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Shen Yun in Füssen – Unternehmensberater: „Anschauen und genießen“

Am Donnerstagabend trat Shen Yun Performing Arts erstmalig im Festspielhaus Neuschwanstein in Füssen auf. Das Publikum ist begeistert: „Sofort ist alles heller und fröhlicher.“ Bis Sonntag gastiert das New Yorker Ensemble in dem Musiktheater am Ufer des Forggensees.

Shen Yun „war so richtig schön erfrischend und erbauend“, sagt Unternehmensberater Holger Boppel nach der diesjährigen Premiere in Füssen. „Nach zwei Jahren Corona ist man froh, dass man wieder raus darf.“ Sein Fazit: „Anschauen und genießen.“

Eine „wunderbare Vielfalt an Farben, an Emotionen, an Ausdruck, an Sprüngen und an Kreativität. Wunderschön, wunderschön“, schwärmt seine Frau Gabriele Boppel, die von Beruf Lehrerin ist. „Ich fand die Szene mit diesem Mädchen, das 300 Jahre, also mit der Verbundenheit mit dem Partner sehr schön.“ Das Stück zeigt die Schicksalsverbindung eines füreinander vorherbestimmten Paares über 300 Jahre hinweg. Herr und Frau Boppel waren mit ihren Töchtern Verena und Simone bei der Aufführung.

Für Gabriele Boppel gibt es „viel Lebendigkeit. Wir saßen sehr weit vorne und der Ausdruck, bis in die Fingerspitzen, war einfach bezaubernd, wunderschön.“ Herzergreifend fand sie das Stück „Der Irrsinn am Ende der Tage“. Hier wird die noch immer in China anhaltende Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden und der Organraub thematisiert. „Und tatsächlich auch zu wissen, dass das passiert, ist sehr schockierend“, sagt sie. „Ernüchternd“, fügt ihr Mann hinzu.

Er hält die traditionellen Werte für absolut wichtig. „Weil wir ja praktisch von der Geschichte leben. Bloß lernt der Mensch oft nichts aus der Geschichte, aus der Vergangenheit. Das ist das Traurige.“ Seine Frau ergänzt: „Weil das jetzt so technisch wird. Es ist wichtig, sich zu besinnen: Was ist eigentlich unsere Natur? Was ist unser Ursprung? Und um was geht es ursprünglich im Herzen?“

Der Liedtext des Tenors hat bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlassen und zum Nachdenken angeregt. Sie stellt sich die Frage: „Wie viele werden wach werden und wie viele werden erkennen, was die eigentliche Natur ist, was unser eigentlicher Ursprung ist und damit quasi auch wieder ein Stück weitergehen?“ Gesundheit und Harmonie seien das Wichtigste im Leben und nicht Reichtum oder irgendwelche Güter, ergänzt sie. Doch gab es bei der Aufführung auch viele Stücke, die sie zum Lachen brachten und die einfach „superschön“ waren.

Durch die letzte Szene hat die Familie den Eindruck gewonnen, „dass alles wieder gut wird, so wie es früher vielleicht war. Die Hoffnung soll man nicht aufgeben.“

Werte verbinden

Erwin Sauter beeindruckte der kurze Shen Yun-Werbefilm im Internet und so kaufte er sich die Karten. Nach dem Besuch der Aufführung resümiert der Vizepräsident eines großen Unternehmens: „Shen Yun hat ein sehr unterhaltsames Programm aufgrund der Darstellung der Tänze über die verschiedenen Ethnien Chinas und die verschiedenen Epochen. Fantastisch also.“

Erwin Sauter.Foto: Epoch Times

Die Musik „ist für uns Europäer zwar etwas anders, aber mir gefällt diese Art und wie es in den Tanz eingebunden ist“. Die traditionellen Werte, die mit den Tänzen verbunden sind, sind für Sauter wichtig und es gefällt ihm sehr, das bei Shen Yun mitzuerleben.

