Maus auf dem Bildschirm bewegte sich rasch hin und her und ich konnte ihr kaum folgen. Es wäre etwas einfacher gewesen, wenn alle Worte auf Chinesisch angegeben wären, doch einige Worte waren Englisch. Ich fühlte mich unwohl, als ich dies alles sah und mir war, als könnte ich gar nichts mehr verstehen. Und ich dachte, mir eine solche Technologie beizubringen, sei wie gegen eine Wand zu reden. Sehr schnell gab ich die Hoffnung auf.

Nachdem die Mitpraktizierende ihre Demonstration beendet hatte, schaute sie mich an und fragte mich: “Du solltest nun eine grobe Ahnung davon haben, stimmt das?“ Zögernd antwortete ich: „Ich habe nicht zugeschaut, meine Gedanken waren abgelenkt. Ich konnte es nicht lernen. Bitte verschwende deine Zeit nicht mehr weiter.“ Sie schaute mich an und sagte: “Wenn du nicht zugeschaut hast, woher sollst du wissen, ob du es lernen kannst? Es gibt nichts, was Dafa-Praktizierende nicht lernen können.“ Dann sagte sie geduldig zu mir: „Lass mich versuchen, ob ich jemanden finden kann, der die englischen Begriffe ins Chinesische übersetzt, dann könnte es leichter sein, diese Worte in Erinnerung zu behalten.“

Obwohl ich kein Hintergrundwissen und keine Zuversicht hatte, hatte meine Mitpraktizierende eine solche Entschlossenheit, und sie hatte soviel wertvolle Zeit in mich investiert. Ihr Verhalten berührte mich. Über die Worte meiner Kinder nachdenkend, und angesichts der Barmherzigkeit und Geduld der Mitpraktizierenden sowie Gedanken über den Standard einer Dafa-Praktizierenden, stand ich vor einem Dilemma. Zu dieser Zeit schaute ich das Bild des Meisters an, legte meine Hände zusammen und sagte: „Meister, Ihre Schülerin hat Schwierigkeiten, das hier zu lernen; ich fühle mich entmutigt und möchte aufgeben. Ich handle wirklich nicht wie eine Schülerin des Meisters. Ich weiß, dass der Meister eine solche Schülerin nicht möchte. Ich bin entschlossen, es jetzt zu lernen und hoffe, dass der Meister meine Weisheit dafür öffnen kann.“ Und so fing ich an, es noch einmal zu lernen. Die Praktizierende unterrichtete mich erneut von Anfang an, Schritt für Schritt. Sie schrieb die Details, Schritt für Schritt, in ein Notizbuch.

Als sie weggegangen war, lernte ich die „Fa-Erklärung und Fa-Erläuterung auf der Fa-Konferenz im Großraum New York“ (20.04.2003). Der Meister sagte:

"… Mit aufrichtigen Gedanken, du tust es einfach, wie du es für richtig hältst. Wenn du auf Probleme stößt, weißt du automatisch, wie du sie lösen kannst. Mit starken aufrichtigen Gedanken wird alles reibungslos verlaufen. Es wird definitiv gut gemacht.

Warum lasse ich es euch so machen? Es scheint sehr passiv zu sein, nicht wahr? Nein, denn deine fertig kultivierte Seite weiß alles. Es geht alles. Wie immer man solche Sachen auch macht, man kann sie alle gut machen. Deshalb brauchst du nur einen einzigen Wunsch zu haben. Wenn du weißt, wie es gemacht werden soll, dann mach es. Beim Tun wird die Weisheit ununterbrochen kommen, weil deine gut,kultivierte Seite in diesem Moment mit dir vereinigt ist. Sie ist doch eine Gottheit und ist allmächtig. Natürlich werden die kleinen Sachen auf einmal gelöst, so kommt die Weisheit, es ist eben anders. Wenn es nicht geht, wird der Meister dir in dem Moment auch Weisheit geben."

Nachdem ich diesen Teil des Fa Vortrags gelernt hatte, versuchte ich, meine Gedanken zu berichtigen und aufrichtige Gedanken und Handlungen zu bewahren. Ich ging immer und immer wieder das Notizbuch durch, klickte und probierte unzählige Male. Bevor ich mich an diesem Abend schlafen legte, übte meine Hand noch weiter, wofür „dies“ und wofür „das“ war, bis ich damit vertraut war und es im Gedächtnis hatte. Manchmal legte ich mich erst nach 2 Uhr schlafen und stand um 3:30 Uhr wieder auf, um die Falun Gong Übungen zu machen. Am zweiten Tag legte ich das Notizbuch hin und übte immer und immer wieder. Während des ganzen Prozesses hatte ich ein Gefühl, als hätte der Meister meine Weisheit geöffnet und ich hatte eine Offenbarung nach der anderen. Wenn ich mir nicht sicher war, was ich bei einem Schritt machen sollte, hatte ich immer das Gefühl, als würde der Meister mich erinneren, was richtig wäre. Ganz natürlich klickte meine Maus auf jenen Punkt und ich fühlte mich dabei viel sicherer.

Allmählich hatte ich einige einfache Techniken begriffen, die ich lernen wollte. Nach und nach konnte ich einige Materialien drucken und neue Schriften und wichtige Artikel von der Minghui Webseite an andere Praktizierende weitergeben.

Dank der Anleitung durch Dafa lernte ich, einen Computer zu bedienen. Der Meister schenkte mir nicht nur die Weisheit, sondern gab mir auch ständig Hinweise, um jemandem wie mir bei der Benutzung eines Computers zu helfen. Verehrter Meister, vielen Dank für Ihre Unterstützung! Vielen Dank auch an meine Mitpraktizierenden für eure Mithilfe!

Meine Ebene ist begrenzt. Wenn es etwas Unangemessenes gibt, hoffe ich, dass Praktizierende mich freundlich darauf hinweisen.

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