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Warum ich Falun Dafa dankbar bin

Am 13. Mai 2021 habe ich gemeinsam mit Millionen anderen Falun-Dafa-Praktizierenden auf der ganzen Welt den Welt-Falun-Dafa-Tag gefeiert. Dieser Tag ist der 29. Jahrestag der Einführung von Falun-Dafa in der Öffentlichkeit.

Außerdem ist es ein sehr besonderer Tag: Es ist der Geburtstag von unserem verehrten barmherzigen Lehrer Herrn Li Hongzhi, dem Begründer von Falun Dafa. Ich möchte Lehrer Li zum 70. Geburtstag gratulieren! Er hat uns allen das wertvollste Geschenk gegeben – die Lehre der moralischen Werte, denen wir folgen sollen – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht.

Diese drei Prinzipien haben mein Leben völlig verändert. Ich bin in einer Quäkerfamilie in Philadelphia aufgewachsen. Mir wurde beigebracht, andere freundlich zu behandeln. Aber wohin ich auch schaute, gab es so viel Leid, das ich nur schwer hinnehmen konnte. Ich war verunsichert und sehnte mich danach, den Sinn und Zweck von all dem zu verstehen und es in Ordnung zu bringen. Ich engagierte mich ehrenamtlich und wurde zu einer Aktivistin. Schließlich wählte ich einen Beruf, in dem ich Notleidenden helfen konnte. Trotzdem war ich unglücklich. Alles schien hoffnungslos und alles, was ich tat, schien keine Veränderung hervorzubringen. Nach meiner Heirat und der Geburt von drei Kindern, widmete ich mich vollumfänglich deren Erziehung. Ich versuchte, das Leid von anderen Menschen zu ignorieren und redete mir ein, ein Leben wie alle anderen zu führen. Aber es fühlte sich an, als hätte ich einen grundlegenden Teil von mir selbst weggeschlossen.

Ich wurde depressiv und befand mich auf einem dunklen Weg. Mein Mann schlug mir spirituelle Lektüren vor. Ich verspürte jedoch den Drang auch etwas für meinen Körper zu tun. Dann erinnerte ich mich an ein Video mit Qigong-Übungen, dass mir besonders gefallen hatte, weil es eine starke Ruhe ausstrahlte. Ich recherchierte im Internet nach Qigong in Philadelphia und stieß auf Falun Dafa. Diese Meditationspraxis wurde jeweils vormittags an den Wochenenden an der Liberty Bell kostenlos unterrichtet.

Es war ein kalter Morgen im Januar 2012, als ich den Falun-Dafa-Übungsplatz an der Freiheitsglocke aufsuchte. Dort brachten gutherzige Praktizierende mir die Übungen bei. Innerhalb der ersten Monate verschwanden die chronischen Krankheiten, mit denen ich mich bereits abgefunden hatte, und tauchten seither nicht wieder auf. Was für eine willkommene Überraschung! Aber die tiefgreifendste Erfahrung waren die moralischen Prinzipien, die mir eine tiefe innere Ruhe gaben. Einen Frieden, den ich kaum für möglich gehalten hätte. Die Unruhe, die mein bisheriges Leben begleitete, wurde durch einen ruhigen, hoffnungsvollen Glauben an die Kraft des Guten ersetzt.

Nun konzentriere ich mich jeden Tag darauf, meine Gedanken und Handlungen an die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht anzugleichen. Diese konstante einfache Aufgabe ist der Leitfaden für jeden Bereich meines Lebens. Wann immer Herausforderungen innerhalb meiner Familie und bei der Arbeit, auftauchen, halte ich inne, schaue in mich hinein und stelle mir die Fragen: „Wie kann ich darauf mit Wahrhaftigkeit reagieren? Wie kann ich in dieser Situation gütig sein und zuerst an die anderen denken? Wie kann ich in diesem Moment tolerant sein und mich nicht von Emotionen, sondern von einem ruhigen Herzen leiten lassen?“

Meine Familienmitglieder erwähnen oft, dass sie froh über die Veränderungen meines Charakters sind. Mein Mann findet, dass ich bei Entscheidungen sicherer und nicht mehr überfordert bin. Meine Eltern sagen, dass ich viel geduldiger und toleranter sei und sie sich nicht mehr um mich sorgen müssten. Meine Kinder erfahren, dass ich in der Lage bin, ihnen mit Gewissheit zu vermitteln, was richtig und was falsch ist und Antworten auf manche großen Fragen des Lebens zu haben.

Mein elfjähriger Sohn kommt oft von der Schule nach Hause und ärgert sich darüber, wie Mitschüler ihn behandelt haben. Im Gespräch helfe ich ihm, die Sache aus der Sicht der Grundsätze von Falun Dafa zu betrachten. Ich sage ihm, sich ungerecht behandelt zu fühlen ist eigentlich eine gute Gelegenheit, Toleranz und Güte zu stärken. Statt sich zu beschweren und nachtragend zu sein, erzählt er jetzt manchmal, wie gut es ihm gelungen ist, sich zu beherrschen und sich nicht zu ärgern. Ich kann sehen, dass er sich darin übt, nach innen zu schauen und sich selbst zu verbessern, anstatt sich über das Verhalten anderer aufzuregen.

Anfang dieser Woche kam meine 13-jährige Tochter aufgeregt zu mir und fragte, was der Sinn wäre von allem, was wir tun, wenn wir sowieso alle sterben würden. Ich erklärte ihr, dass unsere Taten in diesem Leben unsere Zukunft bestimmen, dass das Gute belohnt und das Böse mit karmischer Vergeltung bestraft wird.

Das Leiden anderer schmerzt mich noch immer zutiefst. Aber im Gegensatz zu meinen oberflächlichen Handlungen in der Freiwilligenarbeit und meinem Aktivismus in der Vergangenheit, die sich angesichts all dessen sinnlos anfühlten, glaube ich jetzt, dass die Kraft von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht die Welt verändern kann. So wie mein Leben harmonisiert und geheilt wurde, indem ich diese Prinzipien in mein Innerstes aufnahm, so wird die Welt harmonisiert und geheilt werden, wenn mehr und mehr Menschen sich danach richten. Nach meiner Anscht, ist dies der Zweck meines Lebens und des Lebens aller Menschen – sich dem Guten zuzuwenden, ein besserer Mensch zu werden und Barmherzigkeit zu verbreiten.

Ich danke Lehrer Li dafür, dass er uns diesen einfachen, kraftvollen Weg gegeben hat. Seine immense Barmherzigkeit für die gesamte Menschheit ist wie ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit. Vielen Dank, Lehrer Li. Alles Gute zum Geburtstag!

Quelle: minghui.de

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.

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