Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

World Journal: Einfluss auf Hongkongs Zukunft (Auszug)

„World Journal“ (eine der größten chinesischsprachigen Zeitungen in Nord-Amerika) veröffentlichte am 6.Januar 2003 einen Artikel, in dem die Wirkung des Artikels 23 auf Hongkongs Zukunft besprochen wird.

Wenn der Artikel 23 in Kraft tritt, wird er einerseits den Bürgern Hongkongs ihre Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit entziehen; andererseits wird er Hongkongs Zukunft ruinieren.

Hongkongs Erfolg resultiert aus dem von den Briten etabliertem System und der guten Gelegenheit, dass die chinesische Kommunistische Partei die Politik der geschlossenen Türen betrieb. Seit Beginn des Reformkurses der chinesischen kommunistischen Regierung verschwand die Politik der geschlossenen Tür und allmählich Hongkongs Überlegenheit.

Es ist besonders wichtig, Hongkongs ursprüngliches System, besonders das von Freiheit und Gesetzestreue zu bewahren. Tung Chee-hwa strafft die Kontrolle, um dieses System zu beschädigen, damit Hongkong so schnell wie möglich eine Stadt des Festlandes China wird. Denn warum sollten ausländische Unternehmen nach Hongkong, statt nach Shanghai, Peking oder andere Städte gehen, um den Vorteil niedriger Kosten willen?

Seit einigen Jahren besteht die Frage „was wäre, wenn Shanghai mit Hongkong gleichgestellt würde, besonders als Finanzzentrum“ – ein Alptraum für die Menschen in Hongkong.

Gegenwärtig besitzt Hongkong noch durch folgende Vorteile eine dominierende Stellung : 1.freier ausländischer Währungs-Tausch. 2. freier Informationsfluss. 3. ein vollständiges, unabhängiges Rechtswesen. Der erste könnte in wenigen Jahren von Shanghai erreicht werden. Was den zweiten und dritten Vorteil betrifft; wenn sich Hongkong wie Shanghai öffnet, könnte es dann noch goldene Eier legen? Nein. Außerdem hat Hongkong eine Bluttransfusion aus dem Festland China nötig! Es ist noch nicht lange her, dass der Premier Zhu Rongji nach Hongkong kam und vor Menschen aller Klassen forderte, Chinas Auslands- Währungsreserven zur Stützung Hongkongs zu benutzen. Das Problem ist nur, ob China diese Ausgaben noch will, wenn sich Hongkong in solchem Ausmaß verändert hat.

Um den Artikel 23 durchzusetzen, hat die Hongkonger Regierung die Handelskammern gezwungen, sie zu unterstützen. Geschäftsleute, besonders ausländischer Unternehmen, unterstützen sie gegen ihr Gewissen, weil sie fürchten, dass man sich an ihnen rächen würde. Jedenfalls hat der Gesetzgeber, Li Guobao in Bankkreisen neulich gesagt, dass eine Gruppe ausländischer Unternehmer sich aus Hongkong zurückziehen wolle, wenn solch ein Artikel zum Gesetz wird. Bankkreise müssen verschiedene Informationen sammeln, um abzuwägen welche Vor- oder Nachteile ihre Investitionen haben könnten. Wenn das „Diebstahl von Staatsgeheimnissen“ genannt würde, wie könnten sie wagen Investitionen zu machen?

Die gegenwärtige Lage der Hongkonger Politik, Wirtschaft und Medien mag schon genügen, Rückschlüsse über Hongkongs Zukunft zu ziehen. Ist Hongkong noch der „Pol des Orients“ oder ist es „die Hauptstadt der Polizei“ geworden? Das geht direkt 6,2 Millionen Hongkonger Bürger und deren Zukunft an.

Quelle:
http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2003/1/17/31017.html

Das Neueste

Archiv