Werte sind etwas, „das verbindet die verschiedenen Kulturen und auch Deutschland mit der chinesischen Kultur, vor allem da man wirtschaftlich sehr eng verbunden ist und zusammenarbeitet. Und ich hoffe, dass in diesem Zusammenhang die chinesische Politik sich entsprechend öffnen wird.“ Seine Empfehlung: „Wer sich für chinesische Tradition, chinesischen Tanz interessiert, sollte sich das hier mal anschauen.“

„Sofort ist alles heller und fröhlicher“

Daniela Drössler mit ihren zwei Kindern.Foto: Epoch Times

Daniela Drössler arbeitet als Marketingfachfrau in einem großen internationalen Konzern.
„Es hat uns sehr, sehr gut gefallen, ja! Es ist unheimlich beeindruckend, was die Tänzerinnen und Tänzer, die Künstler hier gezeigt haben!“ Die farbenprächtigen Kostüme haben ihrer Tochter besonders gut gefallen, sagt die zweifache Mutter. „Ja, sofort ist alles heller und fröhlicher“, stimmt ihre Tochter zu. „Wie synchron die ganzen Tänzer waren, dass sie alles gleichzeitig geschafft haben“, beeindruckte ihren Sohn Leo.

Mutter und Sohn sind sich einig: „Die Tänzerinnen mit den Wasserärmeln, das war so zauberhaft und es war auch amüsant zu sehen, wie sie ihre Ärmel wegwerfen und wieder einfangen, die Effekte, die dadurch entstanden sind, waren ganz, ganz toll!“. Wohingegen der Tochter der Tanz „Pflaumenblüte im Frühling“ besonders gut gefiel.

Traditionelle Werte sind der Mutter wichtig. „Ich glaube, dass man immer das Beste aus der Vergangenheit mitnehmen soll und kombinieren kann mit der Moderne. Also es muss beides geben, es hat beides seine Berechtigung, aber gerade in der heutigen Zeit kommen Werte wie Freundschaft, Empathie, Gerechtigkeit manchmal einfach zu kurz.“

Alle drei „sind sehr, sehr froh, dass wir heute hier sein dürfen. Wir hatten vor zwei Jahren schon gebucht und es wurde dann abgesagt und verschoben. Und heute, nach zwei Jahren, konnten wir es endlich nachholen. Wir sind sehr froh, dass wir hier sind, und wir sind begeistert von der Show!“ Die Aufführung von Shen Yun ist „auf jeden Fall sehenswert“.

„Das Eintauchen in eine ganz, ganz andere Welt und Kultur, vor allem auch eine Farb- und Musikwelt, macht es zu sehr kurzweiligen, schönen zweieinhalb Stunden!“, schwärmt Drössler. Mit „Spaß, vielen Bildern, Farben, Eindrücken und schönen Erinnerungen für die nächsten Wochen“ verlassen die drei das Theater.

Traditionen sind unsere Wurzeln

Karina Scholz ist zum ersten Mal bei Shen Yun. Der Standortleiterin eines Personaldienstleistungsunternehmens gefällt die Aufführung sehr gut und die „vielen Eindrücke“ und „echt schönen Szenen“ müsse sie erst mal verarbeiten. Die Farben, Kostüme, das Orchester und das Bühnenbild wirkten auf Scholz sehr harmonisch und „sehr, sehr schön“.

Karina Scholz.Foto: Epoch Times

Shen Yun hat es sich zur Aufgabe gemacht, die traditionelle Kultur Chinas wiederzubeleben und auch Werte wie Ehrfurcht vor den Gottheiten zu übermitteln. Für die Standortleiterin war es „sehr emotional“ und Traditionen „sollten nicht aussterben“, denn „das ist die Wurzel, wie Familie“. (bs)

https://www.epochtimes.de/feuilleton/unternehmensberater-anschauen-und-geniessen-a3818492.html

